Die Anforderungen an dynamische Websites sind in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen. Lag das Augenmerk vor kurzem noch auf der Verwaltung von Artikeln und Medien mittels eines Content Management Systems, sind mittlerweile webbasierte Anwendungen gefragt, die komplexe Arbeitsprozesse abbilden und Drittanwendungen integrieren. Domain-Driven Design ist eine geeignete Methode, die Komplexität von Software sowohl für Entwickler als auch für Auftraggeber überschaubar zu machen.
Die Zeiten, in denen auch professionell gestaltete Websites auf statischen HTML-Dateien basierten, sind lange vorbei, und auch die erste Euphorie, mit der Gästebuch- und Forum-Skripte eingesetzt wurden, ist längst verflogen. Stattdessen basieren moderne Internetauftritte auf Content Management Systemen, und die Grenze zwischen (Desktop-) Applikationen und traditionellen Websites verschwimmt zusehends.
Gut zu beobachten ist dieser Wandel auch bei den Erweiterungen, die für das Content Management System TYPO3 veröffentlicht wurden: Traf man anfangs vor allem auf Extensions, die neue Inhaltstypen und kleine Verbesserungen des Grundsystems beinhalteten, so findet sich heute eine Vielzahl von ausgewachsenen Applikationen. So zum Beispiel Online-Shops oder Buchungssysteme sowie Bibliotheken, die die Integration von Services wie Google, Amazon, SAP & Co. ermöglichen.
Kunden stellen heute höhere Anforderungen an Agenturen, die sich bisher mit klassischen Internetauftritten beschäftigt haben. Wer sich nicht der Herausforderung stellt, die Softwareentwicklung den neuen Bedingungen anzupassen und sich vermehrt auch für die Geschäftsprozesse des Kunden zu interessieren, bleibt mittelfristig auf der Strecke. Doch wie lässt sich bei ständigem Zeitdruck gute Qualität bei wachsender Komplexität gewährleisten?
Komplex, nicht kompliziert
Die folgende Situation hat so oder ähnlich sicherlich schon jeder Entwickler erlebt: Eine größere Website mit einigen raffinierten Funktionen, für die Erweiterungen entwickelt wurden, soll online gehen. In letzter Minute wird noch ein kleiner Fehler entdeckt. Kein Problem – Ihr Gefühl sagt Ihnen, dass Sie nur diese eine Kleinigkeit in diesem einen Skript ändern müssen und schon wird wieder alles funktionieren. Und in der Tat, der Fehler ist verschwunden. Zufrieden fahren Sie in Ihren wohlverdienten Urlaub: vier Wochen Chile – ohne Handy.


















[...] in abstrahierte Softwareobjekte – das Domänen-Modell („Domain Model“) – übersetzt [1]. Objekte, die explizit nicht zum Domänen-Modell gehören sind solche, die für das Speichern und [...]