Welches Cms Backend ist für Kunden am leichtesten zu bedienen?
von godfather Newbie vor ca einem Jahr
Nachdem ich schon einige CMS systeme Durchprobiert habe und Kunden sich mal mehr mal weniger gut angestellt habe frage ich mich welches am intuitivsten zu bedienen ist.
Typo3 und co fallen da schonmal raus da ich nicht daran interessiert bin noch ewig Support geben zu müssen wenn sie nicht mit klar kommen.
Es kommt mir weniger an die Features an als auf die leichte und übersichtliche Bedienbarkeit. Wordpress zb wäre leicht zu verstehen aber es läuft auf alten Rechner wegen dem übermässigen Javascript auch sehr bescheiden.
Nachträglich bearbeitet am 19.01.11 16:30
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13 Antworten
von phil Heavy User vor ca einem Jahr
Meine Kunden kommen mit Contao sehr gut klar. Für die ganz “blöden” liefer ich manchmal noch eine 2 seitige PDF dazu um die wichtigsten Funktionen kurz zu erklären.
Da alle Icons Systemübergreifend die gleichen Funktionen haben erklärt sich das System relativ schnell von selbst.
Nachträglich bearbeitet am 17.12.10 13:43
Kommentare
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vor ca einem Jahrmilkstyle: Volle Zustimmung: Contao ist bei den Kunden sehr beliebt.
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vor ca einem Jahrphil: Wenn sich das jetzt noch in “Wir wollen aber Typo3” Kreisen rumspricht wird alles gut :-)
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vor ca einem Jahrno5251: @phil: Ja, es soll Kunden geben die ein ENTERPRISE CMS mit allem Drum und Dran verlangen.
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vor ca einem Jahrgodfather: @no5251
Inwiefern ist Typo3 ein Enterprise Cms? Und was hat es mehr das es bei den anderen nicht gibt? Ausser das es meist Bugversuchter, langsamer und zerbastelter als alle anderen ist? Selbst Joomla hat weniger Kritische Fehler in letzter Zeit gehabt und das will was heissen ;) -
vor ca einem Jahrphil: Mich würde auch mal die Definition eines Enterprise CMS interessieren.
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vor ca einem Jahrno5251: – Granulare Benutzer und Gruppenverwaltung bis runter auf einzelne Eingabefelder der Fomulare – Arbeitsabläufe/Vorgangsbearbeitung – Versionierung – Ausgabe der Inhalte in unterschiedlichen Formaten (auch LaTex) – Kerberos-/LDAP-/NIS-/NTLM-/SMB-Authentifizierung – eigene Macro- und Template-Sprache (Ja, das ist anfangs kompliziert. Dafür aber wesentlich flexibler.) – Export statischer Seiten – Datenbank-Replikation
usw.
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vor ca einem Jahrphil: Okay, einiges der genannten Dinge kann auch ein “normales” CMS. Und der Rest ist in meinen Augen nur für einen kleinen Teil der Webseitenbetreiber wirklich relevant.
Oft wird doch schon mit Kanonen auf Spatzen geschossen.
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vor ca einem Jahrno5251: Beispiel(e) aus dem OpenSource-Bereich? Dass Systeme wie FirstSpirit, Imperia und RedDot so etwas können ist bei den Preisen IMHO selbstverstänlich.
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vor ca einem Jahrphil: Ich weiß von Zikula, dass es sehr genaue Rechtevergaben und Workflows erlaubt. Aber das ist vom Arbeitsaufwand sicherlich vergleichbar mit T3
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vor ca einem Jahrno5251: Das war jetzt hoffentlich nicht dein Ernst? Hast du dir das Backend mal angeschaut? Das Ding ist ja nichtmal für MODx eine Konkurrenz!
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vor ca einem Jahrphil: Du meinst Zikula? Damit habe ich früher (als es noch PostNuke hieß) sehr viel gearbeitet, aber die Entwicklung ging dann leider am Zahn der Zeit vorbei.
Aber es ist jetzt auch eher als Application Framework, als als klassisches CMS positioniert. Daher gilt für mich das gleiche wir für T3: Solide Basis, die mit Programmierkenntnissen zu sehr großen und individuellen Systemen erweitert werden kann.
von thowe Heavy User vor ca einem Jahr
Also zu keinem unserer Kunden/Redakteure bin ich versucht zu sagen sie seien zu “dumm” oder sie der Kategorie “blöd” zuzuordnen.
