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Webseitenbesucher mit IE kleiner als 7 ignorieren?

36 Punkte

von dersven  Nerd  vor ca einem Monat

Ich habe jetzt schön öfters kleine Kampagnen gegen den IE6 und kleiner gesehen.
Und die aktuellen Vorkommnisse um die Sicherheitslücken geben ja vielleicht einen Anlass für weitgehendes und flächendeckendes Umdenken zu einem anderen Browser z.B. (Firefox)

Was haltet ihr z.B. von solchen “Weichen” ? Hier z.B. TYPO3-Typoscript

Nachträglich bearbeitet am 16.02.10 16:21

Code

[browser = msie] && [version= <7]
page.10.marks.OLDBROWSER =< lib.oldbrowser
[else]
page.10.marks.OLDBROWSER =
[global]

lib.oldbrowser = TEXT
lib.oldbrowser.value (
<div class="warning">
<p><strong>No support for Internet Explorer 6 or lower!</strong></p>
<p>Your browser contains serious <strong>security holes</strong>and cannot display modern content. Updating it to <a href="http://www.microsoft.com/windows/internet-explorer/download-... 7</a> or <a href="http://www.microsoft.com/windows/internet-explorer/beta/defa... 8 beta</a> is easy and free!</p>
<p>You should also consider if it is worth using a browser made by a profit-oriented company. IE/Microsoft, Chrome/Google, Safari/Apple. Keyword: data abuse.</p>
<p>To browse the internet faster and securer and to enjoy our website to the full extent we recommend the free open-source browsers <a href="http://www.opera.com/index.dml">Opera</a>; or <a href="http://www.mozilla-europe.org/en/">Firefox</a>...;
<p>You're not on your own computer? In that case please inform the system administrator!</p>
</div>
)

lib.oldbrowser.lang.de (
<div class="warning">
<p><strong>Keine Unterstützung für Internet Explorer 6 oder kleiner!</strong></p>
<p>Ihr Browser weist erhebliche <strong>Sicherheitslücken</strong> auf. Auch die Darstellung moderner Inhalte ist nicht möglich. Ein Update auf <a href="http://www.microsoft.com/germany/windows/internet-explorer/d... 7</a> oder <a href="http://www.microsoft.com/germany/windows/products/winfamily/... 8 beta</a> ist einfach und kostenlos.</p>
<p>Überlegen Sie auch, ob es überhaupt verantwortlich ist mit einem Browser eines gewinnorientierten Unternehmens unterwegs zu sein. IE/Microsoft, Chrome/Google, Safari/Apple. Stichwort: Datenmissbrauch.</p>
<p>Um sicherer und schneller im Netz unterwegs zu sein, und unsere Seiten in vollem Umfang genießen zu können, empfehlen wir daher die kostenlosen Open-Source-Browser <a href="http://de.opera.com/">Opera</a>; oder <a href="http://www.mozilla-europe.org/de/firefox/">Firefox&l...;
<p>Sie sitzen nicht an Ihrem PC? In diesem Fall informieren Sie bitte den System-Administrator.</p>
</div>
)

14 Antworten

8 Punkte

von macx  Geek  vor ca einem Monat

Bei t3n unterstützen wir den IE6 nicht mehr. Das heißt, dass wir die Seite für ihn nicht mehr optimieren. Einen „Gängelhinweis“ wird es allerdings nicht geben.

Nachträglich bearbeitet am 16.02.10 16:21

Kommentare

  • mklappstuhl: Warum nicht?

    vor ca einem Monat
  • dersven: Solche “Zeichen” finde ich gut. Einflussreiche renommierte Webseiten machen den Anfang. Nur wer sagt es SpOn und den anderen …

    vor ca einem Monat
  • t.quensen: @macx: “Einen „Gängelhinweis“ wird es allerdings nicht geben.”
    Doch, wird es ;) steht aber relativ weit unten auf meiner todo-Liste.
    Die IE6-user werden aber auch so kaum übersehen können dass t3n.de nicht mit dem IE6 läuft ;)

    vor ca einem Monat
  • mklappstuhl: Schreib doch ma ‘ne Mail ;)

    vor ca einem Monat
  • parie: Mit einem “Gängelhinweis” würde man wahrscheinlich fast nur die armen IE6-Benutzer in grossen Firmennetzwerken treffen, welche eh nix machen können. Solange die IT’s der Banken und Co. ihre Infrastruktur nicht anpassen wird es auch noch IE6 geben und denen sind fremde Websites eh egal.

