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3D-Drucker: Die Technologie im Überblick

Aus dem
t3n Magazin Nr. 28

06/2012 - 08/2012

3D-Drucker: Die Technologie im Überblick

Doch 3D-Druck ist nicht nur eine Technologie der Zukunft. Forscher an der Drexel University in Philadelphia versuchen, mit 3D-gedruckten Dinosauriermodellen die Lebensweise der Urzeitgiganten zu erforschen. Dafür wurden die Originalfundstücke mit einem Scanner digitalisiert. Die 3D-Druck-Technologie ermöglichte die detailgetreue Reproduktion der Knochen und somit die Erstellung eines maßstabsgetreuen Modells. Anhand dieses können nun die Bewegungsabläufe nachgestellt werden, ohne die Originalskelette zu beschädigen.

Die Forscher können so mehr und besser lernen, wie sich die gigantischen Lebewesen bewegt haben. Auch an der Universität Birmingham wird mit 3D-gedruckten Hilfsmitteln versucht, die noch vorhandenen Rätsel der Geschichte zu lösen und mehr über die Vergangenheit und ihre Lebewesen zu erfahren. Hier werden Scanner bei der Analyse von versteinerten Fossilien eingesetzt, daraus entstehen digitale Modelle. Die fehlenden Teile können am Rechner ergänzt werden. Ein erstellt Modelle, die dann für Versuche herangezogen werden können.

In der Medizin konnte die 3D-Druck-Technologie bereits  überzeugen. Die vollständig gedruckte Kieferprothese wurde bereits  erfolgreich implantiert und sorgte für mediale Aufmerksamkeit.
In der Medizin konnte die 3D-Druck-Technologie bereits überzeugen. Die vollständig gedruckte Kieferprothese wurde bereits erfolgreich implantiert und sorgte für mediale Aufmerksamkeit.

Ausblick in die Zukunft

Glaubt man den Anhängern der 3D-Druck-Communitys, werden die 3D-Druck-Technologien unsere Zukunft maßgeblich verändern. Neue Verfahrensweisen werden den Ablauf in Bereichen der Industrie, Medizin, Architektur und Wissenschaft vereinfachen und neue Möglichkeiten aufzeigen. Auch die Heimanwendung wird an Bedeutung gewinnen. Objekte des alltäglichen Gebrauchs wird man per Knopfdruck erstellen und die so gefertigten Teile genau an die eigenen Wünsche anpassen können.

Auch im künstlerischen Bereich konnten die 3D-Druck-Technologien Fuß fassen. Das beeindruckende Kollier erreichte im Rahmen der „FOC  Challenge“ einen Platz auf dem Siegerpodest.
Auch im künstlerischen Bereich konnten die 3D-Druck-Technologien Fuß fassen. Das beeindruckende Kollier erreichte im Rahmen der „FOC Challenge“ einen Platz auf dem Siegerpodest.

Doch derzeit sind noch einige Fragen ungeklärt: Vor allem das Juristische ist bei all den Möglichkeiten, die die 3D-Druck-Technologie bietet, ein Problem. So gibt es Diskussion zu den Themen Urheberrecht und Tausch von Objekten (bzw. deren Bauplänen) über diverse Plattformen.

Trotz einiger Hindernisse, die es noch zu überwinden gilt, bergen die 3D-Druck-Technologien auch reale Vorteile. So könnte die Produktion von Kleinserien durch die Verwendung der innovativen Technologien kostengünstiger werden. Auch die Herstellung von personalisierten und an die Kundenwünsche angepassten Produkten könnten 3D-Drucker erleichtern.

Um diese Utopie Wirklichkeit werden zu lassen, ist aber noch einiges notwendig. Obwohl die Verfahren und die damit verbundenen Möglichkeiten mehr in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt sind, ist es noch ein weites Stück bis zur Massenanwendung – Schicht für Schicht.

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3 Antworten
  1. von Sebastian am 24.05.2012 (18:32 Uhr)

    Wo sind jetzt hier die Links aus dem Artikel?

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  2. von cheatha am 22.01.2013 (09:24 Uhr)

    Und wer mal selbst was drucken möchte: Im RaumZeitLabor haben wir so einen 3D Drucker! Kommt doch einfach mal vorbei! http://raumzeitlabor.de

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  3. von Meikeha am 28.10.2014 (22:10 Uhr)

    Hallo,
    es sollte vielleicht noch erwähnt werden, dass gerade erst durch das erneute Interesse der Industrie und Nerds die aus Computerspielen wie Minecraft Objekte oder kleine Maps drucken die 3D Drucktechnologie wieder voll im Rampenlicht steht.
    Und auch Selbstbau-3D-Drucker gibt es siehe: http://3d-drucktechnologie.de
    Ich bin mir nämlich gerade selber einen am bauen und zwischen 200-400 Euro geht da einiges!

    LG
    Meike

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