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Ist Wordpress als CMS geeignet?

32 Punkte

von zulu  Heavy User  vor 5 Monaten

Hat jemand Erfahrung mit dem Einsatz von Wordpress als CMS? Ich habe mich jetzt nicht groß mit Wordpress befasst. Ist der Einsatz von Wordpress jetzt eher für kleiner, einfachen Seiten gedacht oder kann man damit auch größere Projekte > 150 Seiten angehen?

Bin auf Meinungen und Erfahrungen gespannt. Gerne auch Links von den eigenen Projekten.

Nachträglich bearbeitet am 24.02.12 20:36

16 Antworten

6 Punkte

von michaeloeser  Newbie  vor 4 Monaten

Ist ein Golf als Auto geeignet? Aber ein Golf IST doch ein Auto, was soll die Frage? Richtig und genauso ist es mit WordPress. WordPress IST ein CMS. Alles andere ist ehrlich gesagt Gerede das von mangelnder Sachkunde zeugt.

Mit WordPress ist grundsätzlich erst mal “alles” möglich. Komplexe Menüs ebenso wie Mehrsprachigkeit etc. pp.

Es gibt massenweise Beispiele für komplexe Website, die auf WordPress aufsetzen. Bei Interesse einfach mal googeln.

Meine Kunden schätzen dabei vor allem die intuitive Benutzung des Backends aus Sicht des “Redakteurs”…im Gegensatz zu eingen anderen CMS. Darüber hinaus ist die riesige Community sicher ein weiterer Grund auf WordPress zu setzen.

Aber vermutlich werden wir diese Diskussion in einigen Jahren immer noch führen ;-)

Nachträglich bearbeitet am 24.02.12 20:35

2 Punkte

von portenkirchner  Geek  vor 5 Monaten

Darüber wurde/wird viel diskutiert, aber es gibt einige umfangreiche Projekte, die mit WordPress umgesetzt werden, wie zum Beispiel das Smashing Magazine.

Nachträglich bearbeitet am 24.02.12 20:35

2 Punkte

von zulu  Heavy User  vor 5 Monaten

Danke für die Antworten. Mich würden Erfahrungsberichte weiterhelfen.
Für mich stellt sich die Frage ob Wordpress als CMS taugt und ob es sich lohnt sich einzuarbeiten.
Ich hab gelesen das es schlank ist und wenig Serveranforderungen stellt. Wäre ein Kriterium für einfache Webseiten (Siehe folgenden Link).
Als Beispiel habe ich folgende Seite gefunden.
http://www.klausoppermann.de/referenzen.html#web49
Hier wird viel Wordpress eingesetzt. Ich kann nur nicht den Aufwand dahinter einschätzen.
Ich weiß nicht ob Wordpress dazu vergewaltigt werden muss oder ob man hier mit joomla oder contauo besser bedient ist.
Mit fällt nur auf das Wordpress immer häufiger eingesetzt wird. Was einen Grund haben muss.

Nachträglich bearbeitet am 08.01.12 11:38

2 Punkte

von maraa  Newbie  vor 4 Monaten

Ich arbeite viel mit Wordpress, auch für kleinere Seiten. Man muss Wordpress da nicht großartig “vergewaltigen”, um es als CMS zu verwenden. Wenn keine Blogging-Funktion gewünscht ist, kann man diese deaktivieren, genauso die Kommentarfunktion.
Meine Kunden sind mit der Administration der Seiten sehr zufrieden, da das Backend inzwischen recht einfach zu bedienen ist.

Viele Grüße,
Mandy

Nachträglich bearbeitet am 08.01.12 11:39

2 Punkte

von michaeloeser  Newbie  vor 4 Monaten

Man kann in WordPress genauso eine komplexe Rechteverwaltung umsetzen, falls das benötigt wird. Nur weil es standardmäßig nicht verfügbar ist (weil es in den meisten Fällen nicht beötigt wird) bedeutet es nicht, dass es nicht geht. Aber das ist im Grunde bei Der Diskussion auch völlig egal.

Man sollte sich die ursprüngliche Frage noch mal genau durch den Kopf gehen lassen. Ein CMS – also Content Management System – ist dem Namen und Sinn nach ein System, um Content – also Inhalt – zu managen – also zu verwalten. Demnach ist WordPress zweifelsfrei ein Content Management System. Mit seinen Eigenheiten, wie jedes andere CMS auch.

