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Warum schimpfen alle über TYPO3?

32 Punkte

von jumpingpixel  Nerd  vor ca einem Jahr

Immer wieder fällt mir auf das über TYPO3 geschimpft wird. Da liest man das es nicht Benutzerfreundlich, veraltet und viel zu kompliziert ist.Wenn man sich allerdings man die Referenzen ansieht scheint es dann doch von der ein oder anderen namhaften Firma eingesetzt wird.

Liegt das nun daran das die anderen CMS-System es nicht besser können oder sind die Leute die meckern und nörgeln nur die üblichen verdächtigen die an allem was auszusetzen habe. Oder ganz anders haben die Leute recht und TYPO3 ist wirklich so Benutzerfreundlich wie sie sagen.

Nachträglich bearbeitet am 27.02.10 02:16

15 Antworten

12 Punkte

von virtualmachine  Geek  vor ca einem Jahr

An Typo3 beeindruckt mich immer wieder, das ich jedes Bisschen der Kernverhaltens per TypoScript verändern kann. Aber wie war das: Mit der Komplexität wächst auch der Frust.

Meine Meinung nach resultiert das Geschimpfe hauptsächlich aus:

  • Komplexität
  • Unwilligkeit die Möglichkeiten zu nutzen
  • TypoScript (Viele Benutzer fragen sich, wozu man eine Konfigurationssprache braucht… Joomla und Konsorten brauchen doch auch keine..)
  • Im Auslieferungszustand relativ aufgeblähter, produzierter Quellcode

Aus meiner Sicht gibt es aber klare Vorteile:

  • Ein Typo3-Projekt ist meistens sehr portabel
  • Updates/Upgrades lassen sich mit relativ geringem Aufwand durchführen
  • * Aufgrund der Verwendung von TypoScript ist es nicht notwendig, großartige Veränderungen am Quellcode vor zu nehmen
  • Mehrsprachige Inhalte sind ein Kernverhalten
  • Großartige Möglichkeiten für SEO
  • Einarbeitung für Redakteure relativ einfach
  • Baumstruktur

Vielleicht ist es übertrieben-aber Ich bin wirklich überzeugt von Typo3! Brauche ich zusätzliche Tabellen, die auch exportiert werden, leg ich ne Extension mit dem Kickstarter an. Muss ich das Aussehen der Menüs ändern, schreib ich 2 Zeilen TypoScript-Wenn ich mein Lieblings Kuddelmuddel-CMS Joomla betrachte, dann ist die Erweiterung vielleicht nicht mit zwei Zeilen potentiell unsicherem PHP-Code getan, aber ich kann mich auf ein Framework verlassen.

Quintessenz meines Postings ist, das viele Leute einfach nicht motiviert sind, sich ein zu arbeiten.

Außerdem kann ich nur sagen, dass für meine Verhältnisse die Nachfrage nach Typo3 zugenommen hat. Auch wenn die Statistik eine Sättigung bescheinigt.

Nachträglich bearbeitet am 29.10.10 15:08

6 Punkte

von althaus  Nerd  vor ca einem Jahr

Meiner persönlichen Meinung nach ist TYPO3 einfach für viele (kleinere) Projekte einfach reiner Overkill. :)

Nachträglich bearbeitet am 19.06.10 10:01

Kommentare

  • jumpingpixel: Da ist dann nur die Frage wie man klein definiert und wie man sich absichert das die kleine Projekt nicht mal groß werden wollen.

    vor ca einem Jahr
  • virtualmachine: Ich denke, Projekte jeder Größe können mit Typo3 durchgeführt werden.

    Ich praktiziere das so, und durch geschicktes Wissensmanagement lässt sich Overhead bei der Produktion von kleinen Sites minimieren.

    vor ca einem Jahr
  • althaus: Tja… “klein” und “groß” sind immer relativ und ich kann auch mitm Auto zum Briefkasten fahren. Trotzdem nehme ich manchmal das Rad und manchmal gehe ich zu Fuß. Jenachdem was passender ist. Und deswegen brauch die Webseite von Mäxchen Müller m.E. auch kein Typo3… oder erst gar kein CMS.

