Dabei kann man bei den unterstützenden Tools und Bibliotheken grundsätzlich verschiedene Ansätze beobachten. Es gibt zum einen Toolkits und Frameworks, die zum Erstellungszeitpunkt von Ajax- bzw. interaktiven Web-Applikationen den direkten Kontakt mit HTML, JavaScript und Stylesheets komplett vermeiden, beispielsweise das Google-Web-Toolkit, mit dem in Java eine Applikation erstellt und später erst in die tatsächlichen Client-Technologien überführt wird. Ebenso kapseln serverseitige PHP-, Perl- oder Ruby-Frameworks (AjaxAC, Cajax, Cpaint, Xajax, XOAD, Sajax, Ruby on Rails) etwa Ajax-Aufrufe in Objekte und vereinfachen dadurch die Interaktion mit dem Anwender. Diese Toolkits und Frameworks nehmen Webentwicklern immens viel Arbeit ab, erfordern aber natürlich Know-How in den zugrunde liegenden Programmiertechniken und entziehen zudem vollständig die Kontrolle über den letztendlich zum Besucher geschickten Code. Ebenso macht man sich mit dem Einsatz von solchen generierenden Systemen abhängig von einer vernünftigen Pflege und Weiterentwicklung des dahinter stehenden Projekts respektive der verantwortlichen Firma.
Auf der anderen Seite stehen Toolkits und Frameworks, die als reine Bibliotheken für (X)HTML, JavaScript und/oder CSS zu verstehen sind und oft zu programmierende Clientstrukturen in Form vorgefertigter Funktionen sowie Klassen und Objekten bereitstellen. Beispiele dafür sind Mochi Kit, das sehr populäre Prototype, Ajax Face oder Dojo. Auch YUI ist in diese Reihe einzuordnen. Aber auch spezialisierte Anwendungen, wie viele Google APIs oder auch YAML als speziell auf ein flexibles Layout ausgerichtetes (X)HTML/CSS-Framework. Solche Toolkits und Frameworks erhalten dem Webentwickler weitgehende Kontrolle über seinen Quellcode und bewirken nur eine recht geringe Abhängigkeit. Dafür benötigt man in der Regel aber ausreichende Kenntnisse in (X)HTML, JavaScript und CSS als Grundlagen.






