Gibt es eine gute Alternative zu Magento?
von peppy Newbie vor 3 Monaten
Hallo zusammen,
Ich bin auf der Suche nach einer guten Alternative zu Magento.
Bisher bin ich auf http://www.shopware.de/ gestoßen, was einen guten Eindruck macht. Möchte man aber ähnliche Module wie bei Magento einsetzen, so ist man schnell bei 10.000€. Konnte jemand von euch schon Erfahrungen mit der CE-Version von Shopware sammeln?
Wer hat schon Shops mit Prestashop, Oxid Esales oder Gambio umgesetzt?
Kennt jemand von euch http://www.cs-cart.com? Wenn ja: ist es für den deutschen Markt geeignet?
Zu meinen Anforderungen:
- Shop sollte günstig oder Open Source sein
- einfachere Templateverwaltung als bei Magento
- geeignet für den deutschen Markt
- lediglich ein Shop mit einer Sprache
- ca. 2.000 Produkte
- Verkaufsförderung, Gutscheine, Versandkostenfrei ab xx €
- gängige Bezahlmöglichkeiten
Was mich an Magento stört:
Die Template-Verwaltung ist komplex und unnötig kompliziert. Außerdem gibt es Probleme bei Updates (aktuell bei einem “einfachen” Update von 1.6.0 auf 1.6.2).
Nachträglich bearbeitet am 08.05.12 22:11
- Tags:
- magento 21
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vor 3 Monatenwildberger: Du hast recht Magento ist nicht so gut…
9 Antworten
von www.abouttheweb.de Heavy User vor 3 Monaten
Ich habe auch lange nach dem richtigen Shopsystem gesucht und bin letztendlich bei Gambio gelandet. Gerade Magento empfand ich persönlich als viel zu komplex für relative kleine Shops. Die Zeit, die man dort investiert ist wirklich sehr hoch.
Oxid ist auch relativ komplex, allerdings schon etwas leichter zu administrieren, als Magento. Allerdings gefällt mir da überhaupt nicht, wie man Artikelattribute verwaltet. Das ist sehr unübersichtlich.
Shopware gefiel mir optisch sehr gut. Im Großen und Ganzen war die Bedienung und Administration ziemlich intuitiv. Großes Minus: Die Kosten für zusätzliche Module können schnell explodieren. Hier auch wieder das Problem, mit den Artikelattributen. Das geht mit dem Konfigurator zwar echt gut, allerdings kostet der auch gutes Geld.
Gambio GX2 ist einfach und intuitiv zu bedienen und bietet meiner Meinung nach mit die beste Unterstützung für Artikelattribute. Leicht anzulegen, übersichtlich und vor allem kostenlos. Templates lassen sich schnell designen oder auch günstig zukaufen. Es gibt alle gängigen Versandmodule, Zahlungsmodule und viele Funktionen, um den Shop auch optisch aufzuwerten.
Was ich auch recht interessant finde, ist die Möglichkeit, Textfelder, Textareas, Selectboxen oder sogar Dateiupload Felder etc. zu einem Artikel hinzuzufügen, in denen zusätzliche Optionen/Werte etc. abgefragt/eingegeben werden können, die bei der Bestellung mit übermittelt werden. Ein weiteres Plus ist natürlich, dass der Shop für den deutschen Markt gemacht ist.
Es lohnt sich auf jeden Fall, mal einen Blick zu riskieren.
Nachträglich bearbeitet am 21.02.12 09:55
von milkstyle Geek vor 3 Monaten
xtCommerce 3 sollte man nicht mehr nutzen – ebenso xtcModified – dort steht man derzeit vor dem großen Problem, dass Beide Systee nicht auf den neuesten PHP-Versionen laufen. Während xtcModified von einer Community supported und weiterentwickelt wird, sieht es für xtCommerce 4 extrem schlecht aus. Doch auch die Community von xtcModified spielt auf Zeit – einem Kunden kann man nicht unbedingt mit bestem Gewissen zu diesen Systemen raten.
