Zukunfts CMS: TYPO3, Drupal, Joomla oder vielleicht WordPress?
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40 Punkte
von andylenz77 Geek vor über 2 Jahren
Was meint Ihr wer die besten Zukunfts- und Wachstumschanchen im deutschsprachigen CMS-Markt hat? Das zu 100% freie Open Source CMS TYPO3, mit starkem Fokus in Richtung FLOW3, TYPO3 5.0 bzw. modernsten Programmierparadigmen, oder das in USA sehr verbreitete und Venture-Capital getriebene Social-CMS-Drupal oder sogar das einfach zugängliche, schnell wachsende Blog-CMS WordPress mit Automatic im Hintergrund und extrem vielen Templates, Apps und Diensten wie BuddyPress, Polldaddy, Akismet, BBPress usw. im Umfeld, oder eventuell sogar das bei CMS-Einsteigern extrem beliebte Joomla?
Nachträglich bearbeitet am 24.02.12 20:41
18 Antworten
von virtualmachine Geek vor über 2 Jahren
Was heisst den Zukunfts-CMS? Ich streube mich eigentlich dagegen, zu sagen, es gäbe DAS CMS. Jedes System hat seinen eigenen Anwendungsraum, in welchem es sehr gut ist.
Die Systeme verfolgen teilweise einen so unterschiedlichen Ansatz, dass es kaum möglich ist, alle unter einen Hut zu bekommen.
Wordpress selbst schreckt übrigens davor zurück, sich selbst CMS zu nennen und bleibt stattdessen bei Weblog-System (vgl. wordpress-deutschland.org) oder wordpress.org (Publishing Platform). Warum sollte man da vorgreifen und mit dem Hammer CMS einprägen?
Dann Drupal, das mehr auf Portal- und Community Features baut.
TYPO3, welches sehr große Fähigkeiten in der strukturellen Ablage von Content beweist und hochskalierbar ist.
Oder Joomla, welches nicht aus dem Einsteiger-Klischee herauskommt, weil das Backend so übersichtlich ist, wie ein Urwald, dafür aber extrem einfach zu erweitern ist.
Ich persönlich setze auf TYPO3v5. Ich bin einfach überzeugt von der Struktur und begeistert von den neuen Möglichkeiten mit FLOW3. Ich würde mir wünschen, dass mehr Leute sich die Mühe machen würden, einen tieferen Einblick in das EWCMS zu bekommen.
Nachträglich bearbeitet am 15.10.10 12:08
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vor ca einem Jahrsolunic: Danke für Ihren Kommentar! Ich bin auch der Meinung, dass jedes der genannten Systeme – je nach Einsatzzweck – seine Berechtigung hat.
von mittwald Rookie vor über 2 Jahren
Aus Sicht eines Webhosters der verschiedene Webanwendungen zur Verfügung stellt, können wir die bisherigen Meinungen unterstützen, möchten aber auch aktiv etwas zum Thema beitragen.
TYPO3 ist und bleibt nach unseren Erfahrungen der Platzhirsch im Bereich der Content Management Systeme. Das Interesse nimmt auf Seiten unserer Kunden aktuell sogar noch deutlich zu. Wie area42 bereits richtig festgestellt hat, war aber die Ausrichtung auf Usability und Benutzernähe ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Hier haben CMS wie TYPOlight vielleicht von Beginn an etwas die Nase vorn gehabt, da hier die Usability schon immer ein Hauptaugenmerk war.
Wichtig für den zukünftigen Erfolg von TYPO3 wird aber ebenfalls die Frage sein, wie einfach es Entwicklern mit TYPO3 5.0, FLOW3, ExtBase und Fluid gemacht wird, auch zukünftig mit Ihrem Wunsch-CMS Webseiten zu entwickeln. Ersten Berichten unserer Kunden war hierbei durchaus eine gewisse Verunsicherung und Überforderung herauszuhören. Hier gilt es, sorgfältig mit neuen Technologien umzugehen, um bestehende Entwickler nicht durch zu hohe Anforderungen zu vergraulen.