    Im Endeffekt wird diese Diskussion mE eh nur auf die Typo3-Sympathie- und -nicht-mag-Fronten hinauslaufen.

    vor ca einem Jahr
  • nicolette: @althaus:
    Stimmt nicht! In einer sehr gut konfigurierten Installation für mehrere Projekte kann man sehr gut viele viele Seiten betreiben.

    vor ca einem Jahr
  • marius: @althaus, ja es läuft wirklich auf die mag / nicht mag Fronten hinaus.
    Als Beispiel: bei einer Schulhomepage / privaten Website Blog / vlg.bares ist T3 nicht zu empfehlen. Letztendlich kann man sagen: Wenn man mit T3 gut umgehen kann und die Seite etwas größer ist kann es ein äußerst gutes System darstellen, aber es dauert halt eine ewig bis man damit umgehen kann…
    MbG
    mm

    vor ca einem Jahr
  • alf.drollinger: Ich denke nicht auf jedes Projekt passt TYPO3.

    Bei einem reinen Shop macht ein Shopsystem wie Magento mehr Sinn und wer reine Blogfunktionen möchte ist mit Wordpress sicherlich besser beraten.

    Für eine Firmenpräsenz mit den Standards wie SEO, News, RSS und evtl. ein paar Flexible Contents zur einfachen Pflege standardisierter Inhalte wie z. B. Produkte … da wüsste ich nicht, was mich ausser TYPO3 glücklicher machen würde.

    Unterm Strich fluchen wir auch ab und zu über TYPO3 … ohne die Macht von TS wollte ich dennoch nicht mehr sein. Wenn wir jeden Tag mit Joomla arbeiten müssten, würden wir über Joomla fluchen ;-)

    vor ca einem Jahr

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4 Punkte

von disegio  Nerd  vor ca einem Jahr

Also TYPO3 is perfekt für kleine sowie große Projekt, das is, denk ich rein geschmacksache, ich Arbeite schon länger mit TYPO3 und ich hab die erfahrung gemacht, dass viele Projekt nie klein bleiben, spätenstens nach 1-3 Monaten wollen die Kunden mehr und mehr, wenn man den Kunden langsam an das TYPO3 backend ranführt und nicht direkt alles zeigt dann werden auch diese sehr schnell einen Pfad finden in denen Sie sich bewegen können, und als entwickler ists doch super, man kann dem Kunden immer sagen (ob klein oder groß) “Klar kein problem mit TYPO3” :)

thumbsup

ps. Bin wohl TYPO3 Sympathisant ;-)

Nachträglich bearbeitet am 24.02.10 17:55

Kommentare

  • virtualmachine: Das kann ich nur bestätigen..
    Schulungen sind sogar bei DAUs, die sonst relativ unbedarft sind ganz gut und zügig möglich.
    Sollte ich so jemandem das Backend eines anderen OS-CMS vorführen, würde ich mir wohl die Haare ausraufen…

    vor ca einem Jahr

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TEAM

4 Punkte

von macx  Alpha Geek  vor ca einem Jahr

Ich habe TYPO3 knapp zwei Jahre lang täglich im Einsatz gehabt und sehe viele Gründe, die dafür und dagegen sprechen.

Die Gründe dafür: Es ist flexibel einsetzbar, beliebig erweiterbar, Open Source, skaliert mit (selbst bei großen Projekten) und findet eine breite Basis an Unterstützern.
Dagegen sprechen: Typoscript macht Sinn, ist ein weiten Teilen aber total unlogisch. Eine saubere, valide Webseite, die annähernd barrierefrei ist, bedeutet massiven Aufwand. Man muss TYPO3 durch Typoscript extrem zurechtstutzen, damit es den Code nicht mit unsauberen Markup „verseucht“. Viele Erweiterungen sind veraltet, die Codebasis ist verschandelt. Die Bedienung durch einen Kunden verlangt immer eine gesonderte Schulung, auch wenn man das Backend in der Konfiguration stark einschränken kann.