Nachträglich bearbeitet am 08.01.12 11:38

2 Punkte

von mellowbits  Newbie  vor 4 Monaten

Ich sage mal es hängt stark von deinen Fähigkeiten ab und natürlich von dem was du erreichen möchtest.
Du kannst mit Wordpress eigentlich alles realisieren vom Online-Shop bis hin zur “Mega”-Community mit Premium-Content, das zeigen Seiten wie zum Beispiel http://psd.tutsplus.com/ oder die Jungs von http://www.woothemes.com/

Die Frage die sich dann stellt ist, brauche ich zum Beispiel für eine Community eher Wordpress oder doch lieber Drupal?

Jedes CMS hat seine schwächen und stärken einen Einblick findest du bei http://www.contentmanager.de/magazin/artikel_1731.html
wurde auch (lange ists her) von t3n erwähnt.

Ich persönlich verwende Wordpress für kleinere Webseiten und Drupal für große Communities.

Nachträglich bearbeitet am 24.02.12 20:35

2 Punkte

von michael.herrling  Newbie  vor 3 Monaten

Ob und wie Wordpress als CMS geeignet ist, sollte man meiner Meinung nach erst beantworten, wenn die genauen Anforderungen an das Webprojekt bekannt sind.
Wir arbeiten z.B. mit Wordpress auch bei umfangreicheren Websites – jedoch kann es gut sein, dass ein anderes CMS wie z.B. Contao für das jeweilige Projekt mehr geeignet ist. Das hängt m.E. in erster Linie von den technischen Anforderungen an die Website sowie den Kenntnissen und Vorlieben der Redakteure ab.

Nachträglich bearbeitet am 24.02.12 20:37

2 Punkte

von oliversigrist  Newbie  vor 3 Monaten

Unserer Erfahrung nach, wird die Frage, welches CMS bei welchem Projekt zum Einsatz kommen soll nur ganz selten rational beantwortet. Viele Kunden kennen Wordpress – wenn überhaupt – als Blogsystem und haben deshalb Vorurteile hinsichtlich des Einsatzes als vollwertiges CMS. Führt man vor Projektstart jedoch mit seinem Auftraggeber eine Bedarfsanalyse durch, so ergeben sich häufig Anforderungen, die mit Wordpress optimal umzusetzen sind. Allen voran:

  • übersichtliches und einfach zu bedienendes Backend
  • regelmäßige Veröffentlichung von (Unternehmens-)Nachrichten
  • einfaches Datenmodell (1 Artikelbild, 1 Text pro Seite bzw. Artikel)

Außerdem stellt Wordpress ein agiles System dar, das gepflegt und weiterentwickelt wird.

Wer ein CMS sucht, das klick-klick-fertig eine komplexe Webseite ermöglicht, wird möglicherweise mit Wordpress nicht glücklich – ich kenne allerdings auch kein anderes System, das diese Anforderung erfüllen würde. Wer in der Lage ist ein CMS auf Grundlage von Webstandards zu entwickeln findet in Wordpress ein Werkzeug, das man sich meiner Meinung nach unbedingt genauer ansehen sollte.

Nachträglich bearbeitet am 24.02.12 20:36

2 Punkte

von olki  Newbie  vor 3 Monaten

Das ist eine sehr viel gestellte Frage, die auch nicht so einfach zu beantworten ist. Wofür brauchst du denn Wordpress als CMS?
Denn Wordpress kann viel, und doch fehlen entscheidende Dinge für KMUs wie z.B. eine LDAP Authentication, Clipboard Funktion oder eine Workflow Engine usw.
Dafür gibt es aber in Internet mehrere Seiten um CMS miteinander zu vergleichen. Google hilft da weiter :o)

Nachträglich bearbeitet am 24.02.12 20:36

0 Punkte

von portenkirchner  Geek  vor 5 Monaten

Mehr Informationen zu WordPress und WordPress als CMS dürfest du auf den Webseiten von Frank Bültge und Vladimir Simovic finden können.
Ausserdem ist die Technikwürze Folge zu WordPress vom letzten Jahr mit den beiden und David Maciejewski zu empfehlen.