Viele sind einfach verunsichert, wenn Sie zum ersten Mal das “BE” (Backend) sehen. ABER: es gibt noch die EXT _feeditadvanced _und ich gebe nicolette recht, man kann das BE sehr stark – mittels TS – verschlanken. Intelligentes Rechtesystem aufgebaut, damit ist auch ein nachträgliches schnelles switchen der Berechtigungen möglich….
Zugegeben mit Contao sind auch viele zufrieden. Jedes ob TYPO3, Contao oder die anderen hat seine Vorteile und Dinge die es zu beachten gilt.
Nachträglich bearbeitet am 08.12.10 13:40
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vor ca einem Jahrno5251: Felder und Menüpunkte ausblenden ist ja einfaches Klicken ohne TS. Über die TSconfig lässt sich das übrig gebliebene noch weiter anpassen. :-) Mir z.B. gefällt die Element-Auswahl in Reitern aufgeteilt besser.
von ludwig99 Nerd vor ca einem Jahr
Also es gibt keine dummen Anwender, sondern nur schlechte Schulung. Egal wie komplex ein CMS ist (TYPO3 lässt sich im BE so ruterbrechen, dass nur noch die für den User wirklich relevanten Dinge übrigbleiben), das wichtigste ist doch die Schulung der Menschen die später damit arbeiten sollen. Wenn Sachverhalte didaktisch gut erklärt werden und die Anwender Zeit haben das ein wenig zu üben, ist doch eine CMS-Bedienung wirklich kein Problem! Auch Schulung kostet natürlich Geld, aber das sollte auf alle Fälle sein!
Nachträglich bearbeitet am 14.12.10 16:29
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vor ca einem Jahrvirtualmachine: Dem stimme Ich voll und ganz zu!
Die Verantwortlichkeit des Entwicklers ist es, dem Kunden dies bewusst zu machen. Und da kommen wir zu “Dummheiten”: Oftmals ist der Kunde der Meinung, er könnte sich selbst auch gut schulen und verzichtet. DAS macht es kompliziert. -
vor ca einem Jahrnicolette: Genau das haben wir auch mehrfach erlebt.
- Das Backend ist hervorragend “eingedampft” für die Redakteure – Neue Redakteure bekommen dann mal schnell den Zugang vom alten Redakteur – Schulung: Fehlanzeige – Geld dafür ausgeben: Warum?
Es verlangt einige Kunstgriffe, dies gut zu stemmen. Ich empfehle immer intensive Schulung. Z.B. ist unser Einstieg ins Redaktionssystem (Basics) ein vollter Tag Intensivtraining mit Theorie und Praxis-Teil, Übungssysteme sind immer durch Clone des Live-Systems vorhanden.
Die Praxis ist aber, der Redakteur ist im Tagesgeschäft gehätzt und muss mal schnell eine News online stellen. SEO-Optimierung? Wie war das nochmal usw. usf.
Mein Credo: Immer wieder “begeistern” und die Kollegen unterstützen.
von no5251 Geek vor ca einem Jahr
Das TYPO3-Backend lässt sich auf das was der jeweilige Redakteur oder die Gruppe sehen/pflegen können soll einschränken. Für die meisten bleiben dann noch 5-6 Hauptmenüpunkte sichtbar.
Nachträglich bearbeitet am 07.12.10 19:17
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vor ca einem Jahrmariokober: Absolut! Ich habe auch Kunden, die zu Typo3 gewechselt sind. Kommen sie von einem Kaugummi Backend (z.B. Joomla) sind sie erst etwas verunsichert, aber wer ein paar mal damit gearbeitet hat, weiss es dann sehr schnell zu schätzen. Typo3 ist ein Werkzeug und viele andere wirken wie Spielzeuge. Den Fall, dass ein Kunde damit unzufrieden war, hatte ich bislang noch nicht.
