Zu den häufigsten Attacken auf Community-Sites gehört die „SQL-Injection“. Sie sieht auf den ersten Blick aus wie eine harmlose Anfrage. Wenn jedoch der Angreifer im Eingabefeld „Name“ statt des Nachnamens einen SQL-Befehl eintippt und der Befehl akzeptiert wird, kann er auf diesem Wege ohne Berechtigung sensible Informationen aus der Datenbank anfordern. Bösartige Requests in großer Menge können sogar ganze Webanwendungen lahmlegen. Ein Hacker könnte einen String übergeben, wie zum Beispiel „1 OR 1“:
$value = $_GET['value'];
$GLOBALS['TYPO3_DB']->exec_SELECTquery('*', $this->user_table, 'uid='.$value );
Listing 1
Die Abfrage endet dann folgendermaßen:
$GLOBALS['TYPO3_DB']->exec_SELECTquery('*', $this->user_table, 'uid=1 OR 1 );
Listing 2
Das liefert als Ergebnis alle rows von „$this->user_table“. Dagegen schützt nur die Validierung aller Eingaben, die bei der SQL-Abfrage genutzt werden.
Weitere Attacken
„Man-in-the-middle-Attacken“ sind sehr aufwändig und werden hauptsächlich gegen Banken verwendet. Dabei schaltet sich der Datendieb zwischen die beiden Kommunikationspartner – beispielsweise Verkäufer und Kunde. Da nach dem Janusprinzip beiden Teilnehmern der jeweils andere vorgespiegelt wird, gelingt es ihm, Datenströme an seine Adresse umzulenken.





