Wie Projektdaten optimal synchronisieren bzw. sichern?
von rubyist Nerd vor 9 Monaten
Wie vermtl. die meisten hier verwalte ich alle anfallenden Projektdaten (Orginal-PSDs zu den Webgrafiken, Quellcode usw.) in einer Ordnerstruktur im Filesystem, ähnlich wie hier unter [siehe angehängten Link] erläutert. Ich bin nun auf der Suche nach einer “effizienten” Lösung eben diesen Projektordner zwischen meinem iMac im Büro und meinem MBP für unterwegs zu synchronisieren. Ganz nebenbei soll mich das Speichern der Daten in der “Cloud”, zusätzlich zur Sicherung mit Timemachine, vor Datenverlust bewahren. Bis dato habe ich einfach am Ende der Arbeit den Projektordner in meinen Dropbox-Ordner gezogen und habe gewartet bis alles synchronisiert wurde. Leider ist es schon ein einige mal vorgekommen das ich diesen Kopiervorgang vergessen habe und so auf dem MBP nicht die aktuellsten Daten hatte um weiterarbeiten zu können. Um eben diesem Problem zu begegnen bin ich auf der Suche nach einer Lösung, bzw. wollte mich hier erkundigen, wie ihr eure Projektdaten oder alle anderen wichtigen Daten synchron haltet. Wie schon oben angedeutet arbeite ich derzeit mit Dropbox, bin aber gern bereit auf eine andere Lösung (Bsp. HiDrive) zu wechseln bzw. sie hinzuzunehmen.
Folgende Lösungsansätze sind mir bis jetzt in den Sinn gekommen:
Zeitgesteuert
Da ich nur unixoide Betriebssysteme (Mac, Linux) verwende, wäre es natürlich ein leichtes einfach einen Cronjob einzurichten, der mir alle 30 – 60 Minuten die Daten meines Projektordner in den Dropboxordner “kopiert” (evtl. mit rsync). Alternativ liese sich das unter Mac OS auch mit Automator lösen, oder man verwendet eines der unzähligen Synchronisierungstools.
Symlinks
Ich erstelle mittels ‘ln -s’ einfach einen Symlink in meine Dropbox. Dropbox übernimmt die verlinkten Daten dann trotzdem.
Direkt in der Dropbox arbeiten
Sprich ich verlege meinen Projektordner direkt in die Dropbox und arbeite direkt dort.
Die o.g. Lösungen haben natürlich jeweils ihre Vor- und Nachteile, wie das eben immer so ist. Deshalb würde es mich interessieren, wie ihr eure Projektdaten synchronisiert/sichert…
Vielen Dank fürs lesen & antworten :-)
Nachträglich bearbeitet am 29.08.11 21:16
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7 Antworten
von zulu Heavy User vor 9 Monaten
Seit neuestem nur noch mit der Dropbox. Die Projektdaten wandern alle in den Dropbox Ordner. Durch den Einsatz von 2 PCs ist hier eine automatische Datensicherung vorhanden.
Nachträglich bearbeitet am 24.08.11 14:56
von leolezner Heavy User vor 9 Monaten
Gute Frage. Ich habe dafür ein NAS im lokalen Netzwerk und greife von Außen über VPN darauf zu. Für die Synchronisation benutze ich git. Man kann git auch ohne Server einsetzen, einfach die Repo aus “/Volumes/GemountetesNASVolume” klonen.. Cool wäre natürlich eine automatische Synchronisation. Ich habe schon überlegt git in Verbindung mit Orderüberwachung einzusetzen.. Ist aber irgendwie fummelig.
Edit: SASS benutzt z.B. “rb-fsevent”, um in Ruby die Ordner zu überwachen.
Nachträglich bearbeitet am 24.08.11 16:26
Kommentare
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vor 9 Monatenrubyist: git habe ich zuerst auch schon im Kopf, habe es aber dann doch gelassen, weil git ja kein Synchronisierungstool ist. Es hat schon seine Richtigkeit, warum man seine Arbeit “commiten” muss…
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vor 9 Monatenleolezner: Aber was spricht denn dagegen, git zum Syncen einzusetzen? Und du sprichst vom “Projektordner”. Bei Projekten setzt man auch Versionierungstools ein. Wenn du das nicht brauchst, commite doch einfach mit einem Zeitstempel..
