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	<title>t3n Magazin &#187; WEBENTWICKLUNG</title>
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	<description>Open. Web. Business.</description>
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		<title>Browser als Code-Editor: Online-Editoren und was sie leisten</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Sep 2011 09:03:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>t3n Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[WEBENTWICKLUNG]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Editor eines Webentwicklers entspricht dem Werkzeugkoffer eines Handwerkers: Neben persönlichen Vorlieben spielt vor allem die Ausstattung eine wichtige Rolle. Doch inzwischen prägen auch weitere Aspekte die Wahl des richtigen Code-Editors: Gibt es Lösungen in der Cloud? Und wie können mehrere Entwickler gleichzeitig an einem Projekt arbeiten? Ein Statusbericht. Wenn es an die technische Umsetzung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Editor eines Webentwicklers entspricht dem Werkzeugkoffer eines Handwerkers: Neben persönlichen Vorlieben spielt vor allem die Ausstattung eine wichtige Rolle. Doch inzwischen prägen auch weitere Aspekte die Wahl des richtigen Code-Editors: Gibt es Lösungen in der Cloud? Und wie können mehrere Entwickler gleichzeitig an einem Projekt arbeiten? Ein Statusbericht. <span id="more-226146"></span></p>
<p>Wenn es an die technische Umsetzung eines Webprojekts geht, stehen dem Entwickler etliche kostenlose Werkzeuge zur Verfügung. Texteditoren mit Syntaxhervorhebung sind in einer großen Zahl vertreten und bieten viele nützliche Funktionen, die das Bearbeiten von Quelltexten komfortabel machen. Je nach Projektumfang eignen sich neben einfachen Editoren wie Notepad++ oder TextMate auch komplette Entwicklungsumgebungen, etwa Aptana oder Eclipse, für die Arbeit mit Skriptsprachen. Doch während der Gedanke eines Online-Code-Editors vor einigen Jahren noch außer Frage stand, gibt es heute viele interessante Alternativen, Quelltexte direkt im Browser zu bearbeiten. Dennoch scheint der Bedarf an Editoren, die im Browser gestartet werden und keiner Installation bedürfen, gering zu sein.</p>
<p><figure id="attachment_226147" class="caption aligncenter">
	<img title="Der Skywriter von Mozilla unterstützt verschiedene Sprachen und kann per Bookmarklet auf Textfelder einer Webseite angewendet werden." src="http://t3n.de/magazin/wp-content/uploads/2010/11/dms_019936317628c9a9e94283787d32b8b1-596x218.jpg" alt="Der Skywriter von Mozilla unterstützt verschiedene Sprachen und kann per Bookmarklet auf Textfelder einer Webseite angewendet werden." width="596" height="218" />
	<figcaption>Der Skywriter von Mozilla unterstützt verschiedene Sprachen und kann per Bookmarklet auf Textfelder einer Webseite angewendet werden.</figcaption>
</figure></p>
<p>Darüber hinaus steht der Skywriter als Bookmarklet, eine Art Applikation, die per Browser-Lesezeichen geladen wird, auf der Projektseite zur Verfügung [3]. Per JavaScript lädt das Lesezeichen den Skywriter-Code nach und wandelt so Textfelder beliebiger Webseiten in Editoren um.</p>
<h2>Kommunikation durch Kollaboration</h2>
<p>Ein weiterer Pluspunkt der Online-Code-Editoren ist die Möglichkeit der Kollaboration: Wird ein Projekt von unterschiedlichen Personen bearbeitet, bietet sich eine vernetzte Zusammenarbeit an. Doch nicht immer steht ein Server zur Versionsverwaltung (CVS, SVN, TFS etc.) zur Verfügung. An dieser Stelle springen viele Browser-Editoren in die Bresche und erstellen auf Knopfdruck beständige Links, die an die gewünschten Personen weitergeleitet werden. Diese permanenten Links verweisen auf die entsprechenden Code-Versionen. Geänderte Dateien erkennen die Editoren und erzeugen neue Links. Versionsverwaltung 2.0 sozusagen. Eine Kollaboration über den Browser bietet sich aber nicht nur für Entwicklerteams an, sondern eignet sich auch für Fehlerdiagnosen und Fernwartung.</p>
<h2>Dynamische Browser-Editoren</h2>
<p>Für die browsergestützte Entwicklung komplexer PHP-Anwendungen stehen auch komplette Entwicklungsumgebungen online zur Verfügung. Ein interessanter Kandidat ist PHPanywhere <a title="PHPanywhere" href="http://phpanywhere.net/" >[4]</a>. Nach der erforderlichen Registrierung präsentiert sich PHPanywhere als moderne Entwicklungsumgebung, die neben grundlegenden Editor-Funktionen auch Code-Folding und einen FTP-Explorer beinhaltet. Benutzer können mit der Online-IDE also direkt auf dem Server arbeiten und sind nicht an einen bestimmten Arbeitsplatz gebunden. PHPanywhere bietet neben Tabs auch die Möglichkeit, Schritte unbegrenzt rückgängig zu machen, wodurch auch ältere Änderungen wiederhergestellt werden können. Der einzige Wermutstropfen ist die fehlende Unterstützung von Internet Explorer und Safari; PHPanywhere setzt einen Webbrowser mit Gecko-Engine voraus.</p>
<p>Direkt loslegen kann der Benutzer auch beim Amy Editor <a title="Amy Editor" href="http://www.amyeditor.com/" >[5]</a>. Die einer Mac-Oberfläche nachempfundene Entwicklungsumgebung reagiert überraschend schnell und beherrscht neben der Syntaxhervorhebung von PHP, JavaScript, HTML und CSS auch Ruby, C, C++ und C#. Dateien organisiert Amy in Projekten, die entweder leer gestartet oder von bestehenden Quellen übernommen werden können. Als bestehende Quellen akzeptiert der Editor Dateien und Ordner von der eigenen Festplatte sowie Projekte auf anderen Servern, die er via FTP oder WebDav kontaktiert. Um Projekte verwalten zu können, ist aber eine Registrierung notwendig.</p>
<div id="attachment_226149" class="wp-caption wp-caption-medium" style="width: 312px;">
<p><a href="http://t3n.de/magazin/?p=226146dms_14fdf42057b1924d954583c974dc3f66"><img class="size-medium wp-image-226149 alignnone" title="JS Bin erstellt Revisionen und bindet auf Knopfdruck bekannte JavaScript-Frameworks ein." src="http://t3n.de/magazin/wp-content/uploads/2010/11/dms_14fdf42057b1924d954583c974dc3f66-170x61.jpg" alt="JS Bin erstellt Revisionen und bindet auf Knopfdruck bekannte JavaScript-Frameworks ein." width="170" height="61" /></a></p>
<p class="wp-caption-text">JS Bin erstellt Revisionen und bindet auf Knopfdruck bekannte JavaScript-Frameworks ein.</p>
</div>
<p>Das wohl vielversprechendste Projekt, das eine komplette Arbeitsumgebung für größere Projekte zur Verfügung stellt, ist Kodingen <a title="Kodingen" href="http://kodingen.com/" >[6]</a>. Hier finden sich neben komfortablen Bearbeitungsmöglichkeiten ebenfalls ein Dateibrowser und FTP-Zugriff. Außerdem stehen eine Datenbankverwaltung, ein Shell-Zugang, Teamfunktionen und die Möglichkeit zur Verfügung, Versionierungssysteme wie SVN oder Git einzubinden. Der Code-Editor selbst kann bei Kodingen frei gewählt werden: Zur Auswahl stehen etwa Mozillas Skywriter, CodeMirror <a title="CodeMirror" href="http://codemirror.net/" >[7]</a> und Ymacs <a title="Ymacs" href="http://www.ymacs.org/" >[8]</a>. Das Kodingen-Projekt wird aktiv entwickelt und weist eine sehr große
Community auf. Es ist somit der derzeit wohl aufwendigste Ansatz, komfortable Webentwicklung in das Browserfenster zu bringen.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Online-Code-Editoren brauchen sich nicht mehr hinter ihren Desktop-Geschwistern zu verstecken. Ihre volle Stärke spielen sie aus, wenn es darum geht, Projekte gemeinsam oder von mehreren Arbeitsplätzen aus umzusetzen. Zudem eignen sich browserbasierte Werkzeuge besonders für das schnelle Experimentieren mit JavaScript- oder CSS-Bausteinen, da die Ausgabe direkt betrachtet werden kann. Der Idee, komplexe Projekte gänzlich im Internet zu entwickeln, tragen Projekte wie PHPanywhere, der Amy Editor oder Kodingen Rechnung.</p>
<p>Während der Großteil der beschriebenen Editoren für Webskriptsprachen ausgelegt ist, gibt es inzwischen auch Online-Editoren für klassische Software-Entwicklung. Hier stehen Compiler und Interpreter für Sprachen wie C++, Java, Haskell oder Lua bereit, welche die Code-Ausgabe im Browser darstellen. Dazu zählen etwa Projekte wie Ideone <a title="Ideone" href="http://ideone.com/" >[9]</a> und Codepad <a title="Codepad" href="http://codepad.org/" >[10]</a>.</p>
<p>In der Praxis stellen Offline-Editoren in vielen Fällen dennoch die bessere Wahl dar, denn bestimmte Funktionen und Eigenschaften bleiben nach wie vor den nativen Anwendungen vorenthalten; etwa anpassbare Tastaturkürzel, reguläre Ausdrücke in Suchfunktionen und Dateivergleiche. Darüber hinaus sind lokal gewartete Projekte häufig bereits in einen Sicherungszyklus eingebunden, während online gewartete Projekte stets explizit lokal gesichert werden müssen, um möglichen Verlusten vorzubeugen. Im Übrigen beherrschen auch einige Desktop-Editoren Kollaborationsfunktionen. Mit Notepad++ etwa können mehrere Personen gleichzeitig an einer Datei arbeiten.</p>
<p><em>Bildnachweis für die Newsübersicht:  <a href="http://www.flickr.com/people/59365680@N02/">HARO Flooring - Parkett &amp; Laminat</a> / flickr.com, Lizenz: <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/">CC-BY-SA</a></em></p>
<div class="article_author_box">
<p class="article_author_header"><span>Der Autor</span></p>
<div class="article_author_description">
<p><img title="Matthias Schütz" src="http://t3n.de/magazin/wp-content/uploads/authors/66a2a58a441f38867b8817d67cdc8603_thumb.jpg" alt="Matthias Schütz" />Matthias Schütz ist als freiberuflicher Webdesigner tätig und entwickelt Onlineauftritte in HTML, CSS, Flash oder TYPO3. In seiner freien Zeit beschäftigt er sich mit visuellen Effekten und Animationen. Auf seiner Webseite <a href="http://matthiasschuetz.com" >http://matthiasschuetz.com</a> finden sich jQuery-Anleitungen und aktuelle Gedanken rund um das Thema Webentwicklung.</p>
<p style="clear: both;">
</div>
</div>
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		<title>Spezialisiertes Shop-Hosting für Magento, Oxid eShop und xt:Commerce</title>
		<link>http://t3n.de/magazin/spezialisiertes-shop-hosting-magento-oxid-eshop-225743/</link>
