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Eine universelle Entwicklungsumgebung: Eclipse

Aus dem
t3n Magazin Nr. 4

06/2006 - 08/2006

In den Jahren seiner Entstehung und Verbreitung hat Eclipse eine hohe Resonanz erreicht. Rund um das Projekt hat sich ein attraktives Ökosystem entwickelt, von dem Nutzer und Anbieter in gewohnter Open-Source-Manier gleichermaßen profitieren.

Diese Artikelserie soll dem interessierten Leser das Projekt Eclipse vorstellen und zeigen, wie man als Entwickler von einer der zurzeit leistungsfähigsten Toolboxen profitieren kann. Allerdings ist Eclipse so umfangreich, dass hier nur ein Überblick gegeben werden kann.

Von den OTI-Labs zum großen Werkzeugkasten

Eclipse hat seinen Ursprung in den OTI-Labs von IBM (Object Technology International) und wurde dort entwickelt, als IBM vor der Aufgabe stand, seine vielen individuellen Entwicklertools in einem einheitlichen Framework zu integrieren. Das Ergebnis war Eclipse: ein leistungsfähiges Framework, dass unterschiedlichste Entwicklungswerkzeuge aufnimmt.

Der Erfolg von Eclipse beruht nicht nur auf dem finanziellen Engagement von IBM, sondern auch auf dem tiefen Expertenwissen der OTI-Entwickler. Der Design-Pattern-Experte Erich Gamma, bekannt von den Gang of Four [1], war verantwortlich bei der Entwicklung. Eclipse dient nun nicht nur als eine Highend- Entwicklungsumgebung, sondern auch als Lernplattform für das Erweitern der eigenen Fähigkeiten im Bereich des Software-Designs.

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