Siehe auch http://sparkleshare.org
Und zu DropBox: Ich vertraue DropBox nicht so sehr, dass ich dort meine Projekte ablege..
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vor 9 Monatenrubyist: Du hast einerseits schon recht, git ist toll, wenn es um Quelltext-Dateien geht, aber wenn es in einem Projekt etliche Videos, PSDs gibt – sprich Binary Data – ist es meiner Meinung nach fraglich ob das nicht am Sinn von git vorbei geht. Funktionieren würde es natürlich!
von marius Geek vor 9 Monaten
Hallo,
ich arbeite direkt in der Dropbox, das finde ich persönlich sehr gut,
wenn ich keine Windows benutzen würde wäre allerdings sparkleshare.org das erste Tool das ich testen würde…
Schau es dir mal an … die Beschreibung klingt super … Open Soure. <3
Mit besten Grüßen
Marius
von herrm Geek vor 9 Monaten
Für unbedenkliche Daten nutze ich auch die Dropbox. Alles Interne liegt bei mir auf dem NAS mit Raid. Die entsprechenden Ordner habe ich direkt eingebunden (von außen per VPN) und kann direkt darauf zugreifen. Das ist nicht immer so performant wie die Dropbox (da hier die Daten lokal abgelegt werden), dafür liegt alles sicher bei mir.
TEAM
0 Punkte
von t.quensen Geek vor 9 Monaten
Ich synchronisiere meine Projekt-Ordner aktuell über Windows Live Mesh. Das hat den Vorteil, dass es keinen “Dropbox-Ordner” gibt, sondern beliebige Ordner auf der Platte synchronisiert werden können. Es gibt dafür Clients für Windows und Mac, AFAIK aber leider nicht für Linux.
Ich gehe allerdings davon aus, dass es noch andere Dropbox-alternativen mit dem gleichen Feature und Linux-Client gibt :)
von marius Geek vor 9 Monaten
Hallo,
habe ein Artikel zum Thema Dropbox Alternative / TeamDrive gefunden
TeamDrive: Dropbox Alternative für eigenen Server @ infoblog.li: http://lv99.de/2/7i
Auch die Kommentare sind interessant, habe folgenden Artikel zu iFolder gefunden:
iFolder: Alternative zu Dropbox & Teamdrive auf Ubuntu: http://lv99.de/2/7j
Ich werde demnächst mal alle Methoden ausprobieren, da ich von der Dropbox weg möchte.
- Dropbox habe ich wie gesagt schon ausprobiert
- NAS ist vorhanden @herrm, wie hast du die Ordner eingebunden, als Netzlaufwerk? Gibt es irgendetwas zu beachten?
- TeamDrive & iFolder: sobald mein VPS ready ist… ;-) – Hat das schon jmd. ausprobiert?
Mit besten Grüßen
Marius
Nachträglich bearbeitet am 29.08.11 21:17
Kommentare
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vor 9 Monatenvirtualmachine: Ich habe im TeamDrive Forum einen Beitrag darüber verfasst, wie man einen WebDav Server mit PHP speziell für TeamDrive einrichten kann.
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vor 9 Monatenmarius: Link? =)
von rubyist Nerd vor 9 Monaten
Um mal eine Lanze für Dropbox zu brechen…
Ich nutze Dropbox schon seit einiger Zeit und bin mit dem Dienst wirklich zufrieden. Er funktioniert schnell, einfach und ist zudem für alle gängigen Betriebssysteme verfügbar. Auch die Preise für Speicher halten sich im Rahmen. Eben diese genannten Vorzüge waren seinerzeit auch der Anlass, warum ich angefangen habe Dropbox zu nutzen. In letzter Zeit hat man zwar viel negatives über die Datensicherheit, Privacy etc. von Dropbox gehört, dennoch verstehe ich die plötzliche (vielleicht auch übertriebene) “Paranoia” gegenüber dem Dienst nicht. Dropbox hat lt. Google derzeit ca. 25 Millionen (25.000.000!!) Nutzer und handelt täglich um die 200 Millionen Dateien. Das ein solcher Mainstream-Dienst ein lohnendes Angriffsziel ist, brauche ich vermutlich niemandem zu sagen. Das dies aber auch für alle Facebooks, Googles, t3ns =) da draußen gilt, dürfte wohl auch jedem klar sein.
