hellot3n.py

print 'Content-Type: text/plain'
print 'Hello, T3N!'

Listing 1

.yaml: Konfiguration der Anwendung

application: hellot3n
version: 1
runtime: python
api_version: 1
handlers:
- url: /.*
  script: hellot3n.py

Listing 2

Die Anmeldung zur App Engine ist bisher noch kostenfrei. Entwicklern stehen nach der Anmeldung 500 MB Speicher zur Verfügung. Somit steht einem ersten Test nichts mehr im Wege. Wie man die Anwendung online stellt, ist in der Dokumentation der App Engine gut erläutert [9].

Alternativen

Neben den beiden vorgestellten Lösungen sind auch die Plattformen Babble [10] (ursprünglich 10gen) und Aptana Cloud [11] einen Blick wert. Bei Babble handelt es sich auch um eine Plattform zum Betrieb von Cloud-Computing-Umgebungen. Der Applikationsserver ist dabei in Java umgesetzt und verwendet die Datenbank Mongo [12]. Anwendungen können dabei mit JavaScript, Ruby oder Python implementiert werden. Die Installation wird auf der Seite von Babble beschrieben.

Aptana Cloud ist ein Angebot vom Hersteller der Entwickler-IDE Aptana. Dabei handelt es sich um ein komplettes Angebot zur Entwicklung von Anwendungen mit PHP, Aptana Jaxer (AJAX Server von Aptana) und demnächst auch Ruby on Rails in einer Cloud-Computing-Umgebung. Die Anwendung selbst wird dabei in Aptana implementiert und darüber auch in der Wolke installiert. Für die ersten Schritte können Entwickler die Aptana Cloud 21 Tage lang kostenlos testen. Informationen zu den danach anfallenden Preisen liefert die Website. Wie bei Amazon AWS können Entwickler die vorhandenen Ressourcen bei Bedarf anpassen.

Alles nur heiße Luft?

Von den vorgestellten Plattformen ist Amazon AWS am meisten ausgereift. Besonders CloudFront in Verbindung mit S3 lässt sich sehr einfach aufsetzen und schnell in eine Website integrieren. Da die Kosten nur bei Aufruf anfallen, ist dies auch für kleinere Unternehmungen ein praktischer Weg. Neben den vorgestellten Diensten haben auch Blue Chips wie IBM und Microsoft Plattformen im Angebot. Der Marktsektor ist derzeit in starker Bewegung und wird es sicherlich auch bleiben. Besonders die Dienste in der Cloud werden in naher Zukunft rapide zunehmen.

Bei all den Vorteilen sollte jedoch die Frage, welche Daten man in der Cloud bedenkenlos ablegen kann und welche nicht, nicht außer Acht gelassen werden. Besonders bei ist nicht ersichtlich, ob die Datenhaltung in Europa oder in Übersee vonstatten geht. Auch Themen wie Service Level Agreements sind bei kritischen Anwendungen ein Aspekt. Sofern es sich um öffentliche Dateien handelt, die ohnehin von jedermann über das Internet erreichbar sein müssen, überwiegen die Vorteile des Cloud Computing die Risiken jedoch bei Weitem. Die Voraussetzungen für einen Probeflug in der Wolke sind heute so gut wie noch nie.

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Links und Literatur

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Eine Antwort

  1. von Blogoptimierung – woher kommt der… 13.12.2009 (21:07Uhr) 1.

    [...] Mit Amazon AWS, Google App Engine & Co. Applikationen auslagern Tags: CDN, Content, dynamisch, Geschwindigkeit, Ladezeit, Optimierung, statisch, Subdomain, Website, WordPress [...]

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