		<comments>http://t3n.de/magazin/spezialisiertes-shop-hosting-magento-oxid-eshop-225743/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 25 Jul 2011 13:01:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>t3n Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[WEBENTWICKLUNG]]></category>

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		<description><![CDATA[Online einkaufen liegt im Trend: Gut 40 Prozent der Deutschen taten es allein im letzten Jahr. Dementsprechend groß ist die Versuchung, selbst Waren über das Internet anzubieten. Und mit Magento, Oxid eShop und xt:Commerce stehen dafür drei hochwertige Shopsysteme kostenlos zur Verfügung. Was fehlt, ist ein passender Hoster. Wir leisten Entscheidungshilfe. Ist die Entscheidung, einen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Online einkaufen liegt im Trend: Gut 40 Prozent der Deutschen taten es allein im letzten Jahr. Dementsprechend groß ist die Versuchung, selbst Waren über das Internet anzubieten. Und mit Magento, Oxid eShop und xt:Commerce stehen dafür drei hochwertige Shopsysteme kostenlos zur Verfügung. Was fehlt, ist ein passender Hoster. Wir leisten Entscheidungshilfe.</p>
<p><span id="more-225743"></span></p>
<p>Ist die Entscheidung, einen Onlineshop zu eröffnen, erst einmal gefallen, stehen zwei Fragen im Raum: Welches Shopsystem kommt zum Einsatz? Und wie findet sich ein passender Hoster? Für die erste Frage bieten sich derzeit drei quelloffene Systeme an <a title="Magento, Oxid eShop und xt:Commerce im Vergleich in t3n Nr. 16" href="http://t3n.de/magazin/magento-oxid-eshop-xtcommerce-vergleich-222483/" >[1]</a>, das Feld an möglichen Hostern ist wesentlich größer.</p>
<p>Das in die Jahre gekommene xt:Commerce hat wegen seines Alters mit Problemen zu kämpfen, kann aber nach wie vor auf eine riesige Community verweisen. Mit niedrigen Anforderungen an die Server findet das System vor allem im Einsteigerbereich viele Anhänger. Allerdings wurde mit Version 4 ein kostenpflichtiges Lizenzmodell eingeführt; die letzte „aktuelle“ Open-Source-Version hat die Versionsnummer 3.0.4 und ist mehr als vier Jahre alt.</p>
<p>Den umgekehrten Weg sind hingegen die Entwickler von Oxid eShop gegangen: Bisher als reines Closed-Source-Projekt geführt, wird seit 2008 auch eine quelloffene „Community Edition“ veröffentlicht. Die moderne Software-Architektur erlaubt schnelle Eingriffe in den Code, die vorrangig im deutschsprachigen Raum aktive Community wächst stetig. Einziger Nachteil gegenüber xt:Commerce: Die Fülle an Möglichkeiten, die Oxid eShop mit sich bringt, erfordert mehr Einarbeitungszeit.</p>
<p>Kein Open-Source-Shopsystem aber erfreut sich in den letzten zwei Jahren höherer Zuwachsraten als Magento. Die moderne Architektur, eine internationale Fangemeinde und ein riesiger Funktionsumfang machen Magento zum derzeit interessantesten Shopsystem im professionellen Bereich. Doch trotz aller Erfolgsmeldungen hält sich ein Gerücht hartnäckig: Magento wird vorgeworfen, ein langsames, ressourcenfressendes „Monster“ zu sein. Grund genug, hier genauer hinzuschauen.</p>
<h2>Passende Pakete</h2>
<p>Die zahlreichen Hoster bieten Umgebungen, die speziell auf die Anforderungen der Shopsysteme angepasst sind, und werben mit fachkundigem Support. Darüber hinaus sind mindestens eine Domain, E-Mail-Postfächer sowie häufig verlangte Zusatzleistungen, etwa Software zur Bildbearbeitung (GDlib, ImageMagick) oder automatisierte Backup-Lösungen, bereits in einige offerierte Pakete integriert. Auch ein SSL-Zertifikat zur vertrauenswürdigen Bezahlung und installierte SOAP-Schnittstellen für externe Zahlungsdienstleister bringen manche der Hosting-Pakete bereits mit. Soweit zur Pflicht, die den teils empfindlich hohen Preis – verglichen mit einfachen Webhostern wie Strato oder 1&amp;1 – rechtfertigt. Doch wo liegen die Unterschiede zwischen den Angeboten, worin besteht die Kür?</p>
<p>Die Grundsatzfrage beim Shop-Hosting ist die nach der erwarteten Besucherzahl und damit die Entscheidung zwischen Shared-Hosting- oder Managed-Server-Angeboten. Teilt man sich im ersten Fall die Server-Hardware mit anderen Kunden, erhält man bei Managed-Server-Lösungen dediziert Hardware zugeteilt. Das schlägt sich in der Leistung gleichermaßen wie im Preis nieder: Shared-Hosting eignet sich für kleinere Vorhaben und ist bereits ab sechs Euro monatlich erhältlich. Spätestens bei erwarteten Spitzen von 200 gleichzeitigen Besuchern ist eine Managed-Server-Lösung angebracht. Diese ist ab 60 Euro pro Monat zu haben, doch auch hier gibt es Abstufungen: Bei virtuellen, so genannten V-Servern ist meist nur der dedizierte Prozessor real; die restliche Hardware existiert zwar, wird aber für mehrere Kunden virtualisiert.</p>
<p><figure id="attachment_225747" class="caption aligncenter">
	<img title="Für die drei wichtigsten Open-Source-Shopsysteme Magento, Oxid eShop und xt:Commerce bieten zahlreiche Anbieter spezielle Hosting-Pakete an." src="http://t3n.de/magazin/wp-content/uploads/2010/07/dms_d8e2286ee5f7cfc906670ab37ad27b5c-596x274.jpg" alt="Für die drei wichtigsten Open-Source-Shopsysteme Magento, Oxid eShop und xt:Commerce bieten zahlreiche Anbieter spezielle Hosting-Pakete an." width="596" height="274" />
	<figcaption>Für die drei wichtigsten Open-Source-Shopsysteme Magento, Oxid eShop und xt:Commerce bieten zahlreiche Anbieter spezielle Hosting-Pakete an.</figcaption>
</figure></p>
<p>Physikalisch vorhandene und auf einen Kunden beschränkte Server gibt es ab circa 130 Euro. Für noch größere Vorhaben existieren so genannte Cluster-Umgebungen, also mehrere Server, ab rund 200 Euro: Entweder als Ausfallschutz, da im Notfall einfach auf einen anderen (redundanten) Server umgeschaltet wird („failover“), oder zur Lastverteilung auf alle verfügbaren Server („load balancing“). Zu ähnlichen Preisen, also etwa ab 200 Euro, werben einige Anbieter mit „Cloud-Hosting“. Das Prinzip ist dabei eine Mischung aus V-Server und Cluster-Umgebung: Frei nach dem Motto „Software as a Service“ (SaaS) bekommt der Kunde aus einem riesigen Server-Verbund eine virtuelle Umgebung zugeteilt, die bei Bedarf vergrößert oder verkleinert werden kann.</p>
<p>Eng mit der Server-Entscheidung verknüpft ist das im Preis inbegriffene Transfervolumen: 25 GByte entsprechen bei der Seitengröße des Magento-Demo-Shops von 337 KByte etwa 78.000 Seitenaufrufen pro Monat. Geht man von durchschnittlich sechs Seitenaufrufen pro Nutzer aus, sind das circa 13.000 Besucher monatlich oder 430 pro Tag.</p>
<p>Nur scheinbar eine untergeordnete Rolle spielt der verfügbare Speicherplatz: Oxid eShop benötigt gerade einmal 30 MByte, die Datenbank nicht einmal zehn MByte. Der Rest steht für Produktbilder und Backups zur Verfügung. Der Großteil der Angebote enthält mindestens 500 MByte, mehr als genug Platz also, könnte man meinen. Mitnichten: Viele Anbieter rechnen noch den durch E-Mails belegten Platz mit ein, was ein halbes GByte plötzlich ganz klein aussehen lässt. Feststellen lässt sich das meist nur über das Kleingedruckte oder die allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB).</p>
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		<title>CSS3: Das kleine Extra für besondere Gäste: Webstandards im Griff</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Jul 2011 12:45:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>t3n Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[WEBENTWICKLUNG]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer nicht dem Zwang unterliegt, Webseiten so gestalten zu müssen, dass sie in allen Browser „gleich“ aussehen, kann heute schon ein paar CSS3-Eigenschaften nutzen, um seinen Internetauftritt etwas aufzupeppen. Davon haben dann zwar nicht alle Besucher etwas, aber wer moderne, fähigere Browser nutzt, wird mit ein wenig Eye-Candy belohnt. Besucher, die Safari oder Chrome nutzen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer nicht dem Zwang unterliegt, Webseiten so gestalten zu müssen, dass sie in allen Browser „gleich“ aussehen, kann heute schon ein paar CSS3-Eigenschaften nutzen, um seinen Internetauftritt etwas aufzupeppen. Davon haben dann zwar nicht alle Besucher etwas, aber wer moderne, fähigere Browser nutzt, wird mit ein wenig Eye-Candy belohnt.</p>
<p><span id="more-224709"></span></p>
<p><figure id="attachment_224710" class="caption aligncenter">
	<img title="Besucher, die Safari oder Chrome nutzen, überrascht die Website „For A Beautiful Web“ mit schick animierten DVDs." src="http://t3n.de/magazin/wp-content/uploads/2010/03/dms_14f4b3c2d09c116c8738881093fb9d0d-596x531.jpg" alt="Besucher, die Safari oder Chrome nutzen, überrascht die Website „For A Beautiful Web“ mit schick animierten DVDs." width="596" height="531" />
	<figcaption>Besucher, die Safari oder Chrome nutzen, überrascht die Website „For A Beautiful Web“ mit schick animierten DVDs.</figcaption>
</figure></p>
<p>Einige dieser kleinen Extras dürften den meisten Webentwicklern bereits bekannt sein. Für runde Ecken zum Beispiel hat das W3C in CSS3 die Option „border-radius“ vorgesehen <a title="Mehr Infos zu CSS3" href="http://www.w3.org/TR/css3-background/#the-border-radius" >[1]</a>. Mit so genannten „vendor prefixes“ lassen sich via „-moz-border-radius“ und „-webkit-border-radius“ bereits jetzt schon runde Ecken in Firefox und Safari beziehungsweise Chrome realisieren. Ähnliches gilt für „box-shadow“, eine Option, die einen Schatten erzeugt. Der Schatten kann positioniert werden und einen Blur enthalten – und auch runde Ecken der eigentlichen Box werden übernommen. Auch hier haben Firefox und Safari wieder die Nase vorn. Allein mit diesen beiden Möglichkeiten können Webentwickler bereits zwei Versionen basteln. Eine „normale“ Fassung hauptsächlich für die üblichen Verdächtigen der IE-Reihe und eine Fassung für fähigere Browser. Alle User sehen die Inhalte, darauf kommt es an. In einigen Fällen ist lediglich das Design etwas hübscher anzuschauen. Der Webentwickler Andy Clarke hat das Prinzip sehr anschaulich in einem Artikel für 24ways.org <a title="Unterschiedliche Websites für unterschiedliche Browser" href="http://24ways.org/2009/ignorance-is-bliss" >[2]</a> beschrieben.</p>
<h2>Bewegung per CSS</h2>
