Was haltet ihr von Google Buzz?
von macx Alpha Geek vor ca einem Jahr
Gestern hat Google Buzz vorgestellt. Buzz ist Twitter und E-Mail in einem und kommt Stück für Stück in Google Mail. Wird Buzz den Buzz auslösen, ist das eine Konkurrenz für Facebook und Twitter? Wird es dieses Dienste gar ablösen können?
Ich traue Google eine Menge zu. Die Vergangenheit hat aber auch gezeigt, dass Google mit Socialdiensten kein Glück hatte.
Nachträglich bearbeitet am 23.03.10 16:38
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Kommentare
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vor ca einem Jahrvmoench: Ist GBuzz bereits in Deutschland angekommen? In meinem Account noch nicht.
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vor ca einem Jahrandreasvonstudnitz: “Derzeit führen wir Google Buzz für alle Nutzer ein. Falls es noch nicht in Ihrem Google Mail-Konto angezeigt wird, bitten wir Sie noch um ein wenig Geduld.”
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vor ca einem Jahrfnagel: Bei mir auch noch nicht… dauert noch und wichtig: auf englisch umstellen!
11 Antworten
von vmoench Geek vor ca einem Jahr
Ich habe mir die PK von Google angesehen und mir hat das wirklich gut gefallen. Insbesonde mobil auf dem Nexus mit den standortbezogenen Diensten. Ich denke das wird das überzeugenste Argument für Buzz sein. Aber auch die Art der Präsentation hat mich sicher beeinflusst, die machen schon wirklich einen guten Job. Symphatische kleine Firma ist Google.
Nachträglich bearbeitet am 10.02.10 09:13
von tombeta Newbie vor ca einem Jahr
Ich denke Google Buzz könnte abseits von Twitter- & Facebook-Usern gut ankommen. In meinem Bekanntenkreis nutzt z.b. niemand mehr einen E-Mail-Client, alle nutzen das Webinterface von GMail.
Bleibt aber abzuwarten wie sich Integration und Akzeptanz entwickeln. Immerhin wird hier ein Feature “übergestülpt” für das sich keiner der Googlemail-User bewusst entschieden hat.
Nachträglich bearbeitet am 10.02.10 09:50
von fnagel Geek vor ca einem Jahr
Fast alle “Pro-User” die ich kenne nutzen die Weboberfläche, auch wenn der neue Thunderbird seine Arbeit in der Beziehung sehr gut macht.
Die Vergangenheit hat aber auch gezeigt, dass Google mit Socialdiensten kein Glück hatte.
Kommt darauf an. Orkut war schon erfolgreich, nur halt nicht in Europa oder Amiland. In Lateinamerika sind sie weit vorne.
In jedem Fall bin ich auf die Usability und Funktionen gespannt. Da traue ich google auch sehr viel zu. Spannend wirds…
Interessant finde ich das man überall gelesen hat “Twitter-Killer”, es dann aber nur integriert wurde. Alles andere wäre auch zum scheitern verurteilt.
Nachträglich bearbeitet am 10.02.10 10:38
von aleksmaksimow Geek vor ca einem Jahr
Irgendwann wird es genau so wie Facebook einfach meine Tweets wiederholen, damit auch meine Google-Freunde was davon haben.
denke ich auch. Viele werden einfach ihre Tweets ebenfalls dort posten.
Was mir an Buzz gefällt, ist die Integration in GMail. Wer die GMail Oberfläche nutzt, kann so ziemlich einfach mit Buzz interagieren. Als eigener Dienst, ohne Verbindung zu GMail würden es wohl nicht viele nutzen, so ist es etwas einfacher.
Ich persönlich sehe allerdings noch keinen großen Mehrwert zu Twitter. Wie immer wird die Zeit zeigen was passiert. :)
Nachträglich bearbeitet am 10.02.10 21:22
von aleksmaksimow Geek vor ca einem Jahr
Buzz ist meiner Meinung nach in erster Linie ein Sammeldienst. Daß man damit auch Bloggen, Zwitschern Uploaden und Nettworken kann ist ein schöner Nebeneffekt.
Word. Ich habe den Dienst heute mit einigen Leuten mal ausprobiert und bin recht unzufrieden. Mir gefällt die automatische Verknüpfung mit Mailkontakten nicht. Hinzu kommt noch genau dein Argument, dass es wieder der nächste Schritt ist, Google alles in den Rachen zu schmeißen.
Ich sehe das Problem soweit, dass es viele Leute gibt, die irgendwann nicht mehr mitbekommen, dass es auch noch sinnvolle Dienste neben denen von Google gibt.