    vor ca einem Monat
  • macx: Exakt. Damals zur Einführung des Firefox gab es schon einmal so eine Welle mit Firefox-Bekundungen. Gebracht hat das zumindest nichts – bis heute. Die einzige Möglichkeit ist, den Support einzustellen.
    Sind den Unternehmen externe Webseiten egal, brauche ich sie auch nicht optimieren. Und wenn ich das tue, ist das das falsche Signal, weil die Admins dann mit Recht behaupten würden, dass alle Webseiten mit dem IE6 funktionieren, ein Wechsel daher nicht lohnbar ist.

    vor ca einem Monat
  • fnagel: Auf einer Seite wie T3N ist eh keiner mit IE6 unterwegs. Wir sind doch hier unter uns ;-)

    vor ca einem Monat

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4 Punkte

von mklappstuhl  Nerd  vor ca einem Monat

Ich bin der Meinung, dass es geradezu in unserer Pflicht liegt die Besucher zum Update bzw. Wechsel aufzufordern. Es geht ja nicht nur darum, dass das Frontend unnötig angepasst werden muss, sondern auch darum, dass verschiedene Browser wie IE6 nicht die selben Funktionen und die selbe Sicherheit bieten.

Wichtig finde ich bei solchen Seiten, dass der User überzeugt werden muss und der Umstieg einfach ist.
Damit meine ich:

  • Installations- & Migrationsanleitung (am besten direkt auf der Seite)
  • schlagkräftige Argumente, die die Vorteile für den Nutzer aufführen
  • keine ideologische Mache wie oben

Ich würde sogar behaupten, dass man damit langfristig keine User verliert.

Nachträglich bearbeitet am 04.02.10 11:25

Kommentare

  • benedikt: Zum Stichwort ideologische Mache: Auch Opera ist ein Produkt einer profitorientierten Firma, und nicht-kommerziell ist der Firefox auch nicht, schließlich hat auch die Mozilla Corporation Angestellte, die zu bezahlen sind.

    vor ca einem Monat
  • mklappstuhl: Bin mir nicht sicher aber bedeuted “nicht komerziell” automatisch dass man keine Einnahmen haben darf? Angestellte haben doch sehr viele Non-Profit Organisationen

    vor ca einem Monat
  • benedikt: Die Mozilla Corporation ist ein kommerzielles Unternehmen:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Mozilla#Mozilla_Corporation

    Die Mozilla Foundation hingegen ist eine non-profit Organisation (Stiftung), die nicht-kommerziell.

    vor ca einem Monat
  • mklappstuhl: Ok, du hattest recht. :)

    vor ca einem Monat

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4 Punkte

von sargodarya  Rookie  vor ca einem Monat

Sorry aber mal ernsthaft. Wenn ich Systemadministrator in einer Firma bin und der BSI jetzt zum 3. mal in 2 Jahren sagt dass der IE einfach nen unglaubliches Sicherheitsrisiko ist dann ist es denke ich keine Erziehungsmaßnahme sondern einfach unsere Pflicht denjenigen mitzuteilen dass sieim Begriff sind mit ihrem aktuellen System Daten ins Netz zu leaken.

Ich hatte schon vor knapp nem Jahr mal eine Browserweiche drin die auch einfach eine leere Seite mit Hinweis und nem iFrame zum Download von nem Portable Firefox geführt haben. Der ist jetzt auch nicht unbedingt 100%ig sicher aber wenn da was ist kann man sich sicher sein dass die Community innerhalb kürzester Zeit nen Patch draussen hat und man nicht wie bei Microsoft immer nen Monat drauf warten muss.

