Die prinzipielle Bereitstellung der Clients funktioniert bei allen Umgebungen architektonisch gleich über PXE-Boot. Je nach Fokus divergieren die weiteren Schritte für die Bereitstellung der Clients, sodass sich Anwender abhängig von ihren Anforderungen in einer der beschriebenen Lösungen wiederfinden können. Die Gespräche bei den Reviews haben auch gezeigt, dass die Hersteller ihre Produkte stetig weiterentwickeln, um auch jene Features einzubauen, die der Anforderungskatalog des Teams innerhalb der LiSoG aufgreift und die in den Produktfokus passen.
Insgesamt kann jedoch festgestellt werden, dass bereits ein lebendiges Marktsegment mit unterschiedlichen Desktop-Management-Lösungen für Windows- als auch Linux-Clients existiert. Zwar wird dieser Bereich primär von kommerziellen Anbietern abgedeckt, aber es gibt durchaus auch freie, unter der GPL stehende Projekte. Das Argument eines „fehlenden Desktop-Managements für Linux-Desktops“ ist somit entkräftet. Unter den gezeigten Produkten sollte es dem Anwender möglich sein, eine geeignete Lösung zu finden. Falls noch zusätzliche Anwendungen benötigt werden, kann auf die Erfahrungen der Experten aus dem Netzwerk der Linux Solutions Group zurück gegriffen werden.









