Du hast deinen AdBlocker an?

Es wäre ein Traum, wenn du ihn für t3n.de deaktivierst. Wir zeigen dir gerne, wie das geht. Und natürlich erklären wir dir auch, warum uns das so wichtig ist. Digitales High-five, deine t3n-Redaktion

t3n 14

Bloggen mit WordPress, Serendipity, Textpattern, Drupal und TYPO3: 5 Systeme, 5 Köpfe

Seite 2 / 8

Robert Lender: Serendipity

Serendipity (kurz S9y) ist schon länger kein Geheimtipp mehr. Mit der Version 1.3.1 steht eine ausgereifte Blog-Engine zur Verfügung. Die Basisinstallation benötigt PHP und MySQL bzw. PostgreSQL, ist schlank und ermöglicht auch Neulingen den schnellen Einstieg. Es ist die Philosophie von S9y, dass in dieser Basisinstallation viele Funktionalitäten per Plugin zur Verfügung stehen. Plugins lassen sich online installieren und updaten – dafür sorgt SPARTACUS, das selbst ein Plugin ist.

Die relativ geringe Zahl an insgesamt verfügbaren Plugins muss kein Nachteil sein. Die Entwickler sind bedacht darauf, dass nicht eine Vielzahl von Plugins ähnliche Funktionalitäten anbieten. So pflegen eher mehrere Entwickler ein Plugin und sichern damit dessen Aktualität.

Im Vergleich zum dominanten WordPress ist die Verbreitung von Serendipity und dessen Entwicklerbasis recht klein. Aber auch das muss kein Nachteil sein. So hat man im englisch- und deutschsprachigen Benutzerforum schneller Kontakt zu Entwicklern und somit die Chance, individuelle Wünsche erfüllt zu bekommen.

Gelobt wird von vielen die stabile PHP-Programmierung und damit einhergehend die wenigen Sicherheitslücken, die in den letzten Jahren aufgetreten sind. Auch die Abwärtskompatibiltät zu älteren Plugins ist meistens gegeben.

Schreiben eines Artikels unter Serendipity. Neben diesem Editor gibt es auch eine WYSIWYG-Variante.
Schreiben eines Artikels unter Serendipity. Neben diesem Editor gibt es auch eine WYSIWYG-Variante.
So einfach S9y für Einsteiger ist, so sehr lässt es sich von Fortgeschrittenen ausbauen und mit Fotoalben, RSS-Aggregatoren, Link- und FAQ-Listen, statischen Seiten etc. erweitern und durchaus als klassisches Content Management System nutzen. Mit Bulletproof [5] hat S9y ein Template-Framework erhalten, das eine vielfältige Grundlage für individuelle Layouts bietet.

Weitere Informationen findet man auf der S9y-Website [6] sowie im Supportforum [7]. Empfehlenswert ist außerdem das rund 800 Seiten starke Serendipity-Buch des Hauptentwicklers Garvin Hicking (Open Source Press, ISBN: 978-3937514543). Zahlreiche Links zu interessanten Informationen hat der Autor in einem Online-Handbuch zusammengestellt [8].

Der Autor
Robert Lender ist Blogger (www.robertlender.info), Serendipity-Evangelist, Betreuer eines Online-Handbuchs zu S9y sowie WebPlausch- (http://webplausch.info) und Flipcamp-Initiator. In seinem Blog findet sich ein Themenmix aus Accessibility, Heinz Conrads, E-Partizipation bis hin zu (natürlich) Serendipity und die vielfältigen Veranstaltungsformate in Österreich zum Web 2.0 (und darüber hinaus).
  • Seite:
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 8

Finde einen Job, den du liebst

Schreib den ersten Kommentar!

Du musst angemeldet sein, um einen Kommentar schreiben zu können.

Jetzt anmelden

Hinweis

Du hast gerade auf einen Provisions-Link geklickt und wirst in Sekunden weitergeleitet.

Bei Bestellung auf der Zielseite erhalten wir eine kleine Provision – dir entstehen keine Mehrkosten.


Weiter zum Angebot