<p>Webdesigner und -entwickler kennen die unterschiedlichen Fähigkeiten der Browser. Sie haben kein Problem damit, wenn Webseiten leicht unterschiedlich aussehen. Schwierig wird es, wenn Kunden oder Agenturen der Meinung sind, Webseiten müssten unbedingt überall gleich aussehen. Da ist immer wieder aufs Neue Überzeugungsarbeit zu leisten. Am besten geht so etwas mit anschaulichen Beispielen, um zu demonstrieren, dass auch andere Firmen zwei Versionen nutzen. Zum Beispiel die folgenden zwei Websites, die je nach Browser unterschiedliche Effekte darstellen:</p>
<p>Auf forabeautifulweb.com <a title="Beispiele für Animationen mit CSS3" href="http://forabeautifulweb.com" >[3]</a> sind drei Bücher mit DVD zu sehen. Fährt der Nutzer mit der Maus über eines der Bücher, gibt es je nach Browser unterschiedliche Varianten. Im Internet Explorer passiert nicht viel: Das Buch ist ein Link, also verwandelt sich der Mauszeiger wie üblich in eine Hand. Im Firefox gibt es einen Hover-Effekt. Das Buch kippt abrupt etwas nach links und die DVD kommt hinter dem Buch hervor. Besucht jemand die Seite hingegen mit Safari oder Chrome, bekommt er optisch mehr geboten: Hier neigt sich das Buch nämlich langsam zur Seite und die DVD rollt schön heraus. Wichtig dabei ist: Das Buch dient als Link, und der funktioniert in allen Browsern. Die Spielerei ist nur ein kleines Extra.</p>
<p>Der Effekt lässt sich über CSS-Transformationen, -Transitionen und -Animationen bewerkstelligen. Wie das funktioniert, kann man zum Beispiel in Eric Eggerts Artikel für den Adventskalender der Webkrauts nachlesen <a title="Infos zus CSS-Animationen" href="http://www.webkrauts.de/2009/12/21/von-transitionen-und-animationen/" >[4]</a>.</p>
<p>Ähnlich verspielt gibt sich das Team von Analog <a title="Mit CSS-Animations bewegte Profilbilder" href="http://analog.coop/" >[5]</a>. Die Profilfotos auf der Startseite sind in allen Browsern zu sehen und als Link nutzbar. Mit Safari und Firefox gibt es für die Nutzer aber zusätzliche kleine Animationen. CSS3-Eigenschaften wie Transformationen lassen sich übrigens auch auf Print-Stylesheets anwenden <a title="Faltblatt mit HTML5 umsetzen" href="http://www.webkrauts.de/2009/12/01/ein-faltblatt-fuer-internet-ausdrucker/" >[6]</a>.</p>
<div class="article_author_box">
<p class="article_author_header"><span>Der Autor</span></p>
<div class="article_author_description"><img title="Nicolai Schwarz" src="http://t3n.de/magazin/wp-content/uploads/authors/904e99698ead831b388c0ac413401cf4_thumb.jpg" alt="Nicolai Schwarz" />Nicolai Schwarz arbeitet als selbstständiger Designer und Webentwickler in Dortmund. Hauptsächlich beschäftigt er sich mit Drupal-Projekten. Nebenbei ist er als Redakteur und Autor bei den Webkrauts tätig. Außerdem engagiert er sich beim Dortmunder Kreativnetzwerk 51° Nord.</p>
<p style="clear: both;">
</div>
</div>
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		</item>
		<item>
		<title>Wie Webfonts für mehr Typo-Auswahl beim Webdesign sorgen: Schriftenvielfalt</title>
		<link>http://t3n.de/magazin/webfonts-mehr-typo-auswahl-beim-webdesign-sorgen-226135/</link>
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		<pubDate>Wed, 01 Jun 2011 12:20:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>t3n Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[WEBENTWICKLUNG]]></category>

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		<description><![CDATA[Webfonts sind im Internet angekommen. Was seit jeher für Gestalter von Printprodukten selbstverständlich ist, nämlich aus einem Pool von tausenden Schriftarten wählen zu können, funktioniert seit einiger Zeit endlich auch im Webdesign. Dieser Artikel zeigt auf, welche Möglichkeiten es zur Schrifteinbettung in eine Website gibt und welche Stolpersteine man beachten sollte. Ein Ereignis im Jahr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Webfonts sind im Internet angekommen. Was seit jeher für Gestalter von Printprodukten selbstverständlich ist, nämlich aus einem Pool von tausenden Schriftarten wählen zu können, funktioniert seit einiger Zeit endlich auch im Webdesign. Dieser Artikel zeigt auf, welche Möglichkeiten es zur Schrifteinbettung in eine Website gibt und welche Stolpersteine man beachten sollte.
<span id="more-226135"></span></p>
<p><em>Ein Ereignis im Jahr 2008 ließ Webdesigner und Typografiefans jubeln, während Schriftenanbieter auf die Barrikaden gingen. Was war geschehen?</em></p>
<h2>Ein Blick zurück</h2>
<p>Apple hatte den neuen Safari 3.1 veröffentlicht, der das Einbinden der Standard-Schriftformate TrueType (.ttf) und OpenType (.otf oder .ttf) in den Browser ermöglichte. Zwar war die dazu benötigte CSS-Regel @font-face bereits Ende der Neunziger im Internet Explorer 4 und Netscape 4 implementiert, aber die Darstellung der Schriften war aufgrund fehlender oder unzureichender Kantenglättung nicht zufriedenstellend.</p>
<p>Die Kantenglättung war aber 2008 kein Problem mehr, da bei Flachbildschirmen nicht ein Pixel, sondern dessen Farbbestandteile Rot, Grün und Blau als Raster verwendet werden können. So entsteht eine höhere Auflösung und die Schriften sehen besser aus. Somit stand dem neuen Schriftenglück nichts mehr im Wege, wären da nicht die Bedenken der Schriftenanbieter gewesen.</p>
<p>Sie befürchteten, dass sich die Schriften – da sie dem Nutzer direkt zugänglich waren – illegal verbreiten würden und forderten einen besseren Schutz dagegen. Es gab zwar das EOT-Format von Microsoft, das ein Koppeln der Schriftdatei an eine bestimmte URL erlaubte und so gegen Missbrauch schützte, allerdings konnte sich das Format in keinem anderen Browser durchsetzen.</p>
<p>In dieser Situation entstand ein neues Format namens WOFF (Web Open Font Format), das die Rechte der Anbieter besser schützen sollte. Außerdem traten Web Services, die sich um das Speichern und Ausliefern der Schriftdaten kümmern, auf den Plan. Darüber hinaus gibt es aber weiterhin auch Anbieter, die das Einbetten ihrer Schriften mit Hilfe von CSS erlauben, sodass der Webdesigner selbst die Schrift einbetten kann.</p>
<h2>Vorteile von Webfonts</h2>
<p>Webdesigner können bei der Schriftwahl also endlich aus dem Vollen schöpfen. Das bringt einige Vorteile mit sich:</p>
<ul>
<li>Die Optik von Websites wird vielfältiger, abwechslungsreicher und interessanter.</li>
<li>Die Max Mustermann AG kann ihre Hausschrift auch auf der Unternehmenswebsite verwenden.</li>
<li>Bei Platzmangel oder Überschriften kann ein Condensed-Schrift-Schnitt zum Einsatz kommen.</li>
<li>Webdesigner und Website-Betreiber können durch die Wahl einer passenden Schrift den Inhalt wesentlich besser unterstützen und interessanter präsentieren als mit den meist doch recht nüchternen Systemschriften.</li>
</ul>
<p><figure id="attachment_226136" class="caption aligncenter">
	<img title="Ungewöhnliche Fonts sorgen dafür, dass eine Website aus der Masse heraussticht." src="http://t3n.de/magazin/wp-content/uploads/2010/11/dms_b801dd31502dc7302c2aba2bb520cd0a-596x440.jpg" alt="Ungewöhnliche Fonts sorgen dafür, dass eine Website aus der Masse heraussticht." width="596" height="440" />
	<figcaption>Ungewöhnliche Fonts sorgen dafür, dass eine Website aus der Masse heraussticht.</figcaption>
</figure></p>
<h2>Wie funktioniert @font-face?</h2>
<p>Wie bereits eingangs erwähnt, spielt die CSS-Regel @font-face die zentrale Rolle. Aus diesem Grund lohnt ein Blick auf folgendes Code-Beispiel :</p>
<p><a href="http://t3n.de/magazin/?p=226135dms_d46b93a1b51169946d8dcd1285b2d2f7"><img class="size-large wp-image-226137 alignnone" src="http://t3n.de/magazin/wp-content/uploads/2010/11/dms_d46b93a1b51169946d8dcd1285b2d2f7.jpg" alt="dms d46b93a1b51169946d8dcd1285b2d2f7" width="492" height="229" title="" /></a></p>
<p>Der Code ist verhältnismäßig umfangreich, da er zurzeit noch verschiedene Formate für die einzelnen Browser ausgeben muss. Zunächst wird die Schriftfamilie benannt, hier im Beispiel die Graublau Web, die zur Feier der Safari-3.1-Veröffentlichung kostenlos zur Verfügung gestellt wurde – natürlich inklusive Lizenz zur Verwendung mit @font-face. Im zweiten Schritt wird nun der Pfad zur Schriftdatei aufgeführt: zunächst im EOT-Format für den Internet Explorer, anschließend das WOFF-Format (beispielsweise für Firefox) und als Fallback das TTF-Format für jene, die WOFF noch nicht beherrschen. Ergänzen könnte man noch eine SVG-Datei für iPhone/iPad, darauf wurde im Beispiel verzichtet. Die Quellenangabe „local()“ inklusive Smiley hält den Internet Explorer von der Überschreibung der vorangegangenen Anweisung ab. Wer mehr über diese Methode der Einbindung erfahren möchte, kann sich bei Paul Irish genauer informieren <a title="Bulletproof-@font-face-Syntax" href="http://paulirish.com/2009/bulletproof-font-face-implementation-syntax/" >[1]</a>.</p>
<p>Wenn man jetzt die Schrift in seine Website einbauen möchte, nimmt man einfach den bei @fontface angegebenen Namen und setzt ihn im Font-Stack ein:</p>
<div class="article_code_box"><span class="article_code_title">HTML</span>&nbsp;</p>
<pre>body {
	font-family: "Graublau Web", Arial, sans-serif;
}
</pre>
<p><span class="article_code_subtitle">Listing  1</span>
</div>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Plattformübergreifende Apps mit Web-Technologien entwickeln: Eine für alle</title>
		<link>http://t3n.de/magazin/plattformubergreifende-apps-web-technologien-entwickeln-226225/</link>
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		<pubDate>Tue, 31 May 2011 09:45:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>t3n Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[WEBENTWICKLUNG]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Smartphone-Markt wächst rasant und wird dadurch zunehmend unübersichtlicher. Das verunsichert nicht nur Käufer, sondern auch Anbieter mobiler Apps: Wie kann man effizient für alle relevanten Systeme entwickeln, wenn jeder Hersteller andere Schnittstellen in unterschiedlichen Programmiersprachen zur Verfügung stellt? Das Problem lässt sich mit herkömmlichen Web-Technologien für viele Anwendungen geschickt umgehen - auch für native [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Smartphone-Markt wächst rasant und wird dadurch zunehmend unübersichtlicher. Das verunsichert nicht nur Käufer, sondern auch Anbieter mobiler Apps: Wie kann man effizient für alle relevanten Systeme entwickeln, wenn jeder Hersteller andere Schnittstellen in unterschiedlichen Programmiersprachen zur Verfügung stellt? Das Problem lässt sich mit herkömmlichen Web-Technologien für viele Anwendungen geschickt umgehen - auch für native Apps.</p>