Wer TYPO3 genau kennt und weiß, wo genau er an welcher Schraube drehen muss, kann das CMS sehr schnell (Installation und fertige Konfiguration in zwei Minuten) und flexibel (gezielte Vorarbeit durch vordefiniertes Typoscript) einsetzen. Doch bis das soweit ist, verlangt TYPO3 eine sehr, sehr lange Einarbeitungszeit. Für alle anderen ist das CMS schlichtweg nicht geeignet.

Nachträglich bearbeitet am 24.02.10 17:55

Kommentare

  • jumpingpixel: Das Thema “verseuchtes” und unsauberes Markup hört man im Zusammenhang mit TYPO3 recht oft und es stimmt leider. Dafür hat man aber die Möglichkeit es mit Typoscript anzupassen (was wiederum Erfahrung und Zeit voraussetzt).

    Das die Erweiterungen im TER meist veraltet sind stimmt leider auch allerdings findet mal unter forge.typo3.org auch aktuelle Versionen der meisten Extensions. (Ich finde die Aufteilung der TER und Forge etwsa fragwürdig).

    Achja der Ausschlagebende Punkt was übrigens eine Kommentar von macx und die Kommentar in der Open Source Liste von t3n

    vor ca einem Jahr
  • vor ca einem Jahr
  • macx: Ups, mein Kommentar ist ja schon fünf Jahre alt. Denkwürdig aber, dass dieser nach dieser langen Zeit bezüglich der Oberfläche von TYPO3 noch immer stimmen.

    vor ca einem Jahr
  • jumpingpixel: Ja der Kommentar ist schon eine Weile her. Was mich nur gestört hat war das die Leute abgefangen habe beleidigend zu werden und das ich einige Kritikpunkt, heute noch, nachvollziehen kann.

    vor ca einem Jahr
  • macx: Ja, das ist immer sehr schade.

    vor ca einem Jahr
  • phil: Deine Pro / Kontra Analyse ist hervorragend! Besser hätte ich meine Gedanken dazu nicht in Worte fassen können.

    Ich verstehe dennoch nicht warum so viele Agenturen bei so vielen Projekten T3 verwenden. Welcher Kunde schaut sich das Backend an und sagt “Ach toll, das ist ja einfach”.

    Ich finde ja bei größeren Projekten das Contao Backend schon unübersichtlich, aber wenn ich mir den gleichen Umfang in dem wunderschönen T3 Backend vorstelle geht es dann doch immer wieder!

    vor ca einem Jahr

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4 Punkte

von ulmosan  Rookie  vor ca einem Jahr

Ich denke auch, dass die Haupt-Kritik an Typo3 selbst nur bedingt berechtigt ist. Die Hauptkritik sehe ich darin, dass Typo3 “zu mächtig, zu unübersichtlich, zu komplex” ist. Dies ist für mich persönlich die direkte Folge des Hauptvorteils – nämlich der Fülle an Möglichkeiten.

Oftmals findet man die selbe Einstellung einmal per Extension, einmal per Extension-Konfiguration, einmal hier, einmal Template-Vorlage, einmal dort, einmal internes Typoscript, einmal externes Typoscript, Seiten-TS, User-TS, im Seitenroot – es gibt einfach keine feste Stelle, an die man greifen MUSS um eine Anpassung zu machen. Das kann vor allem bei übernommenen, von anderen angelegten Auftritten (man kann Typo3 auch zum “php-Datei-Verwaltungs-Tool” machen x_X) sehr frustrierend sein.

Dafür kann man aber bei selbst angelegten Auftritten verdammt schnell bis in die tiefsten Tiefen vordringen und Anpassungen zügig vornehmen ohne gleich programmieren zu müssen.