0 Punkte

von marius  Geek  vor 5 Monaten

Oo… das wird sehr kontrovers diskutiert. =)
Prinzipiell: Wordpress kann alles, was ein CMS können muss. Es ist quasi ein CMS.
Die Frage ist, eher, ob es sinnvoll ist, Wordpress so zu nutzen.
Allerdings … wenn du wirklich viele Seiten verwalten willst, ohne Kommentarfunktion etc., würde ich als Wordpressentwickler dir empfehlen etwas zu nutzen, was genau dafür geschaffen ist.
Z.B. Drupal oder ein Wiki…
Was möchtest du denn genau machen?

Grüße
Marius
http://Lv99.de

0 Punkte

von susannak  Newbie  vor 4 Monaten

Für kleine Websites eignet sich Wordpress ganz hervorragend. Die mitgelieferten Features sind gerade für Projekte mit Benutzerinteraktion sehr gut. Sobald es aber um komplexere Menüs, viele Seiten und Mehrsprachigkeit geht, greife ich lieber zu TYPO3.

0 Punkte

von quentino  Newbie  vor 4 Monaten

Technisch kann man WordPress sicher auch als CMS nutzen. Jedoch unterscheidet sich WordPress von einem CMS in einem ganz wesentlichen Punkt, nämlich der Rechteverwaltung. Ein CMS ist darauf ausgelegt, von vielen Benutzern mit ganz unterschiedlichen Rechten mit Content versorgt zu werden. Dementsprechend ist die Rechteverwaltung sehr ausgefeilt. WordPress hat zwar auch ein Rechte- bzw. Rollensystem, dieses ist jedoch sehr einfach gehalten. Man kann z.B. nicht festlegen, dass ein Benutzer nur eine bestimmte Kategorie oder gar Seite bearbeiten darf oder zwar Text schreiben darf, aber keine Bilder hochladen soll, etc. Wenn man kein derart fein justierbares Rechtesystem braucht, dann ist WordPress sicher sehr gut als CMS zu gebrauchen zumal sich der Einrichtungs-Aufwand überschaubar gestaltet im Vergleich zu einem CMS wie etwa Drupal.

Nachträglich bearbeitet am 07.01.12 01:45

0 Punkte

von klaus_oppermann  Newbie  vor 4 Monaten

WordPress ist perfekt als CMS geeignet. Vor allem auf Grund der einfachen Bedienbarkeit für meine Kunden setze ich es gerne ein. Ich kann es relativ einfach anpassen (z.B. mit Shortcodes über die functions.php) oder externe Plugins, und somit fast alle Wünsche meiner Kunden erfüllen.
Zudem ist die Community sehr groß, so dass man für alle Probleme auch schnell Lösungen im Netz findet.

0 Punkte

von datenimperator  Newbie  vor 3 Monaten

Ich betreue einen Kunden mit Infrastruktur und Servern, der sich von einer (recht renommierten) britischen Webagentur eine Homepage auf der Basis von Wordpress 3.1 hat erstellen lassen. Fazit:

  • Der Kunde liebt das hübsche Backend.
  • Die Agentur setzt nicht weniger als 18 verschiedene Plugins ein. Das hat sich als fehleranfällig erwiesen.
  • Features wie übersetzung der Inhalte und Bildergalerien wurden durch Plugins hinzugefügt, da diese nicht im “standard” enthalten sind. Hier waren viele Detailfehler zu beseitigen.
  • Die Installation war insgesamt betrachtet höchst aufwändig. Aus anderen Softwareprojekten kenne ich automatisierte Deployments, mehrere Umgebungen, Tests und solide Qualitätssicherung. Bei Wordpress wird das alles nach Tagesverfassung manuell gemacht.

Fazit: Die Seite läuft zwar, bei jeder Aktualisierung ist der Kunde jedoch nervös, ob weiterhin alles funktioniert. Die Aufwände für Installation, Wartung und Fehlerbehebung haben seit Dezember 2011 fast 10 Manntage ausgemacht.

0 Punkte

von zure  Newbie  vor 3 Monaten

WordPress ist als CMS geeignet, allerdings gibt es tausende Alternativen, wie auch zum Beispiel die Alternative “Fokus CMS”, welches auch als CMS geeignet ist (fokus-cms.de).. für was für Zwecke willst du es denn genau verwenden??

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