Joomla eilt immer noch – ob berechtigt oder nicht, sei an dieser Stelle einmal dahin gestellt – der Ruf voraus, unprofessionell und unsicher zu sein. Dies können wir nur zum Teil bestätigen. Eine sorgfältige Beschäftigung mit dem Thema Sicherheit vorausgesetzt, ist Joomla ähnlich sicher oder unsicher wie viele andere CMS auch. Ein entscheidender Unterschied liegt jedoch in der Zielgruppe, wobei Joomla primär Privatanwender anspricht. Privaten Nutzern fehlt häufig die Zeit, sich intensiv mit diesen Themen auseinanderzusetzen, weswegen das ein oder andere empfohlene Sicherheitsupdate vielleicht nicht rechtzeitig eingespielt wird. Zudem sorgt allein die hohe Verbreitung von Joomla dafür, dass in der Masse deutlich mehr Joomla-Installationen von Hackingangriffen betroffen sind als bspw. TYPO3. Insgesamt müssen wir jedoch auch Joomla attestieren, dass es dazu geeignet ist, auch größere Unternehmenswebseiten ordentlich umzusetzen.
Ebenfalls unterstreichen können wir die Beobachtung, dass TYPOlight – trotz seines umstrittenen Namens und der vermeintlichen Verwandtschaft zu TYPO3 – insbesondere bei Agenturen immer beliebter wird. Obwohl es das System immerhin seit 2004 gibt, steigt das Interesse an dem CMS unserer Erfahrung nach erst seit einigen Monaten deutlich an. Da auch uns die Qualität des Systems überzeugt hat, sind wir vor Kurzem – genau wie wir es bei TYPO3 und Joomla getan haben – eine Hosting-Partnerschaft mit TYPOlight eingegangen und freuen uns auf weitere Erfahrungen mit dem CMS.
Einzig die genannten Social-CMS WordPress, Drupal und Co. machen in unserer Hostinglandschaft nur einen sehr geringen Anteil aus, weswegen sich die Erfahrungen mit diesen Anwendungen unsererseits ebenfalls in Grenzen halten. In der Tat reichen aber Low-Cost-Hostingpakete völlig aus, um bspw. WordPress zu hosten, so dass diese eher bei Hostingriesen wie 1&1 im Einsatz sind.
Insgesamt müssen wir sagen, dass gerade die bunte Mischung aus Content Management Systemen und E-Commerce Lösungen das Leben eines Webhosters spannend und interessant gestaltet. Und auch wenn wir TYPO3 in Zukunft genauso die Treue halten wie bislang, freuen wir uns auf den ein oder anderen neuen Stern am CMS-Himmel…
Florian
P.S.: Wer sich selbst ein Bild von einem der genannten CMS machen möchte, kann sich diese im Rahmen unseres kostenlosen Testaccounts unverbindlich anschauen… Viel Spaß beim Blick über den Tellerrand ;-)
Nachträglich bearbeitet am 07.05.10 15:27
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vor über 2 Jahrenthowe: danke für die ausführliche Beschreibung Ihrer Erfahrungen als Hoster.
von marcelweber Heavy User vor über 2 Jahren
Ich höre in letzter Zeit auch immer mehr von TYPOlight.
Ich vermute Wordpress wird in Kombination mit BuddyPress Drupal den Rang ablaufen.
Joomla wird meiner Meinung nach von vielen als nicht Professinell genug angesehen.
Und wenn TYPO3 5.0 Einsteiger freundlicher wird vermute ich ein Kopf an Kopf Rennen mit Wordpress.
Nachträglich bearbeitet am 06.05.10 13:56
von ling Nerd vor über 2 Jahren
Stimme VM voll zu, DAS CMS gibt es nicht…
Mein Favorit für die meisten Projekte ist TYPOlight. Einfach weil es in allen Bereichen sehr sauber gemacht ist und sich erfolgreich dagegen wehrt eine eierlegende Wollmilchsau zu sein.
Wordpress ist nicht wirklich ein CMS, dafür sorgt allein schon die teilweise schräge API (Soll ja ab 2.9 besser sein / werden).
Drupal ist sehr mächtig, teilt aber mit TYPO3 die Eigenschaft das es einen mit Features erschlägt und man sich im Modul-Dschungel erst mal zurecht finden muss. Ausserdem stört mich persönlich das es keinen klassischen Seitenbaum hat.
TYPO3 5 könnte mit dem FLOW3 Framework wieder etwas werden. Das momentane TYPO3 finde ich eigentlich nur lohnenswert wenn man extrem viele Sprachen verwaltet oder ernsthaft Workflows einsetzt.
