Die Generierung von Menüs (als ungeordnete Listen) und die Vergabe von Accesskeys wurden per TypoScript beziehungsweise im HTML-Template realisiert.
Aufgrund der Vorbelegung vieler Accesskeys durch andere Programme entschied man sich dagegen, Accesskeys automatisch aus den Anfangsbuchstaben der Menütitel generieren zu lassen. Stattdessen wurden Ziffern in Anlehnung an Jan-Erik Hellbuschs „Accesskey-Pad“ [1] verwendet.
Eine andere Entwicklung, die viel Zeit eingespart hat, ist der „Akronymmanager“ (sb_acronymmanager). Diese selbstentwickelte Extension entnimmt einer Liste im Backend Abkürzungen, Akronyme und fremdsprachige Begriffe und zeichnet sie in der publizierten Website automatisch passend aus. Trotz aller Automatisierung ist noch immer ein gewisses Maß an Verständnis für webgerechtes und barrierefreies Editieren erforderlich, das den Redakteuren in kleinen Schulungen vermittelt wird.
Wie geht es weiter?
Im aktuellen TYPO3-Release 4.0 sind bedeutende Verbesserungen zur Barrierefreiheit enthalten. Unter dem Dach der Content-Rendering-Gruppe [2] wurde die Extension „css_styled_content“ deutlich überarbeitet. Sie enthält nun eine Bilddarstellungsfunktion ohne die Verwendung von Tabellen (vorher in der Extension „cron_cssimgtext“), ein barrierefreies Formular, zusätzliche Optionen zur barrierefreien Darstellung von Tabellen (vorher in „accessible_tables“) und eine Darstellungsfunktion für Menüs und Sitemaps mittels ungeordneter HTML-Listen.





