von Nico Gulden, 04.09.2007

Zentrale Verwaltung von Linux Desktop-Installationen: Desktop-Management mit Linux

Aus dem
t3n Magazin Nr. 9

Desktop-Management

Die Verwaltung der Benutzer umfasst neben den Benutzeridentitäten der Mitarbeiter im Unternehmen auch die Rechte und Rollen der digitalen Identität und unterliegt einem eigenen Lebenszyklus. Vereinfacht ausgedrückt, vereint Desktop-Management das Verwalten des Zyklus der Systeme und Benutzer unter einem Dach.

Das Thema Desktop-Management kommt aus dem Enterprise-Bereich, in dem eine automatisierte Installation für eine verlässliche und reproduzierbare Bereitstellung von Desktop-Systemen unabdingbar ist. Dies gilt auch für ein Wiederaufsetzen nach einem Defekt. Neben der reinen Installation muss auch die Konfiguration zentral verwaltet werden können.

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Desktop-Management steht für die automatisierte Installation ohne weitere Eingriffe eines Administrators. Nach Anmeldung am System durch den Anwender sollen individuelle Einstellungen automatisch erfolgen, um zum Beispiel einen sofortigen Zugriff auf E-Mail-Postfach, persönliche Daten, gemeinsam genutzte Datenbereiche sowie Drucker und benötigte Anwendungsprogramme zu ermöglichen.

Zur reinen Basiskonfiguration kommen noch weitere Aspekte hinzu. So ist generell der administrative Aufwand zu minimieren, gleichzeitig soll aber eine flexible Reaktion auf Veränderungen erfolgen können. Hierfür ist ein Verfahren zur Aktualisierung der Softwarekomponenten im Falle eines Fehlers oder bei Sicherheitsmängeln vorzusehen. Auch können sich Anforderungen ändern, sodass eine Nachinstallation oder eine Änderung der Konfiguration mit geringem Aufwand möglich sein muss.

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