ClickHeat: Besucherverhalten visualisieren
Ähnlich wie RobotReplay übermittelt ein JavaScript-Programm (9 KB) die Klicks der Besucher an einen Server, der diese sammelt. Im Gegensatz zu RobotReplay besitzt ClickHeat [7] auch ein passendes Backend auf Basis von PHP und der GD2-Bibliothek an. Letztere erzeugt aus dem Datenbestand so genannte Heat-Maps, die farbenfroh Aufschluss über die Klick-Vorlieben der Besucher ermöglichen. Unter anderem bietet sich diese Form der Visualisierung zur Auswertung von Marketing-Kampagnen an. Für den Einsatz auf hochfrequentierten Seiten hat der Autor die Unterstützung für MySQL-Datenbanken angedacht, bisher werden die Daten bei jeder Erstellung einer Heat-Map aus den Protokolldateien des Webservers entnommen.
Adobe Media Player: Hochglanz-Player
Adobe hat die Beta-Phase des neuen Media Player [8] abgeschlossen und Version 1.0 veröffentlicht. Die ansprechend gestaltete Anwendung lässt sich einfach bedienen und wirkt gut durchdacht. Aus technologischer Sicht bietet Adobe im Vergleich zu Joost [9] oder Miro [10] zwar vergleichbare Merkmale, aber nichts wesentlich Neues. Die relativ späte Veröffentlichung scheint andere Gründe zu haben: Als Marktführer im Bereich Video-Streaming konnte Adobe zahlreiche Partner wie CBS, Comedy Central, MTV, PBS und Universal Music gewinnen, die Inhalte bereitstellen. Entsprechend vielseitig und hochwertig ist das Angebot, dafür ist die Suche nach Low-Cost-Produktionen oder B-Movies meist vergebens. Ein als „Content Developer Kit“ bezeichnetes PDF-Dokument [11] beschreibt, wie eigene Video-Produktionen und interaktive Flash-Inhalte im Media Player angeboten werden können. Es bleibt spannend, abzuwarten, wie sich der Hochglanz-Player von Adobe gegen andere behaupten wird – auf jeden Fall beweist das Unternehmen eindrucksvoll die Leistungsfähigkeit der eigenen Technologien AIR und FMS.






![Diese Tools nutzen Entwickler für unterschiedliche Aufgaben [Infografik]](http://t3n.de/uploads/t3n-news-post-351639_symbolbild-werkzeug-tool_medium.jpg)

