- Zugriffskontrollmechanismen
- Versionierung
- Indizierung entsprechend dem Dublin Core
- XML Im- und Export
Als Schnittstellen werden zwei SOAP-basierte Web Services bereitgestellt, die Management- und die Access-API. In eingeschränkter Weise werden diese auch als HTTP-Service, basierend auf REST (Representional State Transfer) [6], bereitgestellt. Zusätzlich werden zwei Suchschnittstellen angeboten, eine für die einfache Suche in der relationalen Datenbank und eine für die Suche in der Kowari-Datenbank.
Fedora ist keine Software, die direkt nach der Installation bereits eingesetzt werden kann. Sie setzt immer einen Aufwand für die Integration in bereits bestehende oder neu zu erstellende Anwendungen voraus. Dazu gehören die oben genannten Schnittstellen und eine Administrationsapplikation, die die Verwendung von Fedora erst ermöglichen.
DSpace, die sofort einsetzbare Alternative
Die Open-Source-Software DSpace [7] wurde von Hewlett-Packard (HP) und dem Massachusetts Institute of Technologies (MIT) gemeinsam entwickelt. Das Ziel dieser Software ist die Erfassung, Speicherung, Indizierung, Aufbewahrung und Weitergabe von Forschungsmaterial und anderen Dokumenten im digitalen Format. Die erste Version ist im November 2002 veröffentlicht worden. DSpace wurde von vornherein als Open-Source-Projekt angelegt, um die Erfahrungen mit anderen Forschungsinstitutionen teilen zu können und eine gemeinsame Entwicklung zu ermöglichen. Die Weiterentwicklung von DSpace wird heute nicht mehr nur von den ursprünglichen Entwicklern MIT und HP betrieben, sondern auch von der wachsenden DSpace-Community. Das Projekt wird ebenso wie Fedora von der Andrew W. Mellon Foundation unterstützt.
DSpace liegt zurzeit in der Version 1.4 vor und ist multiplattformfähig. Wie Fedora basiert auch DSpace auf dem Applikationsserver Apache Tomcat, Java wird in Version 1.4 oder höher vorausgesetzt. Als Datenbank wird PostgreSQL eingesetzt. Eine automatisierte Setuproutine für DSpace existiert nicht, die Installation muss manuell durchgeführt werden. Die Installationsanweisungen sind ausführlich, setzen aber gewisse Kenntnisse bezüglich Tomcat und PostgreSQL voraus.




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