von Oliver Ueberholz, 03.06.2008

Whitelabel-Lösungen für Social Networks: Community-Baukästen

Aus dem
t3n Magazin Nr. 12

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Ning ist eines der ausgereiftesten Angebote, was sich unter anderem auf einen Marktvorsprung von über zwei Jahren zurückführen lässt. Allerdings leidet Ning an der üblichen amerikanischen Schwäche bei der Internationalisierung. Eine bloße Übersetzung ist eben kein vollwertiger Partner, vor allem nicht, wenn es um geschäftliche Nutzung geht. Die Server und das Unternehmen agieren aus den USA heraus, was eine große Bandbreite von Problemen nach sich ziehen kann. Sie fangen bei rechtlichen Bestimmungen an, betreffen den Datenschutz und führen über hohe Latenzzeiten und kulturelle Unterschiede bis hin zum Unverständnis der regionalen Märkte und somit der Bedürfnisse der Nutzer. Dafür hat Ning allerdings eine respektable API, die allerdings, wie das gesamte Backend, eher für den Konsumenten und die private Nutzung geeignet ist. Einige deutsche Agenturen setzen bei Kundenprojekten auf Ning, klagen aber oft über einen Mangel an Flexibilität.

Deutschland will es besser machen

In Deutschland positionieren sich seit letztem Jahr zwei sehr unterschiedliche Angebote. Mixxt startete bereits im Mai 2007 das erste Netzwerk für das BarCamp in Köln, bald danach folgten zwei weitere. Im Herbst 2007 stellte Mixxt erstmals eine klickbare Oberfläche vor und mit Sixgroups startete der erste Wettbewerber. Einige Zeit später tummelten sich schon plötzlich vier weitere Dienste im deutschen Markt der Do-It-Yourself-Community-Plattformen. Sixgroups setzt dabei auf den B2C-Markt und entwickelte in kurzer Zeit mit Hilfe des Symfony-Frameworks [7] eine vor allem auf Multimedia-Funktionen ausgelegte Community-Lösung.

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