Neben den erläuterten sieben übergreifenden Gebieten des Community-Aufbaus fördern weitere Tätigkeiten das Wachstum, die Zusammenarbeit und die Entwicklungstätigkeit der Community-Mitwirkenden. So steigern herkömmliche Marketingaktivitäten, wie beispielsweise der Versand von Pressemitteilungen an alle bekannten Technologie-Medien, den Bekanntheitsgrad der Software und wirken imagebildend. Des weiteren werden Mitwirkende durch ein Credit-System motiviert, qualitativ hochwertige Beiträge für das Projekt zu liefern. Die bewusste Wahl der Kommunikationskanäle wie Website, Chat-System, Mailing Listen, Wiki und Foren helfen, die Diskussionen auf einige wenige Kanäle zu konzentrieren. In jedem Fall ist die Qualität der Software sicherzustellen, was bedingt, dass ausschließlich funktionierende und ausgereifte Software-Änderungen und -Erweiterungen ins Projekt integriert werden. Auf technologischer Ebene spielen auch die ansprechende Benutzeroberfläche und der einfache Installationsprozess wichtige Rollen und dürfen nicht als Nebensache abgehandelt werden.
Ausblick
Sind nun nach den erstrebenswerten Community-Charakteristiken auch die Maßnahmen aufgezeigt, welche eine derartige Entstehung unterstützen, ist es interessant, zum Schluss noch kurz einen Blick auf die TYPO3 Community im Spezifischen zu werfen. Dazu sei festgehalten, dass – auch wenn hier nicht explizit ausgewiesen – zahlreiche der oben angesprochenen Themen aus dem beinahe zweistündigen Interview mit Daniel Hinderink von der TYPO3 Community stammen. Es ist deshalb kein Zufall, dass alle der acht umfassenden Handlungsbereiche von der TYPO3 Community vollständig oder zumindest in Teilbereichen bereits heute bearbeitet werden.