<p><span id="more-226225"></span></p>
<p>Mit der Einführung des iPhones hat Apple Smartphones zu breiter Akzeptanz verholfen. Darüber hinaus hat der 2008 gestartete App-Store bei Benutzern großen Anklang gefunden und ist dadurch zu einem attraktiven Vertriebskanal für Entwickler geworden. In der Folge sind auch andere Smartphone-Hersteller wie BlackBerry oder Palm zum Vertrieb über einen integrierten Store übergegangen oder – wie Google mit Android – überhaupt erst ins mobile Geschäft eingestiegen. Für App-Entwickler, die mehrere Plattformen bedienen wollen (oder müssen), wird die Fragmentierung von Programmiersprachen und Frameworks zunehmend zum Problem.</p>
<p>Apples iOS-Apps werden mit Objective-C entwickelt, Android- und BlackBerry-Apps in Java geschrieben – mit unterschiedlichen Frameworks. Andere relevante Plattformen sind Windows Mobile, das neu erschienene und nicht abwärtskompatible Windows Phone7 sowie Nokias Symbian. Außerdem verhilft HP dem mit Palm übernommenen webOS eventuell noch zum bislang ausgebliebenen Erfolg; die Rede ist dann von sieben unterschiedlichen Betriebssystemen. Will man mehrere Plattformen bedienen, bedeutet das üblicherweise die komplette Neuentwicklung der Applikation. Für jedes System.</p>
<h2>Mit Web-Technologien entwickeln</h2>
<p>In diese Lücke stößt die Applikationsentwicklung mit Web-Technologien: Der „kleinste gemeinsame Nenner“ aller Smartphone-Betriebssysteme ist ein installierter Browser. Das macht web-basierte Applikationen mit Smartphone-optimierter Oberfläche zu einer interessanten Alternative für native Apps. Dank neuer Browser-Technologien sind Web-Apps zudem offline-fähig und können auf die aktuelle Position des Benutzers zugreifen. Zudem kann die Oberflächenentwicklung mit HTML und CSS auch im mobilen Bereich ihre Stärken ausspielen: Anpassungen an verschiedene Bildschirmauflösungen sind mit bekannten Mitteln möglich.</p>
<p><figure id="attachment_226230" class="caption aligncenter">
	<img title="Googles GMail-Web-App versteckt – im iPhone-Browser geöffnet – das Adressfeld, um die Bildschirmfläche effizient zu nutzen. Auf dem Home-Screen lassen sich Verknüpfungen zu Websites mit individuellen Icons anlegen. Durch spezielle Meta-Informationen legt man zudem einen Lade-Screen und das Farbschema der Titelleiste fest." src="http://t3n.de/magazin/wp-content/uploads/2010/11/dms_729ef568196074f74a2288bd2787be3b-596x553.jpg" alt="Googles GMail-Web-App versteckt – im iPhone-Browser geöffnet – das Adressfeld, um die Bildschirmfläche effizient zu nutzen. Auf dem Home-Screen lassen sich Verknüpfungen zu Websites mit individuellen Icons anlegen. Durch spezielle Meta-Informationen legt man zudem einen Lade-Screen und das Farbschema der Titelleiste fest." width="596" height="553" />
	<figcaption>Googles GMail-Web-App versteckt – im iPhone-Browser geöffnet – das Adressfeld, um die Bildschirmfläche effizient zu nutzen. Auf dem Home-Screen lassen sich Verknüpfungen zu Websites mit individuellen Icons anlegen. Durch spezielle Meta-Informationen legt man zudem einen Lade-Screen und das Farbschema der Titelleiste fest.</figcaption>
</figure></p>
<p>Durch den Application Cache können moderne Smartphone-Browser alle benötigten Ressourcen zwischenspeichern und die Seite auch ohne mobile Datenverbindung wieder öffnen. Dazu muss ein sogenanntes „Cache Manifest“ erstellt und im Markup referenziert werden, das alle zu speichernden Dateien auflistet. Unterstützung dafür findet sich in iOS, Android (ab Version2) und BlackBerry6. Auch webOS wird diese Spezifikation in der kommenden Version2.0 implementiert haben. Während auf den meisten Systemen eine solche App aus den Browser-Favoriten heraus gestartet wird, bietet iOS die Option, Seiten zum Homescreen hinzuzufügen (über das Plus-Symbol in Safari). Mit speziellen Meta-Tags spezifiziert man dafür ein Icon und deklariert die Fähigkeit zum Vollbildmodus. Wird die Seite dann vom Home-Screen geöffnet, läuft sie ohne Navigationsleiste und Toolbar und ist von einer nativen App nicht mehr auf Anhieb zu unterscheiden.</p>
<p>Beeindruckende Anwendungen dieser Technologie sind das iPhone-Benutzerhandbuch (zu finden in den Safari-Lesezeichen) und OpenAppMkt <a title="OpenAppMkt" href="http://openappmkt.com/" >[1]</a>. Das Benutzerhandbuch lässt sich zum Home-Screen hinzufügen und benutzt eine Kombination aus Application Cache und lokaler Datenablage, um alle benötigten Ressourcen lokal zu speichern. Dies nimmt beim ersten Start einige Zeit in Anspruch, danach steht das Handbuch jederzeit auch offline zur Verfügung.</p>
<p>OpenAppMkt verwendet Application Cache, um einen „App Shop“ für HTML-Apps auf dem iPhone anzubieten. Entwickler können ihre App auf der Plattform einstellen. User durchsuchen von dort aus die gelisteten Programme, öffnen deren jeweilige Applikation mit Safari und werden dann aufgefordert, die Seite auf ihrem Home-Screen dauerhaft zu speichern. Die auf diese Weise installierten Apps lassen sich dann auch offline starten.</p>
<h2>Hardware-Zugriff</h2>
<p>Benutzerdaten lassen sich auf vielen Geräten mit unterschiedlichen Technologien speichern (etwa über localStorage oder Browser-SQL-Datenbanken) – zum Beispiel, um individuelle Einstellungen zu speichern oder Daten inkrementell herunterzuladen. Im Einsatz kann man diese Technologie beispielsweise bei Google Mail ausprobieren: Einmal abgerufene Mails lassen sich auch offline wieder öffnen. Es können sogar Mails ohne Internetverbindung verfasst werden; sobald wieder eine Verbindung zur Verfügung steht, verschickt GMail diese. Das funktioniert auch, je nach Art der Speicherung, nachdem der Browser geschlossen wurde oder sogar nach einem Neustart des Geräts.</p>
<p>Außerem ermöglichen viele Geräte im Browser die Bestimmung des aktuellen Standorts. Dafür greifen Smartphones auf so genanntes „Assisted GPS“ zurück, bei dem eine Kombination aus GPS-Position, W-LAN-Informationen und Angaben zu den aktuell genutzten Zellen des Mobilfunknetzes errechnet wird. Ist das Gerät offline, fällt ein Teil dieser Angaben weg. Die Lokalisierung dauert dann etwas länger, ist aber durchaus auch ohne Netzverbindung nutzbar. Gemeinsam mit der lokalen Datenspeicherung lassen sich mit einer Web-App also schon recht viele Szenarien und Ideen abdecken. Zudem haben mobile Web-Apps den Vorteil, jederzeit aktualisierbar zu sein, ohne sich vom Review-Prozess der Shop-Anbieter abhängig zu machen.</p>
<p>Für die Entwicklung von Oberflächen kann man im mobilen Bereich auf verschiedene Frameworks zurückgreifen. Die Vertreter dieser Gattung sind zur Zeit auf WebKit-basierte Browser beschränkt – damit werden BlackBerry erst ab Version6, Windows-basierte Telefone überhaupt nicht unterstützt. Zu den wichtigsten zählen jqTouch und Sencha Touch; beide Frameworks bieten unterschiedliche Entwicklungsmodelle. Einen guten Eindruck macht auch das aus der JavaScript-Bibliothek heraus entstandene jQuery Mobile <a title="jQuery Mobile" href="http://jquerymobile.com/" >[2]</a>, doch die Bibliothek befindet sich erst im Alpha-Stadium.</p>
<h2>jqTouch</h2>
<p>jqTouch <a title="jqTouch" href="http://jqtouch.com/" >[3]</a> verwendet einen progressiven Ansatz im Sinne klassischer Webentwicklung. Der Entwickler muss die Bibliothek in sein HTML-Dokument einbinden und einige Regeln bei der Erstellung des Gerüsts beachten. So stellt jedes Kindelement des Body-Elements einen eigenständigen Screen dar. Durch die Verwendung verschiedener CSS-Klassennamen wie „toolbar“ oder „button“ lassen sich Interface-Komponenten stylen und kombinieren. Das genaue Aussehen wird durch Themes bestimmt, von denen jqTouch ein am iPhone orientiertes und ein generischeres, dunkles, mitbringt.</p>
<p>Zwischen den verschiedenen Screens navigiert man mit Links, die eine ID anderer Screens referenzieren. Die Bibliothek bietet verschiedene Animationen für Screen-Übergänge an, darunter auch das für iOS typische Verschieben. Auch die Übergänge werden durch Klassennamen bestimmt, in diesem Fall auf dem entsprechenden Link. Weil jqTouch auf vorhandenem Code aufbaut, laufen darauf basierende Apps auch in Browsern, die keine Unterstützung für die jeweiligen WebKit-Spezialitäten bieten.</p>
<table class="infobox">
<tbody>
<tr>
<td class="infobox_header" valign="top mceVisualAid">Geolocation im Browser</td>
</tr>
<tr>
<td class="infobox" valign="top mceVisualAid">Verschiedene Smartphone-Browser bieten per JavaScript Zugriff auf die aktuelle Position des Benutzers. Dabei gibt es drei verschiedene Methoden: iOS, Android (ab Version2) und BlackBerry6 unterstützen den W3C-Standard, der die Positionsbestimmung über navigator.geolocation ermöglicht. Auch in webOS 2.0 wird dieses Objekt zur Verfügung stehen. Ältere Android-Versionen können die entsprechende Funktionalität aus Google Gears verwenden. BlackBerry-Geräte bieten ab Version 4.1 außerdem eine API über das proprietäre blackberry.location-Objekt. Für alle BlackBerrys gilt dabei, dass der Benutzer die Verwendung der Position explizit über die Browser-Einstellungen erlauben muss.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
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		<item>
		<title>Der TrustRank setzt auf Vertrauen. Und löst den PageRank damit ab</title>
		<link>http://t3n.de/magazin/trustrank-setzt-vertrauen-lost-pagerank-damit-ab-226185/</link>
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		<pubDate>Wed, 23 Mar 2011 08:58:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>t3n Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[WEBENTWICKLUNG]]></category>

