Wie steht Ihr "kostenlosen" SSL-Zertifikaten gegenüber?
von virtualmachine Geek vor über 3 Jahren
Nun-Ich bin ein großer Fan von Community-betriebenen Projekten.
Nun bin ich im Rahmen der Suche von kostengünstigen SSL-Zertifikaten auf das Projekt CAcert.org gestoßen. Sehr interessantes Projekt. Hier lassen sich kostenlos Client- und Server-Zertifikate ausstellen.
Die Zertifikate an sich sind kostenlos, aber man muss/sollte sich bei anderen Mitgliedern der Comminity verifizieren lassen, um die eigene “Reputation” zu erhöhen. Hierbei wird eine Überprüfung anhand von amtlichen Dokumenten (Führerschein/Personalausweis) vorgenommen.
Zusätzlich gibt es noch eine Stufe für Unternehmen, wobei ein Mitglied/Angestellter eine gewisse Reputation innerhalb der Organisation haben muss. Aber Alles aufzurollen, würde den Rahmen sprengen..
Zu sagen bleibt noch:
Die Nutzung ist kostenlos-aber mit einem nicht unerheblichen Aufwand verbunden.
Wie steht Ihr solchen Zertifikaten (ganz besonders cacert.org) gegenüber?
Wie schätzt Ihr die Akzeptanz Anderer ein?
Nachträglich bearbeitet am 03.03.10 10:16
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Kommentare
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vor über 3 Jahrendisegio: Super frage, würde mich auch mal brennend intressieren :)
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vor über 3 Jahrenddeimeke: Ich benutze CAcert selber und darf auch Menschen bestätigen. Für private Zwecke ist das meiner Meinung nach ausreichend.
Allerdings würde ich keinem Shop oder – schlimmer noch – keiner Bank vertrauen, die mich mit “Zertifikat unbekannt” begrüsst.
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vor über 3 Jahrenvirtualmachine: Selbstverständlich ist das ein no ..
Weiter unten habe ich überlegt, wie man das Projekt unterstützen könnte, aber da bleibt wohl nur, während der Audits die Daumen zu drücken!
Angenommen, die Stammzertifikate würden in die Browser der Mozilla-Familie aufgenommen, wäre dann damit zu rechnen, dass andere Browserschmieden nachziehen?
3 Antworten
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2 Punkte
von macx Alpha Geek vor über 3 Jahren
Diese Zertifikate würde ich theoretisch vom ganzen Herzen unterstützen. Praktisch aber spielen sie bei mir keine Rolle, denn all diese Zertifikate sind nicht von einer Institution zertifiziert. Das führt dazu, dass beim Benutzer immer eine Warnmeldung im Browser aufploppt. Und egal, ob da dann steht „Zertifikat ungültig“ oder „wurde zwar zertifiziert, aber nur von uns“ steht, der Benutzter wird verunsichert und bricht (beim Shop) den Kauf ab. Deshalb rate ich davon ab.
Bei Godaddy kaufe ich derzeit meine Zertifikate ein, da kostet ein Domain-Zertifikat nur 30 Dollar im Jahr. Das ist nicht wirklich viel Geld.
Nachträglich bearbeitet am 02.03.10 15:11
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vor über 3 Jahrenvirtualmachine: Letztendlich halte ich den Handel mit SSL-Zertifikaten irgendwo für Geldmacherei… Natürlich die Hersteller von Software lassen sich die Akzeptanz von CA’s teuer erkaufen und eine Versicherung für Untauglichkeiten des Zertifikats ist meist auch enthalten-aber die Idee des WoT von CAcert.org finde ich persönlich sehr attraktiv!
Ungerne würde ich die Diskussion hier abbrechen lassen-denn ich glaube, man kann noch mehr dazu sagen.
Ich finde Statements wie dieses sehr sinnvoll:
http://www.aaisp.net.uk/cacert.html -
vor über 3 Jahrenmacx: Kein Shop-Betreiber liest sich 1139 Wörter, bzw. 6308 Zeichen durch (hat mir ein Javascript-Droplet eben verraten), nur um zu verstehen, dass er die Webseite doch ruhigen Gewissens besuchen darf. Der sieht eine Fehlermeldung ist ist in zwei Sekunden von deiner Seite wieder weg.
Und bei einem Shop ist das nicht förderlich für den Umsatz. -
vor über 3 Jahrenmacx: Ich meinte natürlich den Shop-Besucher. ;-)
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vor über 3 Jahrenvirtualmachine: sehe ich ähnlich.. ich merke gerade, das ich mich da in etwas hineinsteigere :-)
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vor über 3 Jahrenddeimeke: Ich finde den Handel gut, weil die Zertifizierungsstellen die Garantie übernehmen, dass das Zertifkat dem Eigner gehört und – je nach Zertifizierungsstufe – haftbar sind.
von t3junkie Rookie vor über 3 Jahren
Wie seht Ihr die Aktzeptanz von SSL-Proxies?
Liest und/oder erkennt ein Kunde die Angaben in der sog. “Grünen Zeile”?
Diese stimmt ja bei Proxies nicht mit der Domain überein.
Z.B. Domainfactory nutzt https://sslsites.de/meinedomain
Nachträglich bearbeitet am 02.03.10 15:38
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vor über 3 Jahrenalthaus: Ich denke, die Nutzer gucken nur ob da was “bunt” wird… wenn es überhaupt wahrgenommen wird. Oder halt ob eine böse klingende Fehlermeldung ala Firefox kommt.
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vor über 3 Jahrenvirtualmachine: Ich würde, glaub ich, extra drauf hinweisen (weil es mir selbst spanisch vorkäme und ich mich schleunigst los machen würde..)-aber dann ist wieder die Gefahr, dass die User erst Recht gehen ;-)
Sehr gut sind SSL-Proxies für Verwaltungsdienste (T3-Backend oÄ). Man muss kein teures Zert kaufen, aber hat einen ausreichenden Schutz.
von mkuh Nerd vor über 3 Jahren
die Frage ist für was du es verwenden willst
für einen Internen WebMailServer würde ich es sofort nutzen
für einen Shop eher nicht
unterstützen kann man das Projekt in dem auf jeden erreichbaren Rechner die Zertifikate installiert
Kommentare
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vor über 3 Jahrenvirtualmachine: Wo wir gerade von intern und extern sprechen..
Wäre es wohl praktikabel, in einem System, das nur Bestandskunden nutzen (Bsp Serververwaltung), ein solches Zertifikat einzusetzen, und die Kunden damit in eine bestimmte Richtung zu pushen?Unterstützung umfasst aber dann nur die Installation der Stammzertifikate.. das führt zwar zu Akzeptanz der ausgestellten Zertifikate-aber ist dies eine Unterstützung und nicht bloße Verbreitung?
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vor über 3 Jahrenmkuh: wenn ich es richtig in Kopf habe soll das Root Zertifikat bald in Firefox mit dabei sein
eine Verbreitung wird es sicher unterstützen beitragen, mehr kann man immer machen.
Darfst du schon Assuren ? -
vor über 3 Jahrenvirtualmachine: Nein, darf ich nicht.. Ich habe schon oft von dem Projekt gehört, mich aber immer davor gescheut, daran teilzunehmen. Nun bin ich von der Problematik anders betroffen-und habe mich heute prompt angemeldet. Jetzt wühle ich mich durchs Wiki ^^
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vor über 3 Jahrenalthaus: Ich nutze ein solches Zertifikat auch für meinen eigenen Mailserver. Klappt super und Thunderbird kriegt man auch schnell überredet, dass das Zertifikat toll ist.
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