Meine Kunden sehen auch meiste nur 3-5 Navigationspunkte – bei Firmen mit vielen Redakteuren sehen die Redakteure nur exakt die Seiten, die sie auch bearbeiten dürfen und haben die Felder zur Auswahl, die relevant sind. Ein unschlagbares Feature für die Usability.
von nicolette Heavy User vor ca einem Jahr
Also wir haben es auch geschafft, TYPO3 so zu vereinfachen, dass der Redakteuer (der ja oft als “dummer Anwender” tituliert wird….) mit den wenigen Pflichtangaben zu einer Seite arbeitet. Alles andere passiert im Hintergrund.
Vorteil: Schnell will auch der “dumme Redakteur” mehr und dann geht es über ein Rechtekonzept meist per Klick, den Redakteuer von Gruppe 1 (ganz dumm) in Gruppe 2 (manchmal dumm) zu verschieben.
@Gottvadder: ja – auch wir haben da im CMS gebastelt und gefrickelt.
Nachträglich bearbeitet am 07.12.10 15:29
von wild_sites Newbie vor ca einem Jahr
Drupal mit dem Admin Module und dem Rubik Theme.
Nachträglich bearbeitet am 11.12.10 09:36
von inkstar Newbie vor ca einem Jahr
Also erfahrungsgemäß gibt es entweder einen Redakteur / Autor oder einen Anwender / Webseiten Besitzer, der “schnell mal was ändern oder online stellen will”.
Ersterer hat seinen Beruf verfehlt wenn er an (nahezu) egal welchem Backend scheitert (vorausgesetzt es gab eine qualifizierte Schulung / Einweisung).
Letzterer (meiner Erfahrung nach die Mehrzahl der “Kunden”) ist weder Redakteur, noch Autor, sondern einfach nur ein Webseitenbetreiber ohne besondere Qualifikation und dem ist in meinen Augen am besten geholfen mit Wordpress und entsprechenden Plugins (nach Bedürfnis) – da gibt es Plugins um das Backend zu modifizieren (reduzieren) oder sogar Plugins um das Frontend editierbar zu machen – Maus drüber – Element wird fablich hinterlegt – Klick – man kann im text arbeiten und Grafiken editieren – Klick auf “save” – Fertig!
So ein System Wordpress inkl. Template und Plugins einrichten und vor Ort schulen ist günstig und geht schnell … alle die teuer und aufwendig brauchen, sollten sich zuerst einen Redakteur einstellen (vielleicht mit Zusatzqualifikationen) und fahren dann mit einem Fachmann an der Webseite besser als mit jeder Agentur die verzweifelt verusucht hinter dem Bedarf her zu schulen ;-))
Nachträglich bearbeitet am 14.12.10 16:32
von fixi Rookie vor ca einem Jahr
Wir machen alles mit TYPO3 auch kleine Sites, da es eben alles kann ;-)
Unsicher = Unsinn, es gibt nicht viele CMS die so sicher sind.
BE einstellen, einmal und alle anderen Projekte sind dann auch per Default so. Der Rest kann spontan geändert werden, schnell in einer Maske!!!
FE-Editing ist seit 4.4 einfach geil aber noch ausbaufähig, wir freuen uns auf 4.5
Aber wenn man keine Ahnung hat kann man seinen Kunden auch WP verkaufen, da brauch man nicht viel zu wissen.
Als Agentur ist es besser zu warten wenn man sich für ein System entscheidet und nicht alles mit “Praktikanten” auf unterschiedlichen Systemen macht. Oder wartet Ihr die Seiten nicht?
@michsch – wir haben nur “certified TYPO3 integrator” Leute an den Projekten.
Nachträglich bearbeitet am 16.12.10 22:39
von hansdampf Newbie vor ca einem Jahr
CMSMS (www.cmsmadesimple.org) hat ein sehr schön aufgeräumtes Backend und eine gute Rechtevergabe.
Bis jetzt sind alle meine Kunden damit gut zurechtgekommen, Schulung reicht m.E. ein halber Tag und ich erstelle zudem noch Basic-Tutorials in PDF-Form mit Screenshots der jeweiligen Installation und Erklärungen Schritt für Schritt)
wenn diese Tutorials dann über das Backend verlinkt werden, was bei CMSMS gut möglich ist, ist das schon die halbe Miete
von truckturner Newbie vor ca einem Jahr
Ich möchte mal das hierzulande immer noch viel zu unbekannte Open Source CMS Symphony vorschlagen (nicht mit dem PHP Framework Symfony zu verwechseln).