Zur Diskussion große und kleine Seiten: Bei Verwendung von TV finde ich Typo3 auch sehr gut für kleine Seiten geeignet, das Template muss man eh schreiben, und das Einbinden dauert nun wirklich nicht viel länger. Ich für meinen TEil kann aus Erfahrung sagen, dass die 10 Minuten Mehraufwand je Template gut investiert sind, denn Anpassungen kommen fast immer und immer häufiger.

Nachträglich bearbeitet am 26.02.10 14:38

2 Punkte

von vmoench  Geek  vor ca einem Jahr

Die typische “Visitenkarte” eines kleinen mittelständischen Industrieunternehmens würde ich zum Beispiel nie mit Typo3 machen. Nicht nur das es da kaum neue Inhalte gibt, auch dolle Zusatzfunktionen sind da selten gewünscht. Ich arbeite mich gerade in WebsiteBaker ein, wobei “einarbeiten” da schon fast übertrieben ist. Das reicht oft völlig, alles sehr simpel. Ansonsten würde ich nie über Typo3 schimpfen, ist ein geniales Programm, so man es braucht.

Nachträglich bearbeitet am 26.02.10 14:39

2 Punkte

von pechgehabt  Heavy User  vor ca einem Jahr

Ich sehe genau drei Punkte:

  1. Die glückliche Masse ist immer ruhiger als die unzufriedenen Einzelnen
  2. Zu viele schlechte “Agenturen” schmeißen dem Kunden ein unkonfiguriertes Backend hin
  3. Die erste Begegnung mit TypoScript und TV schreckt ab, da man es erstmal verstehen muss und eben nicht 1-2-3 wie bei Wordpress eine neue Seite am Start hat.

Gegen 1. kann man nix machen…
Gegen 2. kann man nur empfehlen eine gute Agentur rauszusuchen
Gegen 3. kann ein guter neuer Installer und ein Template-Repository helfen.

my2cents

Nachträglich bearbeitet am 22.02.10 22:26

Kommentare

  • ingorenner: naja bei 1. muss man die Leute mal trainieren ihre Zufriedenheit kund zu tun, aber es stimmt schon, die die sich aufregen sind oft lauter

    vor ca einem Jahr

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2 Punkte

von andy.mustermann  Rookie  vor ca einem Jahr

Ich habe nur kurzfristig Kontakt zu Typo3 gehabt und das ist auch schon länger her. Am meisten hat mich das Backend mit den vielen winzigen Symbolen gestört. Da ich auch wollte, dass Menschen mit Sehschwäche gut zurecht kommen, habe ich mich dann doch irgendwann gegen Typo3 entschieden. Hinzu kam, dass es an den Hoster recht hohe Ansprüche stellt und genau das ist es was mit “kleine Webseiten” gemeint ist. Der Frisör von Nebenan oder der Ilses Blumenladen sind mit Typo3 meiner Ansicht nach nicht gut bedient.

In Typoscript hatte ich mich schon eingearbeitet, fand es aber immer irgendwie blöd eine Inselsprache lernen zu müssen. Mit der PHP-Wust in Drupal bin ich zwar auch nicht so glücklich, aber was ich da lerne nützt mir auch anderswo.

Aber insgesamt bin ich mit der kompletten CMS-Situation recht unzufrieden. Die Usability ist bei allen mir bekannten Systemen meiner Ansicht nach ausreichend bis ungenügend. Einiges liegt an den Browsern (z. B. kein Copy/Paste von Bildern) aber das meiste verbocken die Entwickler. Das wird mit Wysiwyg geprahlt und genau das ist das Problem. Wenn ich sehe wie sich Leute mit Word rumquälen verwundert es nicht, dass die Word-Imitate im CMS verwirrend sind. Klar, kann man sie ordentlich zurückkonfigurieren, aber dann fehlt letztendlich doch wieder was. Typo3, Redaxo oder Typolight sind da mit den modularen Abschnitten ja eigentlich deutlich im Vorteil, wäre die Bedienung nicht so zäh und klicklastig. Wie gesagt, wie’s aktuell bei Typo3 ist weiß ich nicht.