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		<description><![CDATA[Nächstes Jahr verliert Google seine exklusiven Nutzungsrechte am PageRank-Algorithmus. Doch wie wichtig ist der Wert heute überhaupt noch? Welche Metriken haben an Bedeutung gewonnen und spielen mittlerweile bei der Sortierung von Suchergebnissen eine entscheidende Rolle? Keine Frage: Als die Google-Gründer Sergey Brin und Larry Page (daher auch die Bezeichnung) 1997 den PageRank entwickelten und ihn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nächstes Jahr verliert Google seine exklusiven Nutzungsrechte am PageRank-Algorithmus. Doch wie wichtig ist der Wert heute überhaupt noch? Welche Metriken haben an Bedeutung gewonnen und spielen mittlerweile bei der Sortierung von Suchergebnissen eine entscheidende Rolle?</p>
<p><span id="more-226185"></span></p>
<p>Keine Frage: Als die Google-Gründer Sergey Brin und Larry Page (daher auch die Bezeichnung) 1997 den PageRank entwickelten und ihn als Grundlage für ihre Suchmaschine Google einsetzten, revolutionierten sie damit die Branche. Dadurch, dass Verlinkungen als Empfehlungen in das Ranking der Suchtreffer eingingen, wurde die Qualität der Ergebnisse deutlich gesteigert und die Grundlage für eine beeindruckende Dominanz von Google im westlichen Suchmaschinenmarkt gelegt. Doch sind seitdem über zehn Jahre vergangen und man kann davon ausgehen, dass sowohl das Prinzip des PageRanks weiterentwickelt wurde als auch neue Selektionskriterien hinzugekommen sind.</p>
<h2>PageRank 2.0</h2>
<p>Der TrustRank ist sicherlich eine der bekanntesten Weiterentwicklungen des PageRank-Verfahrens. Sowohl Google <a title="Google TrustRank" href="http://bit.ly/dnpLwI" >[1]</a> als auch Yahoo <a title="Yahoo TrustRank" href="http://www.vldb.org/conf/2004/RS15P3.PDF" >[2]</a> und zahlreiche Forschungsgruppen <a title="Lehigh University TrustRank" href="http://www2007.org/posters/poster1038.pdf" >[3]</a> haben ihre Erfahrungen hierzu bereits veröffentlicht.</p>
<p>Grundsätzlich arbeitet der TrustRank ähnlich wie der PageRank: Links werden als Empfehlung für die verlinkte Seite gewertet. Im Gegensatz zum herkömmlichen Algorithmus wird beim TrustRank allerdings noch eine Liste mit vertrauenswürdigen Adressen geführt. Die ermittelte Entfernung der gefundenen Seite zu diesen vertrauenswürdigen Adressen ergibt nun einen Indikator für das Vertrauen, das Google in die Seite setzt. Durch dieses Verfahren konnte Google zwar den Spam in seinen Trefferlisten deutlich reduzieren; welche Adressen auf den Vertrauenslisten stehen, ist allerdings nicht bekannt. Wahrscheinlich ist, dass zahlreiche Universitäten, Open-Source-Projekte und öffentliche Institutionen dort aufgelistet sind.</p>
<p>Es ist davon auszugehen, dass Google bereits seit längerer Zeit auf ein dem TrustRank ähnliches Verfahren als Selektionskriterium zurückgreift. Zu auffällig ist, dass alte und vertrauenswürdige Seiten die Google-Richtlinien häufig zu ihren Gunsten auslegen dürfen, während neuere Domains für den gleichen „Tatbestand“ regelmäßig mit einer Ranking-Penalty belegt werden.</p>
<h2>Links im Kontext</h2>
<p>Während der PageRank eine komplette Seite als Einheit betrachtet und allen ausgehenden Links – unabhängig von ihrer Position und Einbindung – den gleichen Wert beimisst, geht der so genannte Block-Level-PageRank hier differenzierter vor: Die Seite wird in einzelne Elemente aufgeteilt und der PageRank-Wert für jedes Element berechnet. So können eher unwichtige Teile wie die Fußzeile oder Werbeeinblendungen von den wichtigen Inhaltsbereichen unterschieden werden und die Qualität der Berechnung steigt. Sowohl Google <a title="Google-Link-Kontextualisierung" href="http://bit.ly/bzXuoO" >[4]</a> als auch Microsoft (Bing) <a title="Microsoft-Link-Kontextualisierung" href="http://ftp.research.microsoft.com/pub/tr/TR-2004-50.pdf" >[5]</a> haben Untersuchungen in diese Richtung veröffentlicht. Ein weiteres Indiz spricht dafür, dass Google bei der Bewertung von Links auf dieses Verfahren setzt: Erst kürzlich haben einige Google-Nutzer neben dem Treffer einen Screenshot der Seite in den Ergebnislisten gesehen – den Aufwand, wirklich jede Seite zu rendern, wird Google nicht allein für diesen Zweck getrieben haben.</p>
<h2>Rasendes Ranking</h2>
<p>In Googles Anfangszeiten gab es ein monatliches Update, den so genannten „Google Dance“. Bis zum nächsten Update blieb dadurch ausreichend Zeit für den rechenintensiven Prozess der PageRank-Ermittlung. Mittlerweile werden neue Seiten viel schneller indexiert – mit dem Infrastruktur-Update „Google Caffeine“ häufig bereits wenige Minuten nach Publizierung. Für das ursprüngliche PageRank-Modell ergeben sich damit zwei Probleme: Zum einen kann der PageRank einer Seite in dieser kurzen Zeit eher geschätzt als seriös berechnet werden. Die Werte werden also ungenauer und damit sinkt die Qualität der Suchergebnisse. Zum anderen haben neue Seiten nur selten ausreichend eingehende Links von anderen Domains, die Grundlage der Berechnung fehlt folglich in den ersten Tagen und Wochen. Damit ist der PageRank für den immer wichtiger werdenden Teil der sehr frischen Suchergebnisse ungeeignet und Google muss alternative Metriken zur Sortierung der Suchtreffer heranziehen.</p>
<p><figure id="attachment_226186" class="caption aligncenter">
	<img title="Facebook wird beim Thema Suche immer relevanter: Durch den allgegenwärtigen Like-Button (bei IMDb rechts unten) kann Facebook nicht nur eine Art Kundenrezension in Suchergebnisse einführen. Das Unternehmen ist so auch in der Lage, Empfehlungen von Freunden stärker zu gewichten, um personalisiertere Suchergebnisse auszugeben." src="http://t3n.de/magazin/wp-content/uploads/2010/11/dms_91e714e2f4b57446033505f5c16fc5e4-596x352.jpg" alt="Facebook wird beim Thema Suche immer relevanter: Durch den allgegenwärtigen Like-Button (bei IMDb rechts unten) kann Facebook nicht nur eine Art Kundenrezension in Suchergebnisse einführen. Das Unternehmen ist so auch in der Lage, Empfehlungen von Freunden stärker zu gewichten, um personalisiertere Suchergebnisse auszugeben." width="596" height="352" />
	<figcaption>Facebook wird beim Thema Suche immer relevanter: Durch den allgegenwärtigen Like-Button (bei IMDb rechts unten) kann Facebook nicht nur eine Art Kundenrezension in Suchergebnisse einführen. Das Unternehmen ist so auch in der Lage, Empfehlungen von Freunden stärker zu gewichten, um personalisiertere Suchergebnisse auszugeben.</figcaption>
</figure></p>
<p>Google kann auf eine große Anzahl von Datenquellen für Nutzerverhalten zurückgreifen: Sämtliche Klicks in den Suchergebnissen werden gespeichert, AdSense-Einbindungen und die Übernahme des Werbevermarkters Doubleclick tragen ebenso dazu bei wie Google Analytics und der hauseigene Browser Chrome. Auf dieser Basis kann für jede beliebige URL ermittelt werden, ob der Besucher dort findet, was er gesucht hat oder ob er mit dem nächsten Suchtreffer besser bedient war. Dass Google diese Daten in das Ranking einfließen lässt, ist mittlerweile ein offenes Geheimnis, jedoch erhalten dadurch erstmals auch Themen wie die Usability einer Webseite zumindest indirekt Einfluss auf den Erfolg in den Suchergebnislisten.</p>
<p>Facebook geht noch einen Schritt weiter und überlässt das Bewerten von Seiten beinahe gänzlich den Benutzern: mit dem Open-Graph-Protokoll sowie dem allgegenwärtigen Like-Button. Dadurch, dass nicht nur Webseitenbetreiber durch einen Link ihre Empfehlung aussprechen können, vergrößert sich die Basis für Berechnung enorm. Auch eine weitgehende Personalisierung der Werte ist möglich, wenn für Suchergebnisse hauptsächlich Stimmen der eigenen Freunde und Bekannten gewertet werden.</p>
<h2>Ausblick</h2>
<p>Das Ranking von Google hat seit der Gründung vor 13 Jahren stark auf der Bewertung von Links aufgebaut und das wird sich in den nächsten Jahren auch nicht ändern. Allerdings wurde der PageRank in den vergangenen Jahren intern stark weiterentwickelt und hat keinen direkten Bezug mehr zu jenem PageRank, den Google öffentlich über die Google Toolbar ausliefert. Für die Zukunft müssen wir uns darauf einstellen, dass Metriken wie das Nutzerverhalten oder der Social Graph an Bedeutung gewinnen – und das leider, ohne dass Google uns einen Wert zwischen 0 und 10 zur Bewertung liefert.</p>
<div class="article_author_box">
<p class="article_author_header"><span>Der Autor</span></p>
<div class="article_author_description"><img title="Johannes Beus" src="http://t3n.de/magazin/wp-content/uploads/authors/377f448dd40c71208d355a057ccffcc4_thumb.jpg" alt="Johannes Beus" />Johannes Beus (Geschäftsführer SISTRIX GmbH) beschäftigt sich seit über neun Jahren mit der Optimierung von Webseiten für Suchmaschinen. In einem der ältesten deutschsprachigen SEO-Blogs veröffentlicht er seit 2003 regelmäßig Zusammenfassungen eigener Auswertungen und Einschätzungen des SEO-Markts. Mit der SISTRIX Toolbox bietet er die Möglichkeit, eine professionelle SEO-Software zu überschaubaren Kosten zu nutzen. Als Partner von TRG The Reach Group unterstützt er zahlreiche bekannte Marken in einer nachhaltigen SEO-Strategie.&nbsp;</p>
<p style="clear: both;">&nbsp;</p>
</div>
</div>
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		</item>
		<item>
		<title>Wie man erfolgreiche Facebook-Fanseiten aufsetzt: Mehr als nur Werbung</title>
		<link>http://t3n.de/magazin/erfolgreiche-facebook-fanseiten-aufsetzt-mehr-nur-werbung-226252/</link>
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		<pubDate>Tue, 08 Mar 2011 08:24:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>t3n Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[WEBENTWICKLUNG]]></category>

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		<description><![CDATA[Facebook boomt weiter und die mobile Nutzung sowie Check-ins auf Facebook Places werden diesen Trend noch verstärken. Firmen begeistern sich ebenfalls für die Möglichkeiten, die Facebook bietet. Ein paar Dinge sollte man aber beachten, wenn man eine Fanseite plant und betreibt. Dieser Artikel bietet Einsteigern Tipps für die Praxis. Einige Seiten auf Facebook haben viele [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Facebook boomt weiter und die mobile Nutzung sowie Check-ins auf Facebook Places werden diesen Trend noch verstärken. Firmen begeistern sich ebenfalls für die Möglichkeiten, die Facebook bietet. Ein paar Dinge sollte man aber beachten, wenn man eine Fanseite plant und betreibt. Dieser Artikel bietet Einsteigern Tipps für die Praxis.</p>
