Schnellstart

Der Einstieg in die „Amazon Web Services“ (AWS) ist schnell und einfach. Die Registrierung erfragt ein paar Daten und die gewünschte Zahlungsmethode. Nach einer kurzen Prüfung wird der eigene Account dann freigeschaltet. Die Prüfung dauert nicht länger als ein paar Stunden.

Das Starten von virtuellen Instanzen mittels der AWS-Konsole ist in vier Schritten erledigt. Nach einem Klick auf „Launch Instances“ im Dashboard der Webapplikation startet der Wizard. Als Erstes muss man dort das zu startende Image auswählen. Mit den Tabs kann man zwischen den von bereitgestellten Images, eigenen Images und Community Images wählen. Gerade die Community Images bieten eine große Auswahl für verschiedene Einsatzzwecke. Unternehmen sollten aber überlegen, ob sie dem Ersteller des Images vertrauen.

Im nächsten Schritt muss der Anwender einen Schlüssel erstellen. Diesen benötigt man, um später eine Verbindung zur Instanz aufbauen zu können. Nach der Vergabe eines frei definierbaren Namens kann man den Schlüssel herunterladen und zum nächsten Schritt fortschreiten. In diesem widmet sich der Anwender der Konfiguration der Firewall. Dies geschieht mittels „Security Groups“. Man öffnet einige Ports und speichert das Ganze unter einem Namen ab. So kann man später weitere virtuelle Maschinen mit den gleichen Firewall-Einstellungen starten. Die Voreinstellung beim LAMP-Image öffnet die SSH-, HTTP- und MySQL-Ports. Die Übersicht zeigt die gewählten Einstellungen und erlaubt, die Anzahl der zu startenden Instanzen zu bestimmen. Mit einem Klick auf „Launch“ beginnt der Prozess und in wenigen Minuten sind die neuen Instanzen verfügbar.

Die AWS-Management-Konsole ermöglicht eine bequeme Verwaltung der Server-Instanzen.
Die AWS-Management-Konsole ermöglicht eine bequeme Verwaltung der Server-Instanzen.

Alles in allem sind die Cloud-Angebote von Amazon eine sehr flexible Lösung, die durch die umfassende API gut angepasst und kontrolliert werden kann. Dies grenzt Amazons Cloud-Lösung auch entscheidend von anderen Anbietern ab, deren APIs oft nicht vergleichbar flexibel sind. Nicht vergessen darf man allerdings den Administrationsaufwand. Dieser ist grundsätzlich genauso hoch wie bei der Administration traditioneller Server.

Unternehmen sollten nicht unterschätzen, dass ihr Admin laufende Images mit Sicherheitsupdates versorgen und Log- und Überwachungsdienste einrichten muss. Selbstverständlich sind auch Backups Pflicht. Der Aufwand zur Automatisierung ist bei den Amazon-Diensten höher als bei traditionellen Servern. Jedoch bieten die Webdienste von Amazon eine Flexibilität, die traditionelle Hoster nicht bieten können.

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2 Antworten

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