Wave finde ich zwar deutlich praktischer als Buzz, aber irgendwie habe ich nicht das Vertrauen, dass meine (geschäftlichen) Daten dort sicher sind.
Nachträglich bearbeitet am 15.02.10 10:47
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von andylenz77 Geek vor ca einem Jahr
Ich nutze das Webinterface von Google Mail kaum noch. Vielleicht ist Buzz ein Grund um dahin zurück zu kehren. Frage mich auch wie es mit externen Clients für Google Buzz aussieht und wie die Tweetdeck und Seesmic damit umgehen werden…
von sprain Newbie vor ca einem Jahr
Ich denke, dass der Markt an Social Networks übersättigt ist und dass Google Buzz zu wenig attraktiv machen kann, um genügend User zu generieren. Detailierter bin ich bereits auf meinem Blog darauf eingegangen (siehe Link).
Links
von spiracle Alpha Geek vor ca einem Jahr
Ich nutze das Webinterface von Google Mail auch sehr selten – höchstens mal von unterwegs wenn ich mein smartphone nicht zur Hand hab – aber das ist auch sehr selten.
Eigentlich finde ich es ganz gut, wenn nicht alles von Google kommt. Anfangs war die Firma ja auch noch jedem sympathisch, aber teilweise herrschen dort auch Microsofteske Züge.
Also, ich denke, dass ich Buzz eigentlich nicht nutzen möchte. Ok, das dachte ich bei Twitter, Facebook und Xing auch ;)
Aber eigentlich hat da jeder so seine Stärken von den genannten und ich für meinen Teil habe noch in mir keine Lücke ausmachen können, die durch Buzz gefüllt werden könnte …
von micha149 Rookie vor ca einem Jahr
Vielleicht wird Buzz auch das neue Wave. Nutz das eigentlich noch jemand? Hab schon lange nicht mehr rein geguckt.
Ich persönlich bin ziemlich satt von den vielen Diensten die meinen persönlichen Status in der Welt verbreiten wollen. Mit twitter bin ich voll zufrieden. Warum soll ich Buzz nutzen wollen? Irgendwann wird es genau so wie Facebook einfach meine Tweets wiederholen, damit auch meine Google-Freunde was davon haben.
Kommentare
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vor ca einem Jahrmacx: Ich verstehe die Wave bis heute nicht. Hatte auch nie Lust, mir das nach ein paar Mal reinklicken, anzusehen.
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vor ca einem Jahrspiracle: Ich verstehe Wave eigentlich schon und finde es ganz geeignet für Firmenkommunikation. Aber die wollen wir eigentlich nicht über Google laufen lassen. Also kommt irgendwann mal eine eigene Wave Instanz auf unsere Server und dann testen wir was.
In Sachen kommunikationsspeicherung ists besser als IM …
von antwort42 Nerd vor ca einem Jahr
Jede neue Anwendung hat immer zwei Seiten.
1.) Die Vorteile für den Anwender: Spaß, Effizienz, Komfort, Kontakte etc.
2.) Die Nachteile für den User: Datenspeicherung, Datenbankverknüpfungen (Suchprofi, Gmail, Buzz, GoogleHealth etc.)
Leider wird fast nur über Punkt 1 geredet und selbst Google verhält sich was Punkt 2 angeht völlig anders als es die Positionierung (Web 2.0 -> Kommunikationsförderung) vermuten ließe. Für mich ist Web 2.0 eine Haltung und keine Technik. Deßhalb nutze ich vermehrt Alternativen zu Google um nicht alles bei Google speichern zu lassen.
Buzz ist meiner Meinung nach in erster Linie ein Sammeldienst. Daß man damit auch Bloggen, Zwitschern Uploaden und Nettworken kann ist ein schöner Nebeneffekt.
Spiegel-Artikel:
http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,677073,00.html
Der Satz von Eric Schmidt: “Wenn es etwas gibt, von dem Sie nicht wollen, dass es irgendjemand erfährt, sollten Sie es vielleicht ohnehin nicht tun.” ist eigentlich eine klare Handlungsanweisung: Alternativen zu Google zu finden und nutzen.
Nachträglich bearbeitet am 11.02.10 17:34
von christian.kramatcheck Rookie vor ca einem Jahr
Ich habe Google Buzz anfangs mal getestet. Die Idee an sich finde ich durchaus gelungen. Nur besteht bei mir aktuell kein Bedarf. Wenn ich mal viel Zeit habe oder von Bekannten/Kollegen dazu genötigt werde es aktiv zu nutzen, dann schaue ich es mir gerne mal näher an.
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