Nachträglich bearbeitet am 15.02.10 11:55

Kommentare

  • spiracle: Ich habe da Erfahrung mit beratungsresistenten ITlern, die ihre ganzen internen Anwendungen für 1000 User umschreiben müssten …
    Als Alternative denken die aber gerade daran fürs Surfen im Internet Firefox zu nutzen und IE für interne Anwendungen – auch ein Weg.
    Hoffentlich verstehts der User

    vor ca einem Monat

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2 Punkte

von chaos.a.d  Nerd  vor ca einem Monat

Weichen finde ich prinzipiell nicht so gut.
Aber Hinweise sind denke ich der richtige weg. Man sollte darauf hinweisen das der Internet Explorer 6 nicht mehr unterstützt wird.
Es ist ja auch für denjenigen der den IE6 benutzt, besser zu wissen was er da verwendet und das dass nicht mehr Zeitgemäß ist bzw. zu viele Lücken hat.

Nachträglich bearbeitet am 25.01.10 22:05

2 Punkte

von spiracle  Geek  vor ca einem Monat

Ich bin definitiv dagegen den ie6 auszuschliessen.
Ich hasse ihn zwar auch, er hat tage meines Lebens gekostet, aber solange er noch einen gewissen Marktanteil hat kann man ihn nicht ignorieren.
SIcher kommt das auch auf den Typ des Projekts an, wenn es keine Unternehmenswebseiten sind, die von anderen Businessbesuchern besucht werden, so könnte man drüber nachdenken.
Bei den meisten Projekten, in die ich involviert bin können wir aber nicht drauf verzichten, da einfach noch zu viele Unternehmen Angst vor einem Update haben, bzw eigene, selbstgestrickte Webapplikationen haben, die nur auf ie6 laufen.
Diese Benutzer zu ignorieren bringt nichts ausser Frust bei denen.
Man wird die Firmen auch nciht durch solche “Erziehungsmassnahmen” dazu umstimmen können einen neueren Browser einzusetzen.

Nachträglich bearbeitet am 25.01.10 16:35

Kommentare

  • t.quensen: “Man wird die Firmen auch nciht durch solche “Erziehungsmassnahmen” dazu umstimmen können einen neueren Browser einzusetzen.”
    Naja, große Firmen, die den IE6 wegen darauf optimierter intranet-Anwendungen nutzen müssen wird man damit nicht erreichen, bei allen anderen könnte es schon was bringen wenn ein gewisser Anteil der Websites plötzlich nichtmehr funktioniert…
    Ob man es sich leisten kann auf diese user zu verzichten ist natürlich eine ganz andere Frage ;)

    vor ca einem Monat
  • macx: Der Frust der User ist ja selbst verschuldet. Wer ein zehn Jahre altes Auto fährt, darf sich auch nicht wundern, wenn irgendwann der Auspuff wegrostet oder immer mehr Mängel in Erscheinung treten.
    Jemand muss selbstbewusst den Anfang machen. Und es ist ja nicht so, dass die Webseite unbenutzbar wäre. Sie sieht halt nur anders aus. Nicht schlimm.

    vor ca einem Monat
  • icehawk: Den IE6 komplett durch solche Maßnahmen auszuschließen finde ich auch nicht gut. Meine Meinung ist: Die Seite muss technisch noch funktionieren (Links klicken, Texte lesen usw.), aber das Aussehen wird dann halt nicht mehr so gut sein (diverse CSS Effekte, PNGs usw..

    vor ca einem Monat

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2 Punkte

von benedikt  Rookie  vor ca einem Monat

Ich finde, dass nichtkommerzielle Software nicht per se zu bevorzugen ist. Es ist durchaus legitim, dass Programmierer mit ihrer Arbeit Geld verdienen. Es gibt ja durchaus unterschiedliche Wege, mit Software Geld zu verdienen. Opera z.B. hat seinen Browser schon immer – wenn auch zunächst mit Werbung – kostenlos angeboten, trotzdem haben die davon gelebt. Der Mozilla Browser hingegen wurde und wird von Unternehmen finanziert, die ein Interesse daran haben, das Microsoft-Monopol zu brechen.

(Dessen ungeachtet ist der IEx natürlich schon rein technisch nicht die erste Wahl – dass er von MS ist, ist da ohne Bedeutung)

Nachträglich bearbeitet am 25.01.10 22:06

2 Punkte

von wowawebdesign  Rookie  vor ca einem Monat

Ich habe mich vor kurzem entschieden, den IE6 nicht mehr explizit zu untersützen. Allerdings baue ich ein kleines Hinweis-DIV ein, dass den IE6-Nutzern gezeigt, mit einem Hinweis, warum und wieso der IE6 evtl. die Seite nicht richtig darstellt.