Die Freeware Edition von xtCommerce Veyton ist ebenso nutzlos. Kann man nur von abraten.
Shopware und Oxid sind solide deutsche Systeme. Natürlich bringen diese einen sehr heftigen Umfang mit, und sind auf einem Webspace ab einer bestimmten Useranzahl nur sehr bedingt performant. Und ohne Einarbeitung geht es nicht. Für viele Funktionen braucht man doch auch bei diesen Beiden Systemen verschiedene Module, die erworben werden müssen. Wer sich ernsthaft im Ecommerce-Bereich bewegen möchte, und “höhere” Ziele hat, sollte auf Shopware setzen. Für Oxid ist gerade ein nettes Buch von Roman Zenner erschienen – damit lässt sich Oxid sehr gut einrichten und kennenlernen.
Wer etwas kleineres sucht ist mit Prestashop sehr gut beraten. Ein rechtssicheres Prestashop-System kriegt man mit ein paar Handgriffen hin. Für alle notwendigen Funktionen gibt s in Shopware die Möglichkeit eben diese anzuwenden. Dabei geht es eben auch um die Integration von Drittanbietern, und einigen deutschen Anbietern. So existiert auch ein Payment-Modul für Sofortüberweisung, Masterpayment und Ogone. Weitere odule wie z.B. der Rakuten Checkout werden bald ergänzt.
Prestashop ist ein extremes Leichtgewicht und lässt sich auch auf einem normalen Webspace performant betreiben. Am Besten auf die Version 1.5 warten – Damit lassen sich auch super Multishops und mehrsprachige Webshops umsetzen – und zwar so, dass die Bedienung Spaß macht.
Magento ist ein extremes Schwergewicht, aber auch flexibel bis zum Umfallen. Budget, Zeit und Erfahrung vorrausgesetzt ist Magento eigentlich immer die richtige Wahl. Für Dienstleister ist Magento durchaus die erste Wahl – Zum Selbstaufbau mit einem begrenzten Budget und begrenzten Zeithorizont sollte man auf ein einfacheres Shopsystem setzen.
Bei allen anderen Shopsystemen hat man immer mit den rechtlichen Rahmenbedingungen von Deutschland zu kämpfen. Eben alle Vorschriften zu beachten, um Abmahnungen aus dem Weg zu gehen ist gar nicht so einfach. Daher Finger weg von SAAS-Geschichten und OpenSource Systemen aus dem Ausland, die nicht offiziell auch für das deutsche Rechtssystem zugeschnitten sind.
Nachträglich bearbeitet am 24.02.12 10:18
von michaelh74 Rookie vor 3 Monaten
Sehr guter Beitrag von Milkstyle. Sehe ich genauso.
Unten ein Link zur Übersicht über Verbreitung von Shop-Systemen.
Von jeglichen XT-Commerce ablegern würde ich ebenfalls Abstand nehmen.
Ich habe einige tt_products Shops umgesetzt – und kann den Shop leider nicht empfehlen.
Nicht ganz unwichtig sind Anbindungen von Payment-Providern oder ggf. WaWis. Benötigst Du hier die ein oder andere Anbindung und das System bietet diese nicht von Haus aus, kann eine Eigenentwicklung schnell Deinen Kostenrahmen sprengen.
Ich weiß, Magento ist ein Schwergewicht, aber bietet eben auch eine Menge Features. Sollten viele davon benötigt werden und will man professionell ins E-Commerces BIZ einsteigen, spricht nichts dagegen. Logischerweise setzt ein derartiger Shop auch ein tiefergreifendes technisches Wissen voraus, aber so ist das nun mal in einem professionellen Umfeld.
Man muss sich im Klaren sein, in welche Dimensionen man mit seinem Shop vordringen will. Ist es eher ein Hobby oder ein Test-Pilot, dann können Mietshops mit geringer Einstiegshürde eine sehr gute Wahl sein.