<p><span id="more-226252"></span></p>
<p>Einige Seiten auf Facebook haben viele Fans und Kommentare, andere dümpeln vor sich hin. Schaut man genauer hin, stellt sich häufig die Frage: Warum gibt es diese Seite überhaupt und was habe ich als Fan davon, Nachrichten von dieser Seite zu akzeptieren? Wer noch nie eine Facebook Fanpage gesehen hat, kann sich in einem t3n-Artikel <a title="Beispiele von Facebook-Fanseiten" href="http://bit.ly/t3n_fan" >[1]</a> einen guten Überblick verschaffen.</p>
<p>Die Planung einer erfolgreichen Fanseite beginnt damit, dass man sich der gewünschten Zielgruppe bewusst werden muss. Neben der Frage, wen man erreichen will, spielen eine Reihe weiterer Aspekte eine Rolle. Wie agiert die Zielgruppe auf Facebook? Interagieren diese Personen eher mit Freunden oder Seiten? Und welche Inhalte motivieren Kommentare? Ein Fußballfan möchte vielleicht jeden Tag von seinem Verein hören, aber nicht vom Duschkopfhersteller. Plant man unter Berücksichtigung des Blickwinkels der gewünschten Besucher, wird vieles einfacher.</p>
<h2>Ausprobieren, testen und starten</h2>
<p>Vielen Seiten merkt man an, dass die Betreiber neu auf Facebook sind. Unbeholfen posten diese Neulinge Einträge, gehen latent hilflos mit Kommentaren um und verwenden durch die Facebook-Richtlinien verbotene Inhalte (siehe Artikel ab Seite 90). Vorerst sollten sich Interessierte darauf konzentrieren, Fan von einigen anderen Seiten zu werden und diese zu analysieren. Was wird wann geschrieben? Wie reagieren andere auf diese Inhalte – klicken sie auf „Gefällt mir“ und kommentieren? Ganz nebenbei sammelt man auf diese Weise wertvolle Anregungen für die eigene Fanpage.</p>
<p>Als nächstes sollte man eine Testseite anlegen und diese auf „nicht veröffentlicht“ setzen. So kann man in Ruhe herumprobieren und testen, wie man einen Link oder ein Bild hinzufügt oder auch wie eine neue Registerkarte aussehen würde. Nach erfolgreichem Test kopiert man die Inhalte einfach auf die echte Seite.</p>
<h2>Die Seite richtig anlegen</h2>
<p>Nutzer verfügen über Personenprofile, deren Inhalte normalerweise nur von bestätigten Freunden eingesehen werden können. Alles andere sind Seiten; Facebook verbietet Firmen, Personenprofile anzulegen und droht, solche zu löschen. Insgesamt stehen über 60 verschiedene Arten von Seiten zur Verfügung <a title="Seitenerstellung" href="http://www.facebook.com/pages/create.php" >[2]</a>. Firmen können ihre Seite auch mit Facebook Places verbinden. Die Unterschiede liegen in den zur Verfügung stehenden Info-Feldern und Reitern. Die Seite muss man unbedingt von einem Extra-Unternehmenskonto als „Offizielle Seite“ anlegen (der Gründer einer Seite hat besondere Rechte und kann nicht entfernt werden). Die Benennung der Seite ist besonders wichtig für die spätere Suche in Facebook, unterliegt aber ebenfalls strikten Regeln.</p>
<p><figure id="attachment_226253" class="caption aligncenter">
	<img title="Unternehmen haben viele Möglichkeiten bei der Gestaltung einer Fanpage. Die Facebook-Seite vom WWF bietet beispielsweise viele Extra-Features." src="http://t3n.de/magazin/wp-content/uploads/2010/11/dms_599a8256b9864a232058eaecac437a0d-596x503.jpg" alt="Unternehmen haben viele Möglichkeiten bei der Gestaltung einer Fanpage. Die Facebook-Seite vom WWF bietet beispielsweise viele Extra-Features." width="596" height="503" />
	<figcaption>Unternehmen haben viele Möglichkeiten bei der Gestaltung einer Fanpage. Die Facebook-Seite vom WWF bietet beispielsweise viele Extra-Features.</figcaption>
</figure></p>
<p>Man sollte auch gleich ein Bild hochladen. Besucher der Seite sehen es oben links und einen Ausschnitt im Profilbild.</p>
<h2>Info-Box und Reiter</h2>
<p>Auf der linken Seitenleiste befindet sich die Info-Box. Hier kann man maximal 250 Zeichen Text und Links hinzufügen. Die Info-Box sollte man für eine spezielle Landingpage nutzen – zum Beispiel mit besonderen Angeboten und Informationen. Dazu gibt es einen Info-Reiter mit je nach Fanpage-Art unterschiedlichen Feldern. Auch an dieser Stelle sollte man stets die anvisierte Zielgruppe im Hinterkopf behalten.</p>
<p>Pinnwand und Info-Reiter sind fix, alle anderen Reiter sollte man anpassen oder entfernen. Das trifft besonders auf den Diskussionsreiter zu, der fast nie sinnvoll ist. Das Motto lautet also: Aufräumen und die Reiter nach Wunsch gestalten.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>HTML5: Hype vs. Sinn</title>
		<link>http://t3n.de/magazin/html5-hype-vs-sinn-webstandards-griff-225768/</link>
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		<pubDate>Sun, 06 Feb 2011 21:18:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>t3n Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[WEBENTWICKLUNG]]></category>

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		<description><![CDATA[Die HTML5-Showcases prasseln auf uns hernieder. Da schauen wir und staunen, was heutzutage in einigen Browsern möglich ist. Ohne Flash. Dabei sind viele der Cases nur Spielerei. Hilfreicher wäre es, die neuen Techniken an wirklich nützlichen Beispielen zu demonstrieren. Im Juni ging Apple mit seinem HTML5 Showcase [1] online. Während die Demos zwar „nett” anzusehen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die HTML5-Showcases prasseln auf uns hernieder. Da schauen wir und staunen, was heutzutage in einigen Browsern möglich ist. Ohne Flash. Dabei sind viele der Cases nur Spielerei. Hilfreicher wäre es, die neuen Techniken an wirklich nützlichen Beispielen zu demonstrieren.</p>
<p><span id="more-225768"></span></p>
<p>Im Juni ging Apple mit seinem HTML5 Showcase <a title="Apples HTML5 Showcase" href="http://www.apple.com/html5/" >[1]</a> online. Während die Demos zwar „nett” anzusehen sind, hat diese Website bei mir vor allem für eines gesorgt: ein neuer Strich auf meiner „Für wie blöd hält Apple mich eigentlich?”-Liste. Was soll die Beschränkung der Demos auf den Safari-Browser? Apple nutzt Browser-Sniffing, um andere Browser auszusperren. Die Website erweckt den Eindruck, als könnten andere Browser diese Demos nicht anzeigen. Ein ganz billiger Marketing-Trick, um den eigenen Browser zu pushen. Hat der Safari das wirklich nötig?</p>
<p>Google zeigt, wie man es besser macht: Auf Chrome Experiments <a title="Googles Showcase" href="http://www.chromeexperiments.com/" >[2]</a> warten rund 100 kleine Demos rund um HTML5, CSS3, Canvas oder SVG auf interessierte Webmenschen. Und zwar unabhängig vom Browser. Zwar trägt die Seite ein „Chrome“ im Namen, wer einen anderen Browser nutzt kann die Demo aber trotzdem sehen – soweit der Browser die nötigen Techniken unterstützt.</p>
<p><figure id="attachment_225769" class="caption aligncenter">
	<img title="Der Ball-Pool ist hübsch anzusehen. Aber wozu würde man ihn verwenden?" src="http://t3n.de/magazin/wp-content/uploads/2010/07/dms_3daae5e8fa7d1215b9bf6bbd90b1b006-596x406.jpg" alt="Der Ball-Pool ist hübsch anzusehen. Aber wozu würde man ihn verwenden?" width="596" height="406" />
	<figcaption>Der Ball-Pool ist hübsch anzusehen. Aber wozu würde man ihn verwenden?</figcaption>
</figure></p>
<p>Wer sich als Webdesigner die Demos anschaut, kommt nach all dem „Uh” und „Oh” nicht darum herum zu fragen: „Wozu?”. Einige der Experimente erinnern an die übliche Spielchen, die jeder ausprobiert, wenn er ein neues Werkzeug in die Hände bekommt. Oh, Word, toll, so viele Schriften. Uh, Photoshop, klasse, so viele Filter. Und nun eben HTML5 und CSS3. Es ist vielleicht gute Werbung, wenn wir ein paar Pioniere haben, die uns zeigen, was überhaupt möglich ist. Aber mögliche Anwendungen sind noch lange keine nützlichen Anwendungen. Ich mag ja Spielereien mit springenden Bällen <a title="Springende Bälle" href="http://bit.ly/ballpooldemo" >[3]</a> oder explodierende Videos <a title="Explodierendes Video" href="http://bit.ly/exploding_vid" >[4]</a>, aber ich bin mir sicher, dass ich das im realen Leben recht selten benötigen werde. Bestimmte Demos bringen schlimmstenfalls noch Kunden auf dumme Ideen: Mit Browser-Pong <a title="Weniger nützlich – Browser-Pong" href="http://bit.ly/browser-pong" >[5]</a> etwa lassen sich kleine Browser-Fenster als Schläger steuern, die einen Browser-Ball hin- und herschlagen. Wer will denn so etwas? Wäre es nicht pfiffiger, sich einige sinnvolle Anwendungen auszudenken, um neue HTML5- oder CSS3-Techniken zu demonstrieren?</p>
<p>Denn klar ist: HTML5 ist toll. Vor allem aber: HTML5 ist nötig. Das Web entwickelt sich ständig weiter und wir brauchen neue Entwicklungen in Sachen HTML, CSS, SVG, Video, Audio, XML &amp; Co. Bei einigen Demos darf man allerdings fragen: Wozu brauchen wir das? Wünschenswert wäre ein bisschen weniger Hype für ominöse Showcases und stattdessen ein wenig mehr Konzentration auf jene Websites, die den sinnvollen Einsatz von HTML5 promoten - und gute Beispiele geben, was wir davon heute schon benutzen können. Etwa Demos für die HTML5 Drag And Drop API <a title="Drag And Drop" href="http://html5demos.com/drag" >[6]</a>, nützlich etwa, um Artikel in einen Warenkorb zu ziehen. Oder all die Beispiele, die Canvas nutzen, um 3D-Modelle darzustellen <a title="Canvas 3D Modell" href="http://bit.ly/3d_modell" >[7]</a>. Sinnvoll wären auch mehr Promos für HTML5 Forms <a title="HTML 5 Forms Demo" href="http://bit.ly/html5_forms" >[8]</a>, die wirklich nützliche Attribute zur Verfügung stellen, um es Nutzern einfacher zu machen, Formulare auszufüllen. Diese Techniken sind für Tausende von Websites jetzt schon sinnvoll – ganz im Gegensatz zu Pong-fähigen Browserfenstern.</p>
<p>Ginge es nach mir, hätte sich Apple seinen ganzen HTML5 Showcase sparen und die Zeit nutzen können, Safari beizubringen, HTML5 Forms besser zu unterstützen. Hier hat Opera immer noch die Nase vorn, andere Browser hätten längst gleichziehen können.</p>
<p>Eine Sammlung mit einigen anspruchsvolleren HTML5-Demos für die Präsentation von Daten (RGraph), Web Applikationen (CanvasMol) oder Spielen (Chain Reaction) bietet hongkiat.com <a title="Viele HTML5-Showcases" href="http://bit.ly/showcases" >[9]</a>.</p>
<div class="article_author_box">
<p class="article_author_header"><span>Der Autor</span></p>
