Das könnte dich auch interessieren

Du hast deinen AdBlocker an?

Es wäre ein Traum, wenn du ihn für t3n.de deaktivierst. Wir zeigen dir gerne, wie das geht. Und natürlich erklären wir dir auch, warum uns das so wichtig ist. Digitales High-five, deine t3n-Redaktion

t3n 19

Das Blogsystem an Facebook, Twitter und andere anbinden: WordPress und Social Networks

Social Networks wie Facebook und Dienste wie Twitter erleben derzeit einen erheblichen Boom. Sie bieten sich in idealer Weise an, um auf die eigenen Blogposts aufmerksam zu machen. Aber wie setzt man das am besten um? Für WordPress gibt es wie so oft zahlreiche Plugins. Diese aber sind gar nicht immer die erste Wahl. Der folgende Beitrag gibt eine Einführung und erklärt, wie man sich der besten Lösung fürs eigene Blog annähert.

Auf der Facebook-Fanpage von t3n werden die neuen Artikel von t3n.de über die App „RSS Graffiti“ veröffentlicht.
Auf der Facebook-Fanpage von t3n werden die neuen Artikel von t3n.de über die App „RSS Graffiti“ veröffentlicht.

Zeiten, in denen man ein Blog vollkommen isoliert betreiben konnte, gab es wohl noch nie. Früher hieß es, man solle eine Blogroll führen und in anderen Blogs kommentieren, um auf das eigene Blog hinzuweisen. Dieser Umstand hat sich wohl nicht geändert, aber durch das Aufkommen der Social Networks hat sich der Aspekt des Blog-Marketings sehr stark verändert und hat Ausmaße angenommen, die man nicht mehr so einfach handhaben kann.

Die Kommunikation mit den sozialen Netzen ist in der Regel mehrdirektional:

  1. Man möchte in sozialen Netzwerken auf neue Blog-Beiträge hinweisen.
  2. Man möchte den Mehrwert der sozialen Netzwerke im eigenen Blog nutzen.
  3. Man möchte aus den sozialen Netzwerken Traffic für das Blog generieren.

Der Aufwand ist in der Regel sehr hoch, allerdings steht hier der Nutzen im Gegensatz zu vielen anderen möglichen Maßnahmen in einer guten Relation dazu. Denn neben dem Effekt, das Blog zu verbreiten, haben soziale Netzwerke wie kein anderes Angebot im Netz die Möglichkeit, große Benutzerzahlen für das eigene Blog zu generieren.

Problematiken

Aufgrund der Anzahl der sozialen Netzwerke und der Arbeit, die damit verbunden ist, neue Blog-Beiträge in alle diese Netzwerke einzutragen, greift eine große Zahl der Blog-Betreiber auf Plugins oder Tools zurück, um die anfallenden Aufgaben zu automatisieren. Darüber hinaus werden weitere Plugins dafür benutzt, Informationen des Netzwerks auf den eigenen Seiten darzustellen.

Wie bei jeder neuen Technologie sind diese Plugins als eierlegende Wollmilchsäue ausgelegt und weder optimiert noch sinnvoll. In der Regel wird der RSS-Feed dazu „missbraucht“, die News zu verteilen. Aber als Blog-Betreiber kann man sich die Frage stellen: Wo liegt hier der Mehrwert für den Leser? Und dies gilt vor allem für die Leser oder Abonnenten des sozialen Netzwerks, denn primär geht es ja darum, sie davon zu überzeugen, das eigene Blog zu besuchen.