Die Betriebssysteme haben ja auch noch alle eklatante Usability-Mängel, selbst OS X.

Um nicht nur zu meckern möchte ich auch mal loben. Das CMS Concrete5 geht meiner Ansicht nach in die richtige Richtung, wobei es vermutlich nicht auf jeden Nutzerkreis passen wird.

Achja, sicher haben Kunden mit dem ihnen anvertrauten System irgendwann “keine Probleme” mehr. Sie müssen sich halt arrangieren. Wenn man den “zufriedenen” Kunden aber über die Schulter schaut, sieht man wie sie sich manchmal ganz schön einen abrackern und das Trail&Error-Prinzip vorherrscht. Wenn Kunden sich beschweren, dann meistens weil sie besseres gewohnt sind oder kennen. Ohne Vergleich schlucken die alles. ;-)

Nachträglich bearbeitet am 26.02.10 14:40

Kommentare

  • benedikt: Schon mal mit Silverstripe gearbeitet? Das Backend ist einfach zu bedienen, man benötigt keine Scriptsprache (wenn man von simplen Template-Markups absieht) und das Framework ist streng objektorientiert (MVC). Einziger Nachteil ist der Mangel an vorhandenen Modulen und deren schlechte Integration.

    vor ca einem Jahr

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2 Punkte

von lambach  Newbie  vor ca einem Jahr

Das Geschimpfe würde ich ebenfalls zum großen Teil auf das oben angesprochene Phänomen zurückführen, dass wenige unzufreidene Nutzer / Kunden / Kommentatoren immer lauter brüllen als die vielen zufriedenen.

Und vielleicht ist es ja auch eine Folge davon, das TYPO3 mittlerweile bei den “Großen” angekommen ist und für viele Unternehmen und Institutionen verlässlicher Stand der Technik wurde. Klar steigen dann auch die durchschnittlichen Erwartungen an Agenturen und Entwickler, und die Szene professionalisiert sich. Hinzu kommt die Einarbeitungszeit… Alles in allem ist es wohl kein CMS (mehr?) für den Freak der sich schnell ne coole Seite zusammentickert um dann dem nächsten Hype hinterherzulaufen.

Bin selbst als absoluter Laie zu TYPO3 gekommen bevor ich überhaupt was mit HTML zu tun hatte, der Anfang war also schon sehr schwer. Jetzt sehe ich aber Leute die sich auf dem Gebiet echt auskennen, programmieren, Informatik studieren etc. und die größere Berührungsängste diesem CMS gegenüber haben!

Und ich freue mich schon auf Version 5, das sieht so aus als wird es ein Hammer! Dann werden auch die Kommentare zur Codebasis bestimmt vorbei sein.

Nachträglich bearbeitet am 26.02.10 17:17

0 Punkte

von ludwig99  Nerd  vor ca einem Jahr

Man muss schon unterscheiden bei der Komplexität. Für den Webseitenersteller/Entwickler ist TYPO3 schon ein mächtiges Teil, bis man das im Griff hat dauert es schon und es gibt immerwieder ne Menge Fallstricke.

Für die Anwender des Backendes (Redakteure) ist TYPO3 wiederum sehr transparent und einfach zu bedienen, vorausgesetzt das BE ist sauber aufbereitet und umgesetzt. Alle unsere Kunden loben immer wieder wie gut und einfach Inhalte bei TYPO3 zu pflegen sind.

Dass TYPO3 nicht mehr State-of-the-art bei der Programmierung ist, ist auch allen klar, aber dafür ist es bewährt und ist weltweit Basis sehr vieler Websites.