Alleine schon wegen der gewaltigen Anzahl an Nutzern dieser Dienste war es von Anfang an absehbar, dass sich der Staat neben Facebook und Co. früher oder später auch für Dropbox interessiert. Da der beliebte Speicher-Dienst nunmal aus den Staaten kommt, ist es nur verständlich, das es die Behörden der Vereinigten Staaten sind, die hier Interesse anmelden. Denn bei 25 Millionen Dropbox-Nutzern ist die Wahrscheinlichkeit nunmal groß das auch illegales Zeug, beispielsweise Kinderpornographie, oder dieses sagenumwobene “Terrormaterial” etc. hochgeladen und der Allgemeinheit zum Download freigegeben werden könnte. Angenommen nur 0,5‰ dieser 25 Millionen Nutzer speichern/bieten etwas wirklich Illegales an, dann sind das immer noch 12.500 Fälle wo Dropbox (zumindest als Erster) belangt werden könnte. Um für diesen Fall der Fälle gerüstet zu sein und um sich als Betreiber einer solchen Plattform bestmöglich abzusichern, arbeitet man eben lieber mit den jeweiligen Behörden zusammen, bzw. man ist dazu gezwungen. Würde Dropbox das nicht, wäre das Interesse der ansässigen Überwachungsorgane vermtl. nur noch größer.
Aber Überwachung hin oder her, Dropbox war zumindest so ehrlich und hat den (ganzen?) Sachverhalt in ihren Terms (Terms ist das Zeug, das man eigentlich nie liest, dem man aber trotzdem fast immer zustimmt) aufgeführt. So kann jeder entscheiden ob er/sie den Dienst nutzen und welche Daten sie dem Dienst anvertrauen möchte. Aber wie oben schon angedeutet, ist es eher unwahrscheinlich als normaler Nutzer besonders aufzufallen. Ich bin mir deshalb auch ziemlich sicher das Dropbox keine Filter eingebaut hat um hochgeladenen Daten nach Bezeichnungen ala “Facebookkiller Webapplication” o.ä. zu durchsuchen, um das evtl. enthaltene Konzept für sich selbst in Anspruch zu nehmen.
Wer es nun wirklich nicht mit sich vereinbaren kann Dropbox zu verwenden, kann auf viele andere Cloud-Speicheranbieter zurückgreifen. Ob diese dann anders mit den persönlichen Daten umgehen (angepriesene Verschlüsselung hin oder her), wage ich ehrlich gesagt zu bezweifeln. Denn welcher Nutzer prüft schon nach, bzw. ist in der Lage dazu zu überprüfen, ob die Daten wirklich vor der Übertragung ordnungsgemäß, ohne Hintertürchen, verschlüsselt und auch nur so übertragen und gespeichert werden? Meiner Meinung nach gilt, wer in Zeiten von Web 2.0, Clouds, Social Networks, Smartphones etc. wirklich sicher sein möchte, müsste schon seinen Internetanschluss kündigen, kein Handy mehr verwenden und überhaupt auf alles was mit Telekommunikation zu tun hat, verzichten. Denn ob wir wollen oder nicht, jeder von uns produziert Spuren und wenn es nur Abfragen des DNS-Servers des Providers ist.
Um es aber auf den Punkt zu bringen: Wirklich wichtige und persönliche Daten haben generell im Internet nichts verloren, auch wenn sie noch so stark verschlüsselt sind! Was diese wirklich wichtigen oder persönlichen Daten sind, liegt wiederum im Ermessen jedes einzelnen von uns.
Nachträglich bearbeitet am 02.09.11 13:17
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