WordPress und Twitter

Diese Problematik wird vor allem dann klar, wenn man sich überlegt, wie ein RSS-Feed auf 140 Zeichen abgebildet werden soll. Erschwerend kommt hinzu, dass Twitter auf Hashtags aufbaut – eine einfache Form der Verschlagwortung der Inhalte. Es gibt durchaus Blog-Beiträge, deren Headline bereits diese Zeichenbegrenzung sprengt. Ein Tool hat somit nicht nur die Aufgabe, einen Blog-Beitrag passend und automatisch zu kürzen, sondern diesen auch noch mit den entsprechenden Hashtags zu versehen. Zumindest beim Dienst Twitterfeed [1] ist deshalb sehr schnell klar, dass man Verweise auf das Blog besser manuell durchführt. Denn Twitterfeed kann zwar automatisiert neue Inhalte eines RSS-Feeds als Tweets veröffentlichen, aber Hashtags sind dann eben nicht enthalten.

Die Tatsache, dass neben Twitter und WordPress noch ein drittes Produkt wie der URL-Verkürzungsdienst bit.ly zum Einsatz kommen muss, macht die Sache nicht einfacher. Leider sind gerade an dieser Stelle die meisten Plugins genauso wenig durchdacht wie sinnvoll, schnell stößt man hier an die Grenze der API-Limitierungen der Verkürzungsdienste.

Dabei ist Twitter wie kein anderes Netzwerk ein idealer Traffic-Lieferant für das eigene Blog – vorausgesetzt man tweetet die Blog-Beiträge vernünftig. Darüber hinaus kann Twitter ebenfalls wie kein anderer Dienst dazu verwendet werden, einem Leser den Erfolg eines Blogbeitrags zu suggerieren („Anzahl der Tweets für diesen Beitrag“). Zusätzlich kann jeder Leser eines Beitrags noch einmal selbst den Beitrag tweeten. Diese Möglichkeiten führen direkt zu mehreren Anforderungen:

  1. automatisches Tweeten eines neuen Blog-Beitrags
  2. einen „Follow Me on Twitter“-Button
  3. einen „Tweet This”-Button
  4. Anzeige der Tweets, die auf einen Blog-Beitrag verweisen

Geht man die „Most Popular Plugins“ bei WordPress.org durch, stößt man schnell auf entsprechende Lösungen. Allerdings sollte man sich von dem Gedanken verabschieden, dass man die Anbindung mit nur einem Plugin umsetzen kann. Das Plugin „WP Follow Me“ [2] fügt dem Blog zum Beispiel einen netten „Follow Me“-Button hinzu, eine fast unüberschaubare Anzahl von Plugins fügt einen „Tweet This“-Button hinzu, zum Beispiel Sociable [3] [4]. Und für die Anzeige der Tweets eines Beitrags ist in der Regel ein weiteres Plugin notwendig [5].

Twitter an sich ist allerdings wie kein anderer Dienst dafür prädestiniert, dass man eine Anbindung selbst erstellt und keine Plugins verwendet. Ein „Follow Me“-Button lässt sich leicht über das Theme einbinden, und ein vernünftiges „Tweet This“ lässt sich mit einem entsprechenden Caching mittels Sergej Müllers Skript [6] in der „functions.php“ des Themes realisieren. Gerade bei Twitter ist weniger oft mehr.

Links und Literatur

  1. RSS-Feed bei Twitter veröffentlichen
  2. WP Follow Me
  3. Plugin Sociable
  4. Erweiterte Version des Plugins Sociable
  5. Plugin von Topsy.com
  6. „Tweet This“-Skript
  7. Facebook-App RSS Graffiti
  8. Übersicht zu Facebook-Widgets
  9. Das Share-Widget von Facebook
  10. t3n Social News
  11. Mister Wong
  12. Delicious
  13. Website von Wibiya
  14. Anleitung zur Einbindung von Wibiyas Tool

Finde einen Job, den du liebst zum Thema Social Media, Online Marketing

1 Reaktionen
mcnesium
mcnesium

addthis ist eine gute alternative zu sociable, denn da muss sich der blogbetreiber nicht drum kümmern, welche anbieter er nutzen will. und platzsparend ist es auch noch.

Antworten

Melde dich mit deinem t3n-Account an oder fülle die unteren Felder aus.

Abbrechen