Was Online-Marketer unter SEO verstehen, avanciert für App-Marketer seit Kurzem zur Wortkomposition App Store Optimization, kurz „ASO“. Denn auch wenn die App als natives Element quasi statisch auf dem Endgerät platziert ist, muss sie die Hürde zur Installation und möglicherweise Vergütung erst einmal passieren. So lässt sich die personalisierte Sammlung in der Gesamtheit aller installierten Apps auf dem Smartphone schon fast als eigenes kleines Universum bezeichnen, in dessen auserlesenen Kreis es für Entwickler und (insbesondere) Marketing-Experten gilt, ihre Anwendung zu platzieren. Das geschieht zum einen über externe Kanäle, zum anderen über die internen Suchmaschinen und Top-Listen der einzelnen Stores.
Dass das Interesse an einer möglichst prominenten Platzierung zunehmend an Bedeutung gewinnt, verwundert angesichts stetig wachsender App-Angebote nicht weiter. Doch gibt es überhaupt Ranking-Faktoren, die die Position in den Stores beeinflussen?
Wachstum, Umsatz & Potenziale
Apps als günstiger, mobiler Nutzfaktor stehen heute für Lifestyle wie kaum ein anderes Produkt. Vom Mythos eines raschen Umsatzes in schwindelerregenden Höhen profitieren deshalb der Umfang der App Stores: Das App-Konzept zählt mit mehr als einer halben Million Apps in den populärsten Stores derzeit zu den am schnellsten wachsenden Marketing-Kanälen [1]. Wichtigstes Kriterium neben einer reinen Unternehmenspräsentation ist dabei vor allem der funktionale Mehrwert, den eine App bietet.
So zählt Apples App Store als prominentester Vertreter mittlerweile über 600.000 Anwendungen, die im virtuellen Softwarekaufhaus zum Download bereit stehen; dicht gefolgt von Androids Marketplace (Google Play) mit etwa 450.000 Apps. Dank des Interesses von über 90 Prozent aller Entwickler konnte Apple alleine in den letzten vier Jahren 25 Milliarden Downloads verzeichnen. Ein etwas geringeres, aber dennoch beachtliches Interesse von 78 Prozent aller Entwickler am Android-Betriebssystem lässt den durch Apps erwirkten Gesamtumsatz in Deutschland 2011 auf 210 Millionen Euro anwachsen, so Bitkom [2].
Dabei sind gerade einmal 12 Prozent aller heruntergeladenen Apps kostenpflichtig und der durchschnittliche Smartphone-Nutzer zahlt nur 2,82 Euro pro Applikation. Doch auch hier sind Unterschiede zwischen Android und iOS auszumachen: In den USA erhält laut Flurry [3] jeder Entwickler im direkten Vergleich für einen im iOS-Store verdienten US-Dollar durchschnittlich 24 Cent über Google Play.
Wer hier ein Stück vom Kuchen möchte, muss dafür sorgen, dass seine Anwendung im proprietären Store auch gefunden wird. Laut einer Studie der App-Store-Analytiker von Distimo [4] sind mindestens 5.000 Downloads täglich notwendig, um sich in einer Top-25-Liste zu platzieren. Wer einen der begehrten Plätze innerhalb der Top Ten anstrebt, benötigt laut Distimo mindestens 12.000 Downloads – täglich. Die Zahl der Downloads ist damit zwar ein zentraler Ranking-Faktor für ASO, jedoch nicht der einzige.


![Die wichtigsten Design-Guidelines für iOS und Android [Infografik]](http://t3n.de/uploads/t3n-news-post-466152_Design-Guidelines-iOS-Android-Featured_medium.jpg)






von App Store Optimierung - Einleitung - Tei… 06.06.2012 (14:00Uhr) 1.
[...] meinem Artikel in der aktuellen Ausgabe der t3n zum Thema App Store Optimierung veröffentliche ich meine Ausführungen jetzt noch einmal online [...]
von Dennis Stelloh via facebook 17.10.2012 (16:30Uhr) 2.
Der „Freshness“-Faktor mit den Updates wird für mich immer mehr zum Ärgernis. Teilweise habe ich (Android) Apps wieder deinstalliert, nachdem diese fast täglich mit Updates nervten, die mir als Nutzer keinen Mehrnutzen brachten.
Ich kenne App-Literatur, in der empfohlen wird, möglichst häufig Updates anzubieten, um immer wieder akutell zu sein. Ich halte das Nutzersicht für absoluten Unsinn.
von marco 17.10.2012 (19:30Uhr) 3.
cool, das probiere ich gleiche aus