<div class="article_author_description"><img title="Nicolai Schwarz" src="http://t3n.de/magazin/wp-content/uploads/authors/904e99698ead831b388c0ac413401cf4_thumb.jpg" alt="Nicolai Schwarz" />Nicolai Schwarz arbeitet als selbstständiger Designer und Webentwickler in Dortmund. Hauptsächlich beschäftigt er sich mit Drupal-Projekten. Nebenbei ist er als Redakteur und Autor bei den Webkrauts tätig. Siehe www.textformer.de</p>
<p style="clear: both;">
</div>
</div>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Mehrere Onlineshops mit nur einer Installation betreiben: Multishops mit Magento</title>
		<link>http://t3n.de/magazin/mehrere-onlineshops-nur-installation-betreiben-multishops-225721/</link>
		<comments>http://t3n.de/magazin/mehrere-onlineshops-nur-installation-betreiben-multishops-225721/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 01 Feb 2011 22:36:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>t3n Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[WEBENTWICKLUNG]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit dem Open-Source-Shopsystem Magento können Onlinehändler beliebig viele Shops mit einer einzigen Installation betreiben. Die vielseitigen Funktionen sorgen dafür, den Administrationsaufwand beim parallelen Betrieb mehrerer Shops – etwa für B2B und B2C – deutlich zu reduzieren. Dieser Artikel erklärt anhand eines Fallbeispiels die wichtigsten Multishop-Funktionen und zeigt, wie man sie geschickt einsetzt. Im Vergleich zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit dem Open-Source-Shopsystem Magento können Onlinehändler beliebig viele Shops mit einer einzigen Installation betreiben. Die vielseitigen Funktionen sorgen dafür, den Administrationsaufwand beim parallelen Betrieb mehrerer Shops – etwa für B2B und B2C – deutlich zu reduzieren. Dieser Artikel erklärt anhand eines Fallbeispiels die wichtigsten Multishop-Funktionen und zeigt, wie man sie geschickt einsetzt.</p>
<p><span id="more-225721"></span></p>
<p>Im Vergleich zu anderen Shop-Systemen glänzt Magento mit einem entscheidenen Vorteil: dem einfachen Multistore-Management. Mit dem vielseitigen Multishop-Feature können Shopbetreiber verschiedene Artikelbestände, Lokalisierungen, Währungen, Templates oder Domains auf einfachste Art und Weise verwalten. Auch die Nutzung eines gemeinsamen Produktkatalogs in unterschiedlichen Onlineshops ist möglich.</p>
<p>Zur Veranschaulichung der Funktionsweise des Multistore-Managements in Magento zeigt dieser Artikel auf, wie man eine Magento-Installation in der Version 1.4.1.0 so konfiguriert, dass man auf zwei Websites einen Onlineshop zum nationalen Vertrieb von Computerhardware und einen weiteren für den internationalen Vertrieb von Bürobedarf einrichtet. Zu den Vorgaben gehören eine komplette optische Trennung sowie ein englischsprachiges Frontend für den internationalen Bereich.</p>
<h2>Grundlagen des Multistore-Managements</h2>
<p><figure id="attachment_225726" class="caption alignleft">
	<img title="Diese Auswahlbox ist fester Bestandteil des Magento-Backends und erlaubt den Wechsel zwischen verschiedenen Konfigurationsbereichen." src="http://t3n.de/magazin/wp-content/uploads/2010/07/dms_03c650ae2ed35d59a6e7316391173f71-170x68.jpg" alt="Diese Auswahlbox ist fester Bestandteil des Magento-Backends und erlaubt den Wechsel zwischen verschiedenen Konfigurationsbereichen." width="170" height="68" />
	<figcaption>Diese Auswahlbox ist fester Bestandteil des Magento-Backends und erlaubt den Wechsel zwischen verschiedenen Konfigurationsbereichen.</figcaption>
</figure></p>
<p>Die abgebildete Auswahlbox taucht an vielen Stellen im Magento-Backend auf und dient zum Wechseln zwischen den verschiedenen Geltungsbereichen. In Magento existieren drei Bereiche: Website, Store und StoreView zur flexiblen Strukturierung der Magento-Installation. Die verschachtelten Geltungsbereiche in Magento bieten die Möglichkeit, die Konfiguration der einzelnen Shops durchzuführen. Sofern man keine speziellen Einstellungen in den Websites, Stores oder Storeviews vornimmt, vererbt der Geltungsbereich „Standardkonfigurationen“ seine Eigenschaften an alle Shops in der Magento-Installation.</p>
<p>Nachdem man die Magento-Installation abgeschlossen hat, können sofort im Magento-Backend die grundlegenden Einstellungen zur Einrichtung der Struktur für die beiden Shops erfolgen.</p>
<p>Der erste Schritt befasst sich mit dem Anlegen der Kategorien für den Artikelstamm. In diesem Anwendungsfall werden im Magento-Backend zwei Root-Kategorien benötigt. Zur besseren Orientierung sollte man diese nach den Domains benennen.</p>
<h2>Konfiguration und Verwaltung</h2>
<p>Einen Multishop kann man prinzipiell in verschiedenen Varianten konfigurieren. Dieses Fallbeispiel verwendet zwei Websites, zwei Stores und zwei Storeviews, um die gewünschte Verwaltung der beiden Shops in einer Magento-Installation umzusetzen. Beim Anlegen der Websites sollte man darauf achten, diese ebenfalls nach der Domain zu benennen und einen aussagekräftigen Website-Code wie „web_computerhardware“ und „web_buerobedarf zu verwenden“.</p>
<p><figure id="attachment_225727" class="caption aligncenter">
	<img title="Die einzelnen Shops und Storeviews kann man im&lt;br /&gt;  Magento-Backend leicht verwalten." src="http://t3n.de/magazin/wp-content/uploads/2010/07/dms_e7780db2e3842732a8e6831aea581b8b-596x141.jpg" alt="Die einzelnen Shops und Storeviews kann man im&lt;br /&gt;  Magento-Backend leicht verwalten." width="596" height="141" />
	<figcaption>Die einzelnen Shops und Storeviews kann man im
Magento-Backend leicht verwalten.</figcaption>
</figure></p>
<p>Darüber hinaus legt man zwei Stores an, bei denen man die zuvor hinzugefügten Root-Kategorien auswählt und somit den Artikelstamm des Stores definiert. Die Anforderungen im Fallbeispiel erfordern außerem zwei verschiedene Storeviews (StoreView-Codes: view_computerhardware_de und view_buerobedarf_en), die für die Anzeige und Darstellung im Magento-Frontend verantwortlich sind. Darüber kann man auch die gewünschten Sprachen und Lokalisierungen für den nationalen sowie internationalen Vertrieb konfigurieren. Nach der erfolgreichen Einrichtung des Multishops folgen die Einstellungen für die beiden Websites im Magento-Backend.</p>
<p>Tipp: Das Arbeiten mit eindeutigen Abkürzungen bei den Website- sowie StoreView-Codes wird empfohlen, damit man im späteren Verlauf jederzeit einfach die Zuordnung an den erforderlichen Stellen vornehmen kann.</p>
<h2>Konfiguration der Domains</h2>
<p>Bei der Konfiguration der Domains gilt es grundlegend darauf zu achten, dass beide Domains auf denselben Magento-Document-Root zeigen, damit Magento den Shop laden kann.</p>
<p>Im nächsten Schritt gilt es, die Domains im Magento-Backend zuzuordnen. Dies erledigt man im Menüpunkt „System &gt; Konfiguration &gt; Web". In den Einstellungen unter „Sicher“ und „Ungesichert“ ist es möglich, die Basis-URL zu hinterlegen. Man muss allerdings darauf achten, dass man in der Auswahlbox des Konfigurationsbereichs die zu konfigurierende Website auswählt. Nach dem Entfernen der Checkbox „Standard benutzen“ kann man im Eingabefeld „Basis-URL“ die URL gezielt für diese Website definieren.</p>
<h2>Konfiguration der Sprache</h2>
<p>Nach demselben Prinzip wie bei den Domains folgt nun die Konfiguration der Sprache der beiden Shops. Um den zweiten Shop fit für den internationalen Vertrieb zu machen, ist ein Wechsel über die Auswahlbox in den Storeview des Bürobedarf-Shops nötig. Die entsprechenden Werte für die englische Sprache setzt man in den Lokalisierungseinstellungen unter „System &gt; Konfiguration &gt; Allgemein“. Bei Bedarf kann man auch eine andere Währung festlegen, die automatisch von Magento mittels interner Währungskurse umgerechnet wird. Der Shopbetreiber kann seinen Kunden unter anderem auch die Möglichkeit geben, im Frontend über eine Auswahlbox aus einer der zuvor freigeschalteten Währungen für den jeweiligen StoreView zu wählen.</p>
<p><figure id="attachment_225728" class="caption aligncenter">
	<img title="Für Betreiber von Multishops sind eine Reihe  nützlicher Extensions verfügbar. „Customer Activation“ erlaubt  beispielsweise, Gewerbetreibende erst nach dem Nachweis über einen  Gewerbeschein für den B2B-Bereich freizuschalten." src="http://t3n.de/magazin/wp-content/uploads/2010/07/dms_634e43ff492dd9843d1d5624a8a5f31b-596x374.jpg" alt="Für Betreiber von Multishops sind eine Reihe  nützlicher Extensions verfügbar. „Customer Activation“ erlaubt  beispielsweise, Gewerbetreibende erst nach dem Nachweis über einen  Gewerbeschein für den B2B-Bereich freizuschalten." width="596" height="374" />
	<figcaption>Für Betreiber von Multishops sind eine Reihe  nützlicher Extensions verfügbar. „Customer Activation“ erlaubt  beispielsweise, Gewerbetreibende erst nach dem Nachweis über einen  Gewerbeschein für den B2B-Bereich freizuschalten.</figcaption>
</figure></p>
<h2>Gestaltung des Frontends</h2>
<p>Der Menüpunkt „System &gt; Konfiguration &gt; Gestaltung“ ermöglicht im Bereich „Paket“, das Erscheinungsbild komplett zu ändern. Standardmäßig liefert Magento derzeit zwei Design-Pakete und das optimierte iPhone-Design mit. Nach einer einzigen Änderung im Geltungsbereich der Bürobedarf-Website erscheint das Frontend im modernen Magento-Design. Hierfür genügt es, im Eingabefeld den Paketnamen „modern“ zu hinterlegen. Die optische Trennung der beiden Shops ist somit auf einfachstem Wege erfolgt und man kann die verschiedenen Pakete nun den eigenen Wünschen anpassen.</p>
<h2>Modifikationen an der index.php</h2>
<p>Um beim Aufruf der beiden Domains direkt den entsprechenden Shop anzuzeigen, muss man vor dem Aufruf des eigentlichen Magento-Systems in der index.php von Magento die folgende Switch-Abfrage im Quellcode hinterlegen.</p>
<div class="article_code_box"><span class="article_code_title">Switch-Abfrage in der index.php</span></p>