Wie alt ist das Teil jetzt? 10 Jahre? Eindeutig Zeit, das Teil zu entsorgen.

Nachträglich bearbeitet am 26.01.10 11:50

2 Punkte

von no5251  Nerd  vor ca einem Monat

IE6-Benutzer sollten einfach besser aufgeklärt werden! ;-)

Nachträglich bearbeitet am 26.01.10 12:34

2 Punkte

von pixelbote  Newbie  vor ca einem Monat

Wenn ich das selbst entscheide, dann achte ich schon darauf, dass die Website im IE6 funktioniert. Kommt aber auch auf das Projekt und die Zielgruppe an.

Nachträglich bearbeitet am 28.01.10 11:51

2 Punkte

von tocki  Newbie  vor ca einem Monat

Es gibt eine deutsche Übersetzung des Hinweises von ie6nomore.com, den z.B auch Posterous, weebly, white pages etc. nutzen. Finde ich eine ganz gute Variante, um die Besucher darauf hinzuweisen, dass Sie einen veralteten Browser verwenden.

Nachträglich bearbeitet am 01.02.10 15:15

2 Punkte

von bovl  Rookie  vor ca einem Monat

schön für die, die es sich leisten können einige User auszuschließen. Die meisten Seiten, die unterm Strich ne Schwarze Zahl schreiben müssen, können sich so ein Luxus nicht erlauben. Aber für nicht kommerzielle Seiten finde ich so eine Browserweiche nicht verkehrt.

Nachträglich bearbeitet am 03.02.10 22:46

0 Punkte

von milkstyle  Heavy User  vor ca einem Monat

Ich denke es kommt primär auf die Zahl der Besuche des IE6 an. Wenn eine Seite über 10% IE6-Anteil hat, dann sollte man diesen um Gottes Willen auch weiter bedienen. Auch wenn man sich ohne leichter tut: Warum sollte man seinem Kunden durch die eigene Meinung schaden?

Viele Firmen und Schulen stellen aufgrund einer anderen Problematik nicht um. Es ist leichter ein Firmennetz mit bestimmten Konfigurationen zu pflegen und abzusichern (da darf man häufig nämlich gar nüscht) als mit vielen verschiedenen und vor allem immer dem neuesten Browsern und Programmen unterwegs zu sein. Da kommt es dann auch mal vor, dass ein IE6 unterwegs ist. Und dann mit einer so eingeschränkten Funktionalität, dass das Surfen sowieso keinen Spaß macht.
Viele können sich das nicht vorstellen “so ein bisschen Updaten”. Effektiv wird das aber wirklich zu einem riesigen Administrativen Aufwand.

Man sollte sich also ganz klare Gedanken über seine Zielgruppe machen und die Besucherzahlen kennen. Den IE6 grundsätzlich auszuschließen halte ich für falsch.

0 Punkte

von ludwig99  Rookie  vor ca einem Monat

Erstelle ich meine private Site, kann ich das entscheiden und auch meine persönliche Meinung zum IE6 kundtun. Arbeite ich für Kunden, bin ich Dienstleister und dabei muss ich das für den Kunden Beste tun, ich muss mit dem Kunden zusammen entscheiden, ob eine IE6 Unterstützung gemacht werden soll oder nicht (ist ja evtl. auch ne Kostenfrage).
Realität ist: das vorallem im B2B Bereich min. 10% der Firmen in Deutschland noch mit dem IE6 unterwegs sind, welche Gründe das auch immer haben mag. Gerade Unternehmen die hier unterwegs sind können es sich nicht leisten den IE6 nicht zu unterstützen.

0 Punkte

von webguard  Newbie  vor ca einem Monat

Da hat ludwig99 recht, doch wenn man von solchen (Sonder)Fällen absieht, finde ich es richtig den IE6 aus dem Rennen zu lassen. Das wird meiner Meinung nach schon den richtigen Effekt erzielen, man kann nicht immer Altlasten berücksichtigen. Sprich so weit wie möglich Abstand zum IE6 halten.

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