Nachträglich bearbeitet am 06.05.10 15:25
von thowe Heavy User vor über 2 Jahren
Wie so oft im Leben, kommt es auf das Ziel an. Wir haben uns für TYPO3 (im intranet) entschieden, weil wir Inhalte (Content) verwalten und anbieten wollen. Weil Mehrsprachigkeit wichtig war. Ein Fokus lag auf Flexibilität. Die hier genannte Featureitis sehen wir bewusst positiv. Jeder kann sich das rausnehmen, was ermöchte. Ein für uns nicht zu unterschätzender Vorteil von TYPO3 ist die sehr aktive Community, sowie der neu eingeschlagene Weg. Achja, wichtig ist auch zu erwähnen, dass wir entschieden haben, uns mit dem Thema (selbst, ohne Agentur) “Contentmanagement und TYPO3” auszeinanderzusetzen. Das heißt wir investieren auch selbst Zeit….
Bei anderen Ansprüchen, Zielgruppen und Eisätzen mögen wohl das eine oder ander CMS Vorteile bieten.
LG & ciao
Nachträglich bearbeitet am 07.05.10 22:36
von agentur Newbie vor über 2 Jahren
Mir fehlt bei der Auswahl TYPOlight – ein junges, wirklich brilliantes CMS System welches mächtig an Anhängerschaft gewinnt.
Nachträglich bearbeitet am 08.05.10 08:56
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vor über 2 Jahrenolivier: Lässt sich das durch Zahlen belegen?
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vor über 2 Jahrenagentur: Auf der Facebook Seite schreibt TYPOlight: “Die Teilnehmerzahlen für das diesjährige Usertreffen stehen fest: 117 Personen werden den “Business Day” besuchen, 114 den “Community Day”. Damit ist das Usertreffen 2010 das bislang größte TYPOlight-Treffen.”
Daraus kann man ableiten, dass das Interesse zunimmt. In absoluten Zahlen kann ich das nicht zementieren.
von tomw Newbie vor über 2 Jahren
ich weiß nicht, ob Facebook im Unternehmensbereich punkten wird. Ich benutze viel TYPO3 und tippe auch darauf, dass sich die Qualität (vor allem auch mit FLOW3 und Version 5) durchsetzen wird.
Tom
Nachträglich bearbeitet am 07.05.10 22:36
von malte_at_eos Newbie vor über 2 Jahren
Wir entwickeln mit TYPO3 und seit einem Jahr mit Silverstripe. Für fast jeden Kunden empfehlen wir inzwischen Silverstripe. Es ist so einfach zu bedienen wie Wordpress. Die meisten Kunden werden ohne Schulung auf das System losgelassen.
Ein weiterer Vorteil liegt bei Silverstripe in dem deutlich geringerem Entwicklungsaufwand im Vergleich zu TYPO3. Gleichwertige Module können mit Silverstripe um bis zu 50% schneller als in TYPO3 (EXT:extbase) umgesetzt werden. Nicht viel anders wird es dann auch mit TYPO3 und FLOW3 aussehen.
Nachträglich bearbeitet am 26.12.10 21:56
von nicolette Heavy User vor über 2 Jahren
Aus der Sicht eines Unternehmens mit komplexen Anforderungen, hoher Skalierbarkeit und Flexibilität bei absoluter Update-Sicherheit ist TYPO3 das System. Die momentanen Bewegungen Rund um die Updates der Version 4 und die sich zeigenden Meilensteine zur Version 5 sind der absolut richtige Weg.
Ganz sicher wird viel Know-How, Einsatzwille und Wissen bei der Bedienung verlangt, aber wer viel Funktion möchte, strengt sich auch gerne an………
von christian.stottmeister Newbie vor über 2 Jahren
Andy, welchen Markt betrachtet denn die Google Trends Auswertung? Mir kommen die Zahlen etwas seltsam vor.
Übrigens möchte ich die Skalierbarkeit von TYPO3 doch sehr in Frage stellen! Wirkliche Enterprise-CMS stellen für soetwas Methoden und Schnittstellen bereit. Bei TYPO3 muss man die Struktur, Replikation etc. selbst aufbauen. Wie viele TYPO3-Setups kennt Ihr, die mehrere Server für die Auslieferung und/oder Datenhaltung nutzen?
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vor über 2 Jahrenandylenz77: Google Trends für Deutschland
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vor über 2 Jahrenchristian.stottmeister: Hi Andy, das hatte ich vermutet. Wenn man sich die internationalen Trends anschaut, sieht das Bild gänzlich anders aus.
von olivier Rookie vor über 2 Jahren
Das größte CMS der Welt ist Facebook. Das meine ich nicht als Witz. Alle CMS Systeme werden auf Dauer mit den Fähigkeiten von Facebook als CMS Plattform auseinander setzen müssen. In Puncto Schnittstellen (API), Skalierbarkeit und Heterogenität legt Facebook die Messlatte für alle Frameworks, Bestandssysteme und sonstiges Neues vor.
