Ein wesentliches Highlight von YUI gegenüber Konkurrenzbibliotheken wie Prototype oder jQuery ist die Modularität. Da nur der Code eingebunden wird, der konkret genutzt werden soll, muss beim Aufruf der Website nur der Teil von YUI geladen werden, der auch wirklich benötigt wird.
Weniger gut ist, dass YUI explizit nur sogenannte „A-Klasse-Browser“ unterstützt. Wie Yahoo in seinen FAQ ausdrücklich betont, gibt es keine leistungsfähige Bibliothek für JavaScript oder CSS, die in jedem Browser funktioniert. Die folgende offizielle Auswahl ist jedoch etwas sehr eingeschränkt:
| Win 98 | Win 2000 | Win XP | Win Vista | Mac 10.3.x | Mac 10.4 | |
| IE 7.0 | X | X | ||||
| IE 6.0 | X | X | X | |||
| Firefox 2.+ | X | X | X | X | X | X |
| Firefox 1.5.+ | X | X | X | X | X | |
| Opera 9.+ | X | X | X | X | X | |
| Safari 2.0+ | X |
Besonders negativ fällt auf, dass Linux bzw. Browser wie Konqueror überhaupt nicht erwähnt werden und die Versionsnummern der unterstützten Browser sehr hoch sind. Allerdings funktionieren diverse Teile von YUI auch in nicht ausdrücklich als A-Klasse-Browser bezeichneten Webbrowsern und auch unter Linux.




Der Diplom-Mathematiker Ralph Steyer (www.rjs.de) arbeitet seit 1995 als Freelancer. Dabei teilt sich seine Tätigkeit in Publikationen, EDV-Schulungen sowie Programmierung und Beratung auf. Daneben betreut er das Portal AJAX-NET.de rund um Ajax und Web 2.0. Bücher zu den Themen JavaScript und Ajax sowie GWT sind bei Addison-Wesley bzw. entwickler.press erschienen.