Fakt ist jedenfalls die eierlegende Wollmilchsau als Shop-System gibt es nicht. Man kann nicht erwarten, dass alles kostenlos ist, die Bedienung kinderleicht ist und natürlich alle erdenklichen Features mit an Board sind (hier wird ja gerne der Vergleich zu Amazon gezogen ;-)).
Nachträglich bearbeitet am 24.02.12 10:19
von admaster Rookie vor 3 Monaten
Zu Shopware gabs schon mal einen Artikel auf t3n.
Diese verschiedenen Editions sind nicht in Ordnung. Entweder eine Software ist Open Source oder nicht. Es spricht nichts dagegen, wenn man sich spezielle Module kaufen muss, aber die grundsätzlichen Funktionen eines Shops müssen immer möglich sein – auch ohne Edition und ohne Module/Erweiterungen.
Weiters spricht gegen nicht so verbreitete Software, dass höchstwahrscheinlich die Community (sehr) klein sein wird.
Schon mal an TYPO3 und z.B.: tt_products gedacht?
Kommentare
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vor 3 Monatenpeppy: Danke für die Links.
TYPO3 habe ich mal vor vielen Jahren mit tt_products eingesetzt. Das klappte damals bei einem kleinen Shop ganz gut. Ich befürchte jedoch, dass tt_products für den aktuellen Shop nicht geeignet ist.
Danke für den t3n Link zu shopware. Das ist schon recht interessant.
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vor 3 Monatenadmaster: Bei tt_products hat sich in den letzten 2 Jahren viel getan. Vor allem die individuelle Einrichtungsmögichkeiten und dadurch resultierende Flexibilität ist ein toller Vorteil.
von crizzler Newbie vor 3 Monaten
Was spricht gegen das Magento Go? Das scheint wie maßgeschneidert für ihre Anforderungen?
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vor 3 Monatenpeppy: Kann man denn bei Magento Go selbst die Templates bearbeiten und beliebig verändern? Wie sieht es aus, wenn Schnittstellen zu einer WaWi programmiert werden müssen?
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vor 3 Monatencrizzler: Das weiß ich leider noch nicht. Ich bin gerade selbst auf der Suche nach einem guten Shopsystem. Magento Go ist für mich neben Prestashop die beste Wahl. Aber werde beides mal testen.
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vor 3 Monatencrizzler: So habe jetzt Prestashop mal kurz getestet und stell das mal gegenüber zu Magento Go. Hier meine ersten Eindrücke
Prestashop positiv:
+ einfach zu installieren
+ Live edit Funktion, die Anordnung, Aus- u. Einbledung der einzelnen Blöcke im Frontend ist kinderleicht
+ Geolocationfunktion: bestimmte Produkte lassen sich nur für bestimmte Länder für einen bestimmten Preis anzeigen (Gut für internationale Shops)
+ Themes lassen sich einfach editierenPrestashop negativ: – Kunden müssen sich registrieren um bestellen zu können – Bestellungen löschen ist nicht möglich, da sonst Rechnungsnr. mit Bestellnr. in Knoflikt geraten – Dashboard zeigt bspw. nicht an ob jemand ein neuen Kommentar hinterlassen hat. Dazu muss man erst ins Kommentarmodul (bzw. zusätzl. Erweiterungen herunterladen)
Magento Go positiv:
Magento Go negativ: – Es gibt keine Version für bspw. 5000 skus, der Sprung von 1000 auf 10000 skus ist viel zu groß und dementsprechend teuer – keine Geolocationfunktionen
+ keine Installation nötig, da Software as Service.
+ Serverprovidersuche ist somit auch nicht nötig
+ Bereits voll optimiert für Suchmaschinen
+ Optimiert für optimale Performance etc.