Ein Punkt der unseren Kunden immer auch wichtig ist, ist die weite Verbreitung und die große Menge an Entwicklern die mit TYPO3 arbeiten, so haben sie nicht das Gefühl der Abhänigkeit. Fast jede Firma hat solche IT-Abhängigkeits-Erfahrungen schon gemacht!

0 Punkte

von chaos.a.d  Heavy User  vor ca einem Jahr

Die meisten dieser “Anschuldigungen” sind in meinen Augen längst veraltet. Ich persönlich empfinde TYPO3 als eines der fortschrittlichsten CMS auf dem Markt. Der Grund warum viele wohl darüber schimpfen ist wohl, das man nicht mal eben schnell ne Website aufsetzen, Design installieren Inhalte reinhauen und fertig wie es Joomla ermöglicht. Es ist halt viel Konfigurierarbeit gefragt. Dafür ist das System auch ungleich mächtiger als andere, aber auch nicht für jedermann gedacht.

Die Benutzerfreundlichkeit finde ich mittlerweile hervorragend, wobei ich hier selbst noch ein paar Verbesserungen hätte.
Man muss halt ein wenig anders denken als bei vielen anderen CMS, aber ich finde es dennoch sehr handlich. Ich arbeite und entwickle mittlerweile seit fast 1,5 Jahren für und mit TYPO3 und ich möchte es nicht mehr durch ein anderes CMS ersetzen, da es alle meine Anforderungen mühelos erfüllt wo andere CMS schnell an ihre Grenzen stoßen.

0 Punkte

von no5251  Geek  vor ca einem Jahr

Je nach Vorgehensweise lässt sich mit TYPO3 sehr schnell eine neue Seite aufsetzen, Stichwort Templavoila. Für den Rest hat der geübte TYPO3-Integrator einen Haufen TS-Schnippsel; und Einsteiger jede Menge Anlaufspunkte für Hilfestellungen (Foren, Wikis, IRC, usw.).

Und was “State-of-the-art bei der Programmierung” angeht, da stehen die meisten anderen CMS noch schlechter da. Und die haben auch noch nicht einmal annähernd so etwas wie Flow3 in Arbeit. ;-)

P.S: Wer über TYPO3 meckert, sollte sich evtl. mal Gedanken darüber machen warum z.B. das DENIC, Kabel Deutschland und T-Pay darauf umgestiegen sind.

0 Punkte

von kyrosiii  Nerd  vor ca einem Jahr

Ich bin ein Anfänger was Webdesign anbelangt. Wurde hier ja auch schon gesagt. Aber ich denke man muss sich für ein System mal entscheiden und dies dann richtig kennenlernen. Die möglichkeiten sind ja wirklich gewaltig. Und ich als Anfänger schafe es ja sogar Websiten mit Typo3 zu machen. Also denke ich kann es nicht so schlecht sein.

0 Punkte

von entschleunigung  Newbie  vor ca einem Jahr

Nach neun Jahren TYPO3-Erfahrung bin ich zu Drupal gewechselt und frage mich, warum ich diesen Schritt nicht schon früher gewagt habe.
TYPO3 ist schon okay, keine Frage und TS ist lästig, wenn man es mal begriffen hat, geht’s schon, aber will man beispielsweise eine communitylastige Site aufziehen, ist man mit TYPO3 einfach schlecht beraten. Kommt noch ordentlicher Traffic auf die Site, heißt es: in die Ecke setzen und abwarten :-)

Gruß

0 Punkte

von nicolette  Heavy User  vor ca einem Jahr

für professionelle Anforderungen und die nahtlose Integration in eine Infrastruktur, für viele Seiten in einer Installation, für Anbindung Drittsysteme, für gute Eigenentwicklungen, für ADS-Anbindung, für komplexe und flexible Redaktionskonzepte, für Mehrsprachige Seiten und Redaktionen, für Imports von Content via Schnittstelle, für sehr sehr leichte Bedienung als Redakteur bei gut konfiguriertem Zugang usw.

ist TYPO3 eine unglaublich gut Entscheidung.

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