Das Backend ist wirklich super reduziert, übersichtlich und hübsch.
Als Einsatzgebiet würde ich kleine bis mittelgroße Websites anführen – und in diese Kategorie fallen wohl ca. 80% aller Websites.
Um es vorweg zu nehmen:
Die Lernkurve ist etwas steil. Der Templating-Mechanismus basiert komplett auf XML/XSLT – und wenn man damit bislang noch nichts am Hut hatte, dann tut man sich anfangs etwas schwer. Der Systemkern ist in PHP geschrieben. Vor allem das Konzept, welches man gemeinhin als ‘custom datatypes’ bezeichnet ist mit Symphony CMS einfach nur super umgesetzt (Stichwort: Datasources). Aber ich will hier jetzt gar keine neue “das beste CMS”-Diskussion anfangen.
Es ging ja ums Backend – und das ist einfach super einfach, übersichtlich und stylisch – ja, fast ein wenig Mac-like ;-)
von michsch Nerd vor ca einem Jahr
Auf diese Frage gibt es einfach keine eindeutige Antwort.
Meiner Erfahrung nach kommt das immer auf das jeweilige Projekt an und wer mehr Funktionen zur Verfügung haben möchte, der muss halt leider auch mehr lernen bzw. sich mehr mit dem System beschäftigen.
Leider hat TYPO3 einen recht schlechten Ruf, der wohl zumeist nicht an TYPO3 selbst liegt. Wenn der Integrator selbst schon mit TYPO3 zu kämpfen hat, was leider oft der Fall ist, dann entstehen halt schnell Bugs und Unübersichtlichkeit (Extensions werden fehlerhaft eingebunden, Rechte ungenau verteilt etc.). Ich habe schon des öfteren gesehen, dass Kunden einfach deswegen überfordert sind, weil sie einen schlecht konfigurierten BE-Bereich haben oder vom Integrator/Webentwickler einen Admin-Account zum Bearbeiten erhalten haben. Genau das sind dann auch die Webentwickler, die TYPO3 verflucht haben. Klar dauern Projekte sehr lange, wenn man die Nadel im Heuhaufen sucht und nicht sicher in der Konfiguration ist.
Bei mir haben sich TYPO3, Joomla, Wordpress und Drupal etabliert. Contao möchte ich mir in naher Zukunft aber auch gerne ansehen und das lohnt sich bestimmt.
Außerdem sollte man den Kunden vorher über seinen Lehraufwand unmissverständlich aufklären. Man muss einfach damit leben, dass man bei vielen selbst zu pflegenden Optionen auch einiges über das System wissen muss.
Hast du einen Kunden, der trotzdem viel aktualisiert haben will und nichts dazulernen möchte, dann biete Ihm doch einen Service-Vertrag an. Auf diese Weise kannst du dir sicher sein, dass seine Website immer korrekt angezeigt wird (Seiten ohne Inhalt, Bilder 10×10 Pixel … alles schon gesehen), du kannst ihn aktiv unterstützten (Kundenbeziehung!) und auch noch regelmäßig Geld verdienen. Setzt man das richtig auf ergibt sich doch eine Win-Win-Situation.
Und Support-Anfragen wirst du keiner mehr haben, da der Kunde nicht mehr selbst im Backend aktiv ist und Telefontermine für die nächsten Aktionen, Statistikpräsentationen etc. lassen sich besser planen.
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vor ca einem Jahrmarius: 100% meine Meinung.
Service-Vertrag ist King.
Und Posterous-like Dringendes per Mail (z.B. via WP) kommt auch gut an.
von rnm3 Rookie vor ca einem Jahr
Contao. Ganz klar. :-)
von jerome Newbie vor ca einem Jahr
Also da kann ich dir einmal das JAKCMS empfehlen, dieses CMS und mit einigen mehr Funktionen via Plugin, habe ich extra darauf ausgelegt für einfache Bedienung.
Es gibt auch einen SuperAdministrator und einen Administrator für deine Kunden, der Admin sieht dann nicht alle Konfigurationen sondern nur das nötigste.
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