3D-Drucker: Die Technologie im Überblick

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3D-Druck-Community

Aus der ehemals nur in der Industrie genutzten Technik wurde in den vergangenen Jahren schon fast eine Lebensphilosophie. Die 3D-Druck-Community mit all ihren Makern und Fab-Labs, Internetplattformen und Foren wächst immer mehr. Die Community ist stark von zwei Gedanken geprägt: Open Source und Do-it-Yourself. Die Bewegung wurde maßgeblich von Adrian Bowyer und seiner Open-Source-Hardware, dem RepRap (Replicating Rapid-Prototyper) beeinflusst. Er entwarf einen für jedermann erschwinglichen und stellte die Bauanleitung sowie die Software zur Verfügung. Auf Basis des RepRaps entstanden eine Vielzahl teils kommerzieller Projekte: MakerBot Industries und Ultimaker sind zwei namhafte Beispiele.

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Der MakerBot Replicator ist das jüngste Modell aus dem Hause MakerBot Industries, wird fertig zusammengebaut geliefert und ist ab rund 1350 Euro zu haben.

Die amerikanische Firma MakerBot Industries wurde 2009 mit dem Cupcake CNC bekannt. Nach dem Thing-O-Matic ist derzeit bereits das dritte Modell, der Replicator, auf dem Markt. Ein weiterer Beitrag für die 3D-Druck-Community ist die Plattform Thingiverse, ebenfalls von MakerBot Industries. Hier können User ihre 3D-Modelle und Kreationen sowie selbstentworfenen 3D-Drucker und Erweiterungen der Öffentlichkeit präsentieren. Auch die Firma Ultimaking Ltd. bedient seit 2011 den Markt mit 3D-Druckern.

Nun kommt auch die Konkurrenz mit neuen Produkten auf den Markt. Im Januar 2012 präsentierte das Unternehmen seinen ersten Consumer-3D-Drucker, genannt Cube. Das Gerät soll noch in der ersten Jahreshälfte 2012 für unter 1.000 Euro erhältlich sein. Auch dieser Anbieter stellt mit Cubify ein Plattform rund um das Thema 3D-Druck zur Verfügung.

Die Modelle der genannten Unternehmen arbeiten auf Basis des Fused Deposition Modeling, da dies die derzeit kostengünstigste Methode ist. Die Open-Source-Community arbeitet derzeit aber bereits an günstigeren 3D-Druckern auf SLA-Basis. Auch die Industrie beschäftigt sich momentan mit der Herstellung von kostengünstigeren Druckmaterialien für die Anwendung der Stereolithografie. Die durch diese Fortschritte erreichte Senkung der Druckkosten könnte die Stereolithografie in Zukunft auch für den Privatanwender interessant und erschwinglich machen.

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Der Ultimaker baut auf dem Prinzip des RepRap-Projekts auf und kostet rund 1.200 Euro.

Der Kostenfaktor ist immer noch wichtig: Die Anschaffungskosten von Open-Source-3D-Druckern liegen derzeit zwischen 300 und 1.800 Euro. Wer sich für ein professionelleres Gerät interessiert, muss hier schon tiefer in die Tasche greifen, denn diese liegen meist bei mehr als 10.000 Euro. Die bekanntesten Hersteller solcher 3D-Druck-Anlagen sind 3D-Systems, Objet und Stratasys (dessen Technologie auch unter dem Markennamen HP verkauft wird). Mitte April gaben Stratasys und Objet ihre Fusion bekannt.

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Direkt unter den Augen der Industrie entsteht mit dem 3D-Druck eine Technologie, die althergebrachte Fertigungsmethoden...
17 Antworten
  1. von Sebastian 24.05.2012 (18:32Uhr) 1.

    Wo sind jetzt hier die Links aus dem Artikel?

  2. von Stefan Wölcken via facebook 24.09.2012 (17:59Uhr) 2.

    Tintenpatronen für den Tintenstrahldrucker ;)

  3. von Carsten Müller via facebook 24.09.2012 (17:59Uhr) 3.

    einen porsche panamera.

  4. von Sharif Thib via facebook 24.09.2012 (18:07Uhr) 4.

    Kaffeetasse. Drucken statt Spülen ;-)

  5. von Mike Borchert via facebook 24.09.2012 (18:08Uhr) 5.

    Firmenlogo

  6. von Oliver Mentzel via facebook 24.09.2012 (18:18Uhr) 6.

    Ich drucke den Eifelturm aus..... und werde dafür abgemahnt.
    Da haben sie wieder was ... die Abmahnanwälte. ;-)

  7. von Oliver Mentzel via facebook 24.09.2012 (18:19Uhr) 7.

    Oder eine Tasse Earl-Grey Tea, heiß.

  8. von Friedrich Kegel via facebook 24.09.2012 (18:59Uhr) 8.

    Vielleicht schafft man es wenn jedes Haus einen 3D-Drucker hat endlich einmal sachlich an das Thema Urheberrecht heranzugehen

  9. von Micha Vorländer via facebook 24.09.2012 (21:00Uhr) 9.

    Ein saftiges Steak... medium rare.

  10. von Björn Petersen via facebook 24.09.2012 (22:35Uhr) 10.

    nice Artikel :)

  11. von Mukuchan Tekbilek via facebook 25.09.2012 (01:09Uhr) 11.

    ersatzteile für mein 69´er mercedes benz

  12. von Mukuchan Tekbilek via facebook 25.09.2012 (01:11Uhr) 12.

    die bestellten schuhe vom zalando sofort online drucken meine frau wird vor glück schreien :)

  13. von 3D-Drucker für Jedermann sammelt über… 16.10.2012 (12:40Uhr) 13.

    [...] Den Entwicklern des „Form 1“ bleiben noch immer zehn Tage, um die Finanzierung über Kickstarter auszureizen. Schon jetzt wurde das ursprüngliche Ziel weit übertroffen, was ein junges Unternehmen durchaus vor Probleme stellen kann, wie Zeit Online zu berichten weiß. In der Hoffnung schon bald selbst einen hochwertigen 3D-Drucker für den Hausgebrauch einsetzen zu können, hoffe ich jedoch auf eine erfolgreiche Weiterentwicklung und empfehle zur Einführung ins Thema diesen Magazinartikel aus der t3n 28. [...]

  14. von Industrielle Revolution 3.0 – wie 3D-D… 05.01.2013 (10:01Uhr) 14.

    [...] die Möglichkeit, selbst schicke Dinge herzustellen oder zu designen und in den Druck zu geben. Rund um die Themen 3D-Drucker, Open Source und Do-it-yourself ist eine ganze 3D-Druck-Community mit Makern, Fab-Labs, Internetplattformen und Foren entstanden. [...]

  15. von misc | Annotary 17.01.2013 (15:40Uhr) 15.

    [...] Sort Share t3n.de       3 months [...]

  16. von cheatha 22.01.2013 (09:24Uhr) 16.

    Und wer mal selbst was drucken möchte: Im RaumZeitLabor haben wir so einen 3D Drucker! Kommt doch einfach mal vorbei! http://raumzeitlabor.de

  17. von 3D-Drucker: Waffen Marke Eigenbau? Keine… 13.05.2013 (13:02Uhr) 17.

    [...] tiefer in die Materie eintauchen möchte, dem lege ich diesen sehr ausführlichen Artikel aus dem t3n Magazin nahe, in dem der 3D-Druck in all seinen Facetten beleuchtet wird. In der Praxis sieht das dann so [...]

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