Um die sehr hohen Zugriffszahlen auf tvmovie.de zu ermöglichen, waren ausgefeilte Cachingmechanismen notwendig. Unter anderem werden oft benötigte Seiten als statischer Content generiert und ausgegeben, weil die erhebliche Serverlast bei vollständig dynamischer Ausgabe aus TYPO3 über PHP nicht mit vernünftigem Aufwand realisiert werden könnte.
Die Daten kommen aus mehreren Quellen, unter anderem aus der eigenen Heftredaktion und aus den Datenbanken von kino.de. Die zu verarbeitenden Datenmengen sind enorm, die Größenordnung liegt im Bereich von etwa 100 Tabellen mit zum Teil rund fünf Millionen Datensätzen. Als Datenbank wurde MySQL eingesetzt. Eine besondere Herausforderung war die Verarbeitung der umfangreichen Bestandsdaten, die sich während der Arbeit zudem laufend veränderten.
Die Ausgangssituation
Die ursprüngliche Webpräsenz von tvmovie.de war seit 1999 online und basierte technologisch auf Servlets und Jserv. Es handelte sich um eine eigene Lösung und Entwicklung mit einem Backend, das starke Ähnlichkeit zu phpMyAdmin aufwies.
Aus Sicht des Heinrich Bauer Programmzeitschriften Verlags sollte die Neukonzeption zu mehr Flexibilität intern wie extern, zur Umstellung auf bewährte und standardisierte Programmierungen und zu einer zeitgemäßen, modernen Benutzeroberfläche führen.
Das Backend sollte für die Abbildung redaktioneller Arbeitsabläufe besser angepasst und die Performance gesteigert werden. Zudem war es wichtig, bestehende Datenbankstrukturen möglichst unverändert übernehmen zu können.