<pre>// Begin: Switch-Abfrage  switch($_SERVER['HTTP_HOST']){   case 'computerhardware.de':   case'www.computerhardware.de ':    $_SERVER["MAGE_RUN_CODE"]="web_computerhardware";    $_SERVER["MAGE_RUN_TYPE"]="website";   break;   case 'officesupplies.com':   case 'www.officesupplies.com':    $_SERVER["MAGE_RUN_CODE"]="web_buerobedarf";    $_SERVER["MAGE_RUN_TYPE"]="website";   break;  } // End  // Begin: Aufruf des Magento-Systems  /* Store or website code */  $mageRunCode = isset($_SERVER['MAGE_RUN_CODE']) ? $_SERVER['MAGE_RUN_CODE'] : '';   /* Run store or run website */  $mageRunType = isset($_SERVER['MAGE_RUN_TYPE']) ? $_SERVER['MAGE_RUN_TYPE'] : 'store';   Mage::run($mageRunCode, $mageRunType); // End</pre>
<p><span class="article_code_subtitle">Listing  1</span></p>
</div>
<p>Nach der Durchführung der Änderungen muss man noch den Magento-Cache leeren. Magento lädt nun beim Aufruf der Domains die korrekte Website beziehungsweise den richtigen Storeview.</p>
<h2>Zuweisung der Variablen</h2>
<p>Die folgenden, in Listing 1 enthaltenen Variablen, müssen in der Switch-Abfrage individuell und passend zur Strukturierung der Magento-Installation gesetzt werden:</p>
<table class="table">
<tbody>
<tr>
<td class="table_category" valign="top mceVisualAid">Variable</td>
<td class="table_category" valign="top mceVisualAid">Zuweisung</td>
</tr>
<tr>
<td class="table_subcategory" valign="top mceVisualAid">$_SERVER['MAGE_RUN_CODE']</td>
<td class="table_subcategory" valign="top mceVisualAid">Hier wird der Code der Website oder des StoreViews hinterlegt, der im
Magento Backend zugewiesen wurde.</td>
</tr>
<tr>
<td class="table_subcategory" valign="top mceVisualAid">$_SERVER['MAGE_RUN_TYPE']</td>
<td class="table_subcategory" valign="top mceVisualAid">Folgende Werte können hier eingetragen werden: 'website' oder 'store'.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h2>Fazit</h2>
<p>Mit Hilfe der im Artikel beschriebenen Funktion von Magento können Shopbetreiber in nur einer Magento-Installation mehrere Shops betreiben. Die Einrichtung eines klassischen B2C- oder B2B-Shops, in dem der Kunde ausschließlich Nettopreise sieht, ist beispielsweise in wenigen Minuten implementiert. Mit entsprechenden Erweiterungen <a title="Customer Activation für Magento" href="http://bit.ly/b2bactivation" >[1]</a>
<a title="Sitewards Business to Business Extension für Magento" href="http://bit.ly/b2bext" >[2]</a> ist es zudem möglich, Gewerbetreibende erst nach Erhalt des Gewerbescheins für den B2B-Bereich freizuschalten.</p>
<p>Die Beispielkonfiguration macht deutlich, dass die Nutzung eines gemeinsamen Produktkatalogs den Administrationsaufwand erheblich reduzieren kann. Die Pflege, Wartung und Verwaltung der Onlineshops erfolgt bequem über ein zentrales Magento-Backend.</p>
<p>Die individuell konfigurierbaren Reporting-Funktionen ermöglichen zudem die automatisierte Erstellung von Auswertungen für einzelne Onlineshops oder Produktkategorien. Der Zugriff auf diese Analysen ist komfortabel über das Magento-Backend möglich und bietet zahlreiche Statistiken.</p>
<div class="article_author_box">
<p class="article_author_header"><span>Der Autor</span></p>
<div class="article_author_description"><img title="Mirko Kaufmann " src="http://t3n.de/magazin/wp-content/uploads/authors/e82b85b0e796821aea9b65ff717d6d17_thumb.jpg" alt="Mirko Kaufmann " />Mirko Kaufmann arbeitet beim Hosting-Spezialisten Mittwald CM Service. Sein berufliches wie privates Interesse gilt den Enterprise-Anwendungen TYPO3 und Magento. Bei seinem Arbeitgeber war Mirko Kaufmann zuletzt unter anderem für die Realisierung der kostenlosen Magento-Werbebroschüre zuständig.</p>
<p style="clear: both;">
</div>
</div>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Social Media Monitoring in Deutschland: Denn wir wissen nicht, was sie tun</title>
		<link>http://t3n.de/magazin/social-media-monitoring-deutschland-denn-wissen-nicht-226126/</link>
		<comments>http://t3n.de/magazin/social-media-monitoring-deutschland-denn-wissen-nicht-226126/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 24 Jan 2011 15:33:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>t3n Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[WEBENTWICKLUNG]]></category>

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		<description><![CDATA[Wäre Facebook ein Staat, stünde es mit seinen derzeit gut 500 Millionen Mitgliedern an dritter Stelle der bevölkerungsreichsten Länder weltweit. Eine stattliche Masse mit großem Einfluss, zumal online geführte Diskussionen über Marken und Produkte für jeden zugänglich sind. Für große Unternehmen Grund genug, Ressourcen zu investieren und so genanntes „Social Media Monitoring“ zu betreiben. Doch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wäre Facebook ein Staat, stünde es mit seinen derzeit gut 500 Millionen Mitgliedern an dritter Stelle der bevölkerungsreichsten Länder weltweit. Eine stattliche Masse mit großem Einfluss, zumal online geführte Diskussionen über Marken und Produkte für jeden zugänglich sind. Für große Unternehmen Grund genug, Ressourcen zu investieren und so genanntes „Social Media Monitoring“ zu betreiben. Doch wie funktioniert das, welche Dienstleister helfen und lohnt es sich auch für kleinere Unternehmen?</p>
<p><span id="more-226126"></span></p>
<p>Es klingt komplizierter, als es ist: Beim Social Media Monitoring werden mit Hilfe von Crawlern verschiedene Quellen durchsucht und die Ergebnisse über ein Online-Portal ausgeliefert. Was und wonach gesucht wird, bestimmt dabei der Benutzer: Während beim so genannten „<strong>Screening</strong>“ das gesamte öffentliche Netz durchsucht wird, greifen die Crawler beim „<strong>Monitoring</strong>“ auf eine festgelegte Quellenbasis (Foren, Blogs, Twitter, Facebook etc.) zurück, die sie kontinuierlich durchforsten. Im Web-Interface sind die gefundenen Treffer in Form von Grafiken und Ergebnislisten aufgearbeitet; mittels diverser Sortierfunktionen lassen sich beispielsweise Beiträge zum Produkt auf Twitter oder Facebook filtern und anzeigen.</p>
<p>Ein <strong>automatisiertes Monitoring</strong> liefert somit aber lediglich eine quantitative Auswertung der Inhalte, während eine qualitative Analyse der Daten mit automatisierten Tools meist nicht zufriedenstellend möglich ist. Die Stimmungsanalysen (negativ, neutral, positiv) liefern dafür schlicht noch zu unzuverlässige Daten.</p>
<p>Kunden, die eine <strong>inhaltliche Analyse der Daten</strong> wünschen, wenden sich mit ihren Anfragen an Dienstleister, die (auch) Social-Media-Analysen bieten. Während internationale Anbieter meist reine Technologieanbieter sind, setzen viele deutsche Unternehmen zusätzlich auf eine qualitative Auswertung der Daten sowie anschließende Handlungsempfehlungen. Häufig wird neben dem regulären Monitoring auch eine <strong>Situationsanalyse</strong> (Ist-Analyse) vor der Erarbeitung einer Social-Media-Strategie oder dem Start eines Produkts durchgeführt, um die aktuelle Stimmungslage der User festzuhalten. Ob das Monitoring von Social Media für ein Unternehmen im Einzelfall überhaupt lohnt, lässt sich über einige Fragen herausfinden.</p>
<h2>Gute Gründe</h2>
<p><strong>Erfolgt das Monitoring, um Gefahren abzuwenden, den Markt zu beobachten, die Werbewirkung oder den Erfolg von Social-Media-Kampagnen zu erkennen?</strong> Gerade für mittelständische Unternehmen sind im täglichen Geschäft das Auffinden und die Beantwortung von Kundenmeinungen, Stärken-Schwächen-Analysen, Marktforschung und Konkurrenzbeobachtung am wichtigsten <a title="Gras, Hans-Joachim (2010): Die 19 Einflussfaktoren auf die Online-Reputation einer Marke" href="http://bit.ly/dzM2O9" >[1]</a>.</p>
<p><strong>Welches Image hat das eigene Unternehmen bei den Kunden?</strong> Mit Hilfe von Social-Media-Monitoring kann identifiziert werden, ob Wörter, insbesondere Begriffe mit negativer Bedeutung, häufiger in Verbindung mit der eigenen Marke auftauchen. So lässt sich etwa herausfinden, wie gut der eigene Kundendienst beim Kunden tatsächlich ankommt. Beobachtet ein Unternehmen die eigene Branche sowie relevante Keywords, können neue Wettbewerber frühzeitig entdeckt werden.</p>
<p><strong>Wer sind die Befürworter konkurrierender Marken und über was wird online diskutiert? Welche Interessen haben meine Zielgruppen?</strong> Die Firmen haben meist viel Zeit und Geld investiert, um ihre Marke auf dem Markt zu etablieren; es stellt sich die Frage, ob die Marke dieselbe Bedeutung für Kunden und Interessenten hat. Ein Unternehmen kann durch die Analyse sozialer Netzwerke einerseits die allgemeine Stimmungslage unter Konsumenten herausfinden. Andererseits sind auch Abfragen über häufig mit dem Unternehmen in Verbindung gebrachte Begriffe sowie deren Wertung möglich.</p>
<h2>Suchen und finden</h2>
<p>Welche <strong>Plattformen</strong> überwacht werden sollten, hängt stark vom eigenen Unternehmen ab, eine Ist-Analyse vor der Erstellung einer Social-Media-Marketing-Strategie ist sinnvoll: Auf welchen Plattformen wird überhaupt über das Produkt gesprochen, auf welchen Social-Media-Kanälen sollte das Unternehmen vertreten sein? Neben den üblichen Verdächtigen wie Facebook, Twitter, Xing oder LinkedIn gibt es gerade bei Foren für viele Unternehmen sehr relevante Nischenportale, die beobachtet werden sollten.</p>
<p>Ob man nun die eigene Marke, ein Produkt, das Unternehmen an sich oder die Wettbewerber im Social Web beobachten sollte, richtet sich vor allem danach, für welchen Bereich im Unternehmen das Monitoring eingesetzt werden soll. Die mit Abstand größte Herausforderung sind die <strong>Definition und Abgrenzung der Suchbegriffe</strong>. Die Suche nach einer bekannten Marke führt oft zu einer sehr hohen, unüberschaubaren Treffermenge. Hier muss der Suchumfang oft mit Hilfe von Boolschen Operatoren und Begriffen, die ausgegrenzt werden können, eingeschränkt werden. Trotz der hohen Automatisierung muss das Unternehmen je nach Marke mit einem gewissen täglichen Aufwand für die Nachbearbeitung der Ergebnisse rechnen. In der Anfangsphase empfiehlt es sich daher, verschiedene Suchmöglichkeiten auszuprobieren, bis der Suchumfang definiert ist. Aber auch nach der Einführungsphase sollten die Suchbegriffe und -phrasen regelmäßig hinterfragt und bei Bedarf angepasst werden.</p>
]]></content:encoded>
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	</channel>
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