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3D-Drucker: Die Technologie im Überblick

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Aus dem
t3n Magazin Nr. 28

06/2012 - 08/2012

3D-Drucker: Die Technologie im Überblick

3D-Druck-Community

Aus der ehemals nur in der Industrie genutzten Technik wurde in den vergangenen Jahren schon fast eine Lebensphilosophie. Die 3D-Druck-Community mit all ihren Makern und Fab-Labs, Internetplattformen und Foren wächst immer mehr. Die Community ist stark von zwei Gedanken geprägt: Open Source und Do-it-Yourself. Die Bewegung wurde maßgeblich von Adrian Bowyer und seiner Open-Source-Hardware, dem RepRap (Replicating Rapid-Prototyper) beeinflusst. Er entwarf einen für jedermann erschwinglichen und stellte die Bauanleitung sowie die Software zur Verfügung. Auf Basis des RepRaps entstanden eine Vielzahl teils kommerzieller Projekte: MakerBot Industries und Ultimaker sind zwei namhafte Beispiele.

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Der MakerBot Replicator ist das jüngste Modell aus dem Hause MakerBot Industries, wird fertig zusammengebaut geliefert und ist ab rund 1350 Euro zu haben.

Die amerikanische Firma MakerBot Industries wurde 2009 mit dem Cupcake CNC bekannt. Nach dem Thing-O-Matic ist derzeit bereits das dritte Modell, der Replicator, auf dem Markt. Ein weiterer Beitrag für die 3D-Druck-Community ist die Plattform Thingiverse, ebenfalls von MakerBot Industries. Hier können User ihre 3D-Modelle und Kreationen sowie selbstentworfenen 3D-Drucker und Erweiterungen der Öffentlichkeit präsentieren. Auch die Firma Ultimaking Ltd. bedient seit 2011 den Markt mit 3D-Druckern.

Nun kommt auch die Konkurrenz mit neuen Produkten auf den Markt. Im Januar 2012 präsentierte das Unternehmen seinen ersten Consumer-3D-Drucker, genannt Cube. Das Gerät soll noch in der ersten Jahreshälfte 2012 für unter 1.000 Euro erhältlich sein. Auch dieser Anbieter stellt mit Cubify ein Plattform rund um das Thema 3D-Druck zur Verfügung.

Die Modelle der genannten Unternehmen arbeiten auf Basis des Fused Deposition Modeling, da dies die derzeit kostengünstigste Methode ist. Die Open-Source-Community arbeitet derzeit aber bereits an günstigeren 3D-Druckern auf SLA-Basis. Auch die Industrie beschäftigt sich momentan mit der Herstellung von kostengünstigeren Druckmaterialien für die Anwendung der Stereolithografie. Die durch diese Fortschritte erreichte Senkung der Druckkosten könnte die Stereolithografie in Zukunft auch für den Privatanwender interessant und erschwinglich machen.

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Der Ultimaker baut auf dem Prinzip des RepRap-Projekts auf und kostet rund 1.200 Euro.

Der Kostenfaktor ist immer noch wichtig: Die Anschaffungskosten von Open-Source-3D-Druckern liegen derzeit zwischen 300 und 1.800 Euro. Wer sich für ein professionelleres Gerät interessiert, muss hier schon tiefer in die Tasche greifen, denn diese liegen meist bei mehr als 10.000 Euro. Die bekanntesten Hersteller solcher 3D-Druck-Anlagen sind 3D-Systems, Objet und Stratasys (dessen Technologie auch unter dem Markennamen HP verkauft wird). Mitte April gaben Stratasys und Objet ihre Fusion bekannt.

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3 Antworten
  1. von Sebastian am 24.05.2012 (18:32 Uhr)

    Wo sind jetzt hier die Links aus dem Artikel?

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  2. von cheatha am 22.01.2013 (09:24 Uhr)

    Und wer mal selbst was drucken möchte: Im RaumZeitLabor haben wir so einen 3D Drucker! Kommt doch einfach mal vorbei! http://raumzeitlabor.de

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  3. von Meikeha am 28.10.2014 (22:10 Uhr)

    Hallo,
    es sollte vielleicht noch erwähnt werden, dass gerade erst durch das erneute Interesse der Industrie und Nerds die aus Computerspielen wie Minecraft Objekte oder kleine Maps drucken die 3D Drucktechnologie wieder voll im Rampenlicht steht.
    Und auch Selbstbau-3D-Drucker gibt es siehe: http://3d-drucktechnologie.de
    Ich bin mir nämlich gerade selber einen am bauen und zwischen 200-400 Euro geht da einiges!

    LG
    Meike

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