Nachträglich bearbeitet am 08.05.10 08:57
von notknow Newbie vor über 2 Jahren
Joomla kenne ich nicht.
Wordpress ist definitiv kein CMS, wenn es ans Eingemachte geht. Das ist also nur richtig, wenn es offiziell nicht als solches bezeichnet wird. Der Loop kennt intern z.B. nur “posts”, auch wenn es sich um eine Seite handelt. Ich habe z.B. immer noch keine Lösung dafür, die eigentliche Blog-Seite auf einer Unterseite einer Hauptseite einzufügen, ohne dass mir die gesamte Navigation auf dieser Seite dann einklappt. Also, wer WP als CMS einsetzen will, sollte gut testen, ob es kann, was es soll, sonst gibt es Kopfschmerz nicht zu wenig.
Typolight habe ich mir letztens angesehen und das macht einen sehr guten, klaren, aufgeräumten Eindruck, weiß aber nicht, wie es sich für komplexere (muss ja gar nicht gleich Enterprise-Business-Logik sein, Komplexität kann auch auf “normalen” Seiten entstehen) Dinge eignet. Für einfachere Sachen scheint es vielversprechend.
Ich selbst werde in Zukunft Typo3 nutzen. Eigentlich wollte ich mich langsam in v5 einarbeiten/eindenken und dann, irgendwann, damit starten. Es kam anders, ich werde voraussichtlich konkret was umsetzen, also v4.3. Da bin ich seit ein paar Wochen immer wieder dran und verstehe immer besser, warum einige v5-Mitarbeiter betonen, dass es Zeit wird, dass dieser Schritt zur völlig neuen Version gemacht wird.
Ich finde eigentlich keine bessere Bezeichnung als “Zumutung” für das, was den Neueinsteiger da erwartet. Info-Durcheinander, Unvollständigkeiten, Versions-Unklarheiten, Namensgebungsunklarheiten usw. usf. Ein Durcheinander an wertiger Info und Unnötigem, oft ohne Nennung von Datum oder Version im ganzen Web verstreut. Wenn die Entscheidung nicht schon gefallen wäre, würde ich glaube ich davon absehen, Typo (4.x) zu verwenden. Artikel wie “Website in einer Stunde” oder so kann ich da echt nur als zynische “schaut wie toll wir sind und wie super unser Typo ist” Randerscheinung sehen. Fakt: ich habe mich noch in kein System eingearbeitet/eingedacht, das so zugewuchert, zugerümpelt und verstopft ist wie Typo3 (mit Ausnahme vielleicht von OSCommerce).
Ich zweifle nicht an seiner Qualität, wenn mal alles steht, aber der Weg dahin ist kunstvoll erschwert und mit liebevoll gestalteten Sackgassen geradezu ubersäht.
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vor 4 Monatenramden: “Wordpress ist definitiv kein CMS, wenn es ans Eingemachte geht. Das ist also nur richtig, wenn es offiziell nicht als solches bezeichnet wird. Der Loop kennt intern z.B. nur “posts”, auch wenn es sich um eine Seite handelt” :
Leider falsch. Man richtet einen custom typ ein und macht vor dem query nur 2 linien und sagt : type=“my_custom_content_type” e.g. type=“page”
von notknow Newbie vor über 2 Jahren
Ach so, die Frage war aber eigentlich “Zukunfts- und Wachstumschanchen im deutschsprachigen CMS-Markt?” Aber das ist echt, wie viele hier schon sagten, nicht pauschal abzuhaken.
Wenn WP die CMS-Rudimente ernst nimmt und sinvoll erweitert, wird es sicher viele Anhänger finden. Also, “wenn WP ein CMS wird, wird es weit verbreitet sein”.
Und t3v5+flow3 muss zeigen, was es kann. Es ist das erste Framework, in das ich mich einarbeite, MVC, DDD, AOP – das waren vor wenigen Monaten noch recht unscharfe Begriffe für mich. Wenn es seine Sache gut macht, wird es vielleicht einen Langzeiteffekt geben, stetiger Zuwachs – denn immerhin gibt es für die, die (wie ich) nicht aus der Programmierung/Informatik kommen Einiges zu lernen/verstehen, das dauert. Aber bisher bin ich beeindruckt von den Prinzipen, Convention over Configuration zB klingt vollkommen sinnvoll und nachvollziehbar. Ich wünsche v5/flow3 zumindest, dass es ein Erfolg wird.
von jcgka Newbie vor ca einem Jahr
Für umfangreiche Projekte mit Portal- und Community-Charakter ist TYPO3 sicherlich die beste Wahl.