+ Kunden können ohne Registrierung bestellenFazit: Im Moment tendiere ich zu Magento Go, weil ich mich so auf mein Geschäft konzentrieren kann und mich nicht mit Foren lesen, Updates, Patches, und Installation herumschlagen muss. Zeit kostet Geld. Was mich aber gewaltig stört ist der Preis als auch der Sprung von 1000 auf 10000 skus. Hab ich nämlich nur Bedarf für 1500 skus dann muss gleich doppelt so viel auf den Tisch blättern. Auch etwas trübend für mich ist die fehlende Geolocationfunktion.
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vor 3 Monatenjoernbernd: Ist Magento Go denn auch schon in Deutschland problemlos einsetzbar?
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vor 3 Monatenmilkstyle: Kurze Anmerkungen zu Prestashop:
- Gast Bestellungen kann aktiviert werden
Leider ist Prestashop an ein paar Stellen etwas umständlich. So muss man auch zur Änderung der Startseite in den Modul-Bereich und auf den Homepage-Editor. Macht so auch nicht immer Sinn. Wenn man damit aber mal warm geworden ist, wird das unproblematisch.
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vor 3 Monatenphlox: Auf meine Frage hinsichtlich der Einsetzbarkeit von Magento Go auf dem deutschen Markt bekam ich von der PreSales Abteilung folgende Aussage:
“Thank you for your responses, we are still working on the localisation for Magento Go on the German market.
We don’t have a roadmap yet but the product could be ready around April 2012.”
von cssguru Newbie vor 3 Monaten
Gambio basiert meiner Meinung nach noch auf XT:Commerce welches gerne mal als Dinosaurier bezeichnet wird. Zur Zeit sind glaube ich Magento, OXID und Shopware die Top Player. Hängt aber auch davon ab was du vorhast, da die oben erwähnten Shops schon ziemlich komplex sind.
von peppy Newbie vor 3 Monaten
Ich habe gestern ein interessantes Telefonat mit einem CS-Cart Entwickler geführt. Leider hat dieser Entwickler noch keine Erfahrungen mit Magento gesammelt. Somit fällt ein Vergleich schwer. Es hat sich alles sehr positiv angehört. Ich bin nur etwas irritiert, weil man in (deutschen) Foren nicht viel zu diesem Shop lesen kann.
Links
von starter99 Newbie vor 8 Tagen
Hallo Allerseits.
Wie sieht es mit weiteren Alternativen aus, vor allem wenn man großen Wert auf eine Wawi legt?
Bei den “großen” Shopsystemen egal ob kostenlos oder nicht, kann es mit einer funktionierenden Wawianbindung schnell in andere Dimensionen gehen (Magento+Pixi < 10.000€) .
Hat jemand Erfahrung mit JTL Wawi + JTL Shop3?
Man hört über diese Software fast nichts… Die Wawi ist, dafür dass sie kostenlos ist, top!
In den nächsten Wochen soll ein Einkaufsmodul (bis her nicht vorhanden) folgen. Spätestens da wird die Wawi in ihrem Funktionsumfang unschlagbar sein (wie gesagt kostenlos) Die Wawi lässt sich auch mit XT / OXID / Gambio koppeln…
Wir sind gerade dabei den Shop zu testen. Allerdings außer als im JTL Forum finde ich dazu keine neutralen Meinungen. => http://demoshop.jtl-software.de/
von florian.z Newbie vor 3 Monaten
Klingt als ob SEOshop etwas für Sie sein könnte. Die Mietshop Software kommt ursprünglich aus den Niederlanden und ist dort Marktführer. Man kann den Shop recht einfach nach den eigenen Vorstellungen anpassen und das durch ein leicht zu bedienendes Backoffice. Es sind alle möglichen Schnittstellen und Provider (E-Payment usw.) eingebunden. Ausserdem ist Hosting mit drin, man kann den Shop in Facebook integrieren, es gibt eine wirklich gute Ansicht für Mobile Geräte, SEOoptimiert usw. Einfach mal ausprobieren!
Shop hab ich aus dem ersten Link unten,
Einen guten Demonstrator hab ich bei dem zweiten Link gefunden.
Nachträglich bearbeitet am 28.03.12 12:01
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