In zehn Schritten zur erfolgreichen Fanpage
Durch den Empfehlungseffekt können Shopbetreiber ihre Marke – also ihren Online-Shop – mit einem positiven Image aufladen. Wie das funktioniert, zeigen die folgenden zehn Tipps, die auf Empfehlungen des Webexperten Justin Palmer basieren:
1. Besuchern einen Grund geben, Fan zu werden
User werden nicht zu Fans, nur weil ein Unternehmen eine Fan-Seite auf Facebook hat. Potenzielle Fans müssen schon vor der Anmeldung erkennen, was sie bekommen, wenn sie ein Fan werden. Die Facebook Fan-Seite von Walgreens, einer amerikanischen Online-Apotheke, bietet zum Beispiel eine Teaser-Landingpage, auf der Interessierte einen Vorgeschmack darauf erhalten, welche regelmäßigen Updates Fans von Walgreens erwarten können. Sind es Preisnachlässe, exklusive News oder andere Inhalte? Man sollte an dieser Stelle genaue Angaben dazu machen, was einen Nutzer erwartet, wenn er zum Fan wird.
Spezielle Fan-Angebote sollen die Nutzer dazu motivieren, Fans des Online-Händlers Walgreens auf Facebook zu werden.
2. Exklusive Angebote für Fans
Fans sollten mit exklusiven News und Preisnachlässen versorgt werden, die nur über die Fan-Seite zu bekommen sind. So bleiben die Anhänger auch in Zukunft treu, denn Fans merken sehr schnell, wenn eine Fan-Seite ausschließlich dazu benutzt wird, Content und Nachrichten aus anderen Kanälen des Unternehmens wiederzuverwerten.
3. Mit dem Profil-Bild glänzen
Im Vergleich zu normalen Facebook Accounts, bei denen nur ein eher kleines Profilfoto zugelassen ist, bekommen Unternehmen in ihrem Fanpage Profil besonders in vertikaler Richtung etwas mehr Platz zugewiesen.
Dieser limitierte Platz sollte möglichst effektiv genutzt werden – beispielsweise für das Branding und einen so genannten "call to action". Ein gutes Beispiel ist die gelungene Fanpage des amerikanischen T-Shirt-Shops Threadless, die auch in Bezug auf die Profil-Grafik fast täglich erneuert wird.
4. Kommentare beantworten
Die Fans fühlen sich geehrt und ernst genommen, wenn sich jemand die Zeit nimmt, auf ihre Kommentare zu antworten. Andernfalls beraubt sich der Shopbetreiber selber einfacher Methoden, sich die Loyalität seiner Kunden zu sichern.
5. Eine gute Strategie bei Updates zahlt sich aus
Studien haben gezeigt, dass neue Inhalte einer Fanpage mehr Aufmerksamkeit erhalten, wenn sie am Anfang der Woche erscheinen. Grundsätzlich sollte der Zeitpunkt des Updates aber von den Fans beziehungsweise der Zielgruppe abhängen. Es gilt also herauszufinden, zu welchen Zeiten die Fans besonders aktiv sind und Updates entsprechend zu planen.
6. Traffic auf die Facebook Fan-Page lenken
Eine große Facebook-Fangemeinde ausschließlich innerhalb des Social Networks zu generieren ist fast unmöglich, da potenzielle Fans ein Unternehmen nur in den seltensten Fällen auf Facebook suchen werden. Um das Wachstum der Fangemeinde anzukurbeln, sollte man auch außerhalb des Netzwerks auf die Fanpage hinweisen.
Ein kleines Facebook-Icon im Footer der Website ist erfahrungsgemäß nicht ausreichend. Man muss schon an prominenter Stelle im Shop sowie in E-Mails und vielleicht sogar "offline" auf die Fanseite hinweisen.
Merchandising-Händler EMP bedient die Besucher des Shops gleichzeitig auf drei unterschiedlichen Social-Media-Kanälen.
7. Fans werben Fans
Jedes Mal, wenn jemand Fan wird, wird dieses Ereignis auch im News-Feed von dessen Freunden angezeigt. Je mehr Fans man also bekommt, desto mehr potenzielle Fans nehmen die Fan-Seite und damit den Shop wahr. Man sollte das Empfehlen der Fanseite aktiv unterstützen, indem beispielsweise Fans mit einem Gutschein für den Shop belohnt werden, wenn durch sie besonders viele Nutzer zu neuen Fans werden.
8. Negatives Feedback begrüßen
Ein Fan steht zu seinem Verein, seinem Idol oder auch seiner Marke. In guten wie in schlechten Zeiten. Daher sollte man auch kritische Äußerungen auf der Fan-Seite akzeptieren und öffentlich dazu Stellung nehmen. Oftmals verteidigen treue Kunden in derartigen Fällen sogar den Shopbetreiber.
9. Bei Updates persönlich ansprechen
Wer ein Update für Fans postet, sollte es mit einer persönlichen Ansprache versuchen. Vermeiden sollte man das Kopieren einer Pressemitteilung der PR-Abteilung oder -Agentur. Wenn etwa gerade ein Relaunch oder Update ansteht, sollte man nicht nur „Relaunch der Firma XYZ“ melden, sondern „Wir haben gerade ein Redesign durchgeführt und freuen uns über Ihr Feedback! Schreiben Sie doch einen Kommentar“ oder „Ihre Meinung ist uns wichtig! – Schreiben Sie einen Kommentar zu unserem Redesign“.





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8 Antworten
von Felix Nagel 22.07.2010 (12:15Uhr) 1.
Leider gibt der Autor keinerlei Hinweise auf die vielfältigen Möglichkeiten der Werbung auf FB -- und deren finanziellen / rechtlichen Hürden. Eigentlich nur ein Social Media Allgemeinplätzchen.
Hat jemand was für FB mit mehr Fakten?
von Christoph 22.07.2010 (14:57Uhr) 2.
Wäre interessant, ja.
von Felix Nagel 22.07.2010 (15:01Uhr) 3.
http://developers.facebook.com/docs
Da gibts die Infos von FB. Leider etwas gestückelt und man ist nie schlau was man da jetzt darf und was nicht. Ich glaube es hilft alles nichts, man muss AGBs lesen :-)
von Wie clevere Online-Shops schon heute Fac… 22.07.2010 (15:07Uhr) 4.
[...] Wie clevere Online-Shops schon heute Facebook nutzen: Fansumer als Marketing-Zielgruppe » t3n Magaz... [...]
von Showcase: Facebook für kleinere Online-… 22.09.2010 (09:17Uhr) 5.
[...] wie eine entsprechende Fanseite aussehen kann. Die Vorteile einer solchen Seite sollten den meisten bereits bekannt sein und werden daher nur [...]
von The evolution from consumer to funsumer… 07.10.2010 (12:09Uhr) 6.
[...] bezeichnen. Diese gehören unterhalten.[en]Recently I found the word “fansumer” in an article about using Facebook fanpages for online shops. It’s an evolution of the word [...]
von Mangostil 12.11.2010 (11:47Uhr) 7.
Ein sehr allgemeiner Artikel, Um gelistet zu werden habe ich aber dennoch re-tweetet, und siehe da, werde NICHT gelistet...
von Warum benutzt die Fa. Mirapodo Facebook?… 12.01.2011 (13:11Uhr) 8.
[...] http://t3n.de/magazin/clevere-online-shops-schon-heute-facebook-nutzen-fansumer-225243/ [...]