Ansonsten setze ich in letzter Zeit vermehrt auf das großartige SilverStripe, welches mit Sapphire sein eigenes MVC-Framework mitbringt. SilverStripe ist meiner Ansicht nach sehr logisch aufgebaut, Extensions lassen sich nach vergleichsweise kurzer Einarbeitungszeit vergleichsweise einfach erstellen, und auch das Backend ist hinsichtlich Usability und Funktionsumfang sehr überzeugend.
von cyberclaus Newbie vor 12 Monaten
Hallo, hier ist schon länger nichts passiert, trotzdem will ich mal eine andere Richtung einschlagen. Vielleicht regt es die Disk. wieder an.
DAS CMS gibt es genauso wenig, wie den Supermark. Jeder hat andere Voraussetzungen, Zielsetzungen, Fähigkeiten und Bedürfnisse. Ob TYPO da ein typisches System für Alle ist, mag ich zu bezweifeln. Usability ist sicherlich ein wichtiges Argument, aber sicherlich nicht ausschlaggebend. Die Frage: Zukunft CMS? Welches wird es denn sein? ist damit aus meiner Sicht total daneben und zeugt nicht wirklich von Professionalität. WP und Typo3, Joomla und Drupal miteinander zu vergleichen ist das Gleiche wie mit den Äpfeln und den Birnen.
Außerdem ist zu erkennen, dass man sehr darauf achten muss, in welchem Netzwerk man sich befinde. In welchen bin ich hier? Je nach dem ist das eine oder ander das Beste. Hier spielen Kenntnisse und Emotionen eine wichtige Rolle.
Ich bin ein sogenannter Newbie im Bereich WebCMS und musste mich notgedrungen damit auseinader setzen. Ich will kurz von meiner Entscheidung, die auch in die Zukunft gerichtet ist, berichten.
Ich habe einfache und grundlegende Kenntnisse im Bereich Webentwicklung. D.h. HTML, CSS, JavaScript, PHP. Grundlegend heißt, ich weiss wo es steht. Anforderung war, dass ich keine oder nur wenig Zeit in Entwicklung, Anpassung und Individualisierung stecken wollte. Gleichzeitig sollte die Lernkurve für das CMS möglichst kurz und intensiv sein. Darüber hinaus wollte ich eine möglichst breite Community und natürlich musste es kostenfrei sein. Schließlich wollte ich nur für einen Verein eine Site aufbauen. Mit dem Googln von CMS und Open Source stolpert man über hunderte von sogenannten CMS und schließlich bin ich bei Joomla, Typo3 und Drupal hängen geblieben. WP habe ich übrigens als CMS ausgeschlossen. Ist ja auch keines. Schnell stellte sich für mich heraus, dass Joomla zu kurios und zu kommerzell und Typo3 zu professionell wirkte. Drupal war einfach. Hier erfreute mich der Spruch “Alles ist ein Node”. Das ist wirklich genial und kommt eigentlich dem objektorientierten Denken sehr nahe. Mit Drupal erschien mir so gut wie alles möglich und die Breite der Community ausreichend groß, dass ich Vertrauen in das System (ohne alles im Detail auszutestn) die Entwicklung und Zukunft legte. Schließlich kann man nicht mal eben von dem einem auf das andere System wechseln. Auch Drupal hat seine Schwächen. Leider ist noch nicht alles ein Node. Aber die Richtung ist für mich die Richtige. Diese hat aus meiner Sicht klar Zukunft.
von martin.strasser Rookie vor 5 Monaten
Ich bin auch der Meinung, dass TYPO3 auch unsere Zukunft im Web praegen wird. Es ist einfach ein mächtiges CMS, welches sich am Markt noch stärker etabliern wird.
Joomla! ist meiner Meinung nach noch immer zu kompliziert aufgebaut. Um eine neue Seite anzulegen muss man folgende Schritte durchkauen:
- Bereich erstellen
- Kategorie erstellen
- Inhalt erstellen
- Menuepunkt erstellen
- Beitrag dem Menuepuntk zuweisen
In TYPO machst du einen kleinen Klick und die neue Seite ist da.
Auch was die Erweiterungen zu TYPO3 betrifft, werden immer mehr entwickelt und die Alten immer weiterentwickelt.
Wir sind gerade an einem groeßeren Projekt und fuer uns gibt es neben einer moeglichen Eigenentwicklung keine Alterative als TYPO3.
Gruß, Martin
von zure Newbie vor 3 Monaten
Ich bin absoluter WordPress Anhänger! :)
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