Views

Views (Sichten) sind ein weiteres essentielles Arbeitsmittel in Eclipse. Gerade deren logische Abtrennung von Editoren fällt so manchem Eclipse-Neuling schwer. Im Unterschied zu Editoren speichern Views keine Daten, sondern stellen diese lediglich dar. Views können Daten (z. B. Quellcode) somit nicht direkt ändern, sondern müssen diese Aufgabe an die entsprechenden Editoren weiterleiten. In ihrer Funktion sind Views aber eines der wichtigsten Mittel. Views können einem Entwickler eine Klasse strukturiert darstellen oder Information über deren Paketzugehörigkeit liefern.

Projekte

Projekte sind die Organisationseinheiten im Workspace. Sie nehmen Dateien und Verzeichnisse auf und verwalten je nach Spezialisierung weitere Informationen über Quellcode-Abhängigkeiten und Software-Erstellungsrichtlinien. Keine Datei und kein Verzeichnis kann außerhalb eines Projekts verwaltet werden, jedes Projekt muss einem Workspace zugeordnet sein. Das Importieren von bestehenden Daten aus dem Dateisystem ist möglich.

Erste Schritte mit Eclipse

Nachdem nun die notwendigsten Begriffe bekannt sind, kann das Anlegen des ersten einfachen Projekts beginnen. Dazu wird die Java-Perspektive durch den Menüaufruf „Window->Close Perspective“ geschlossen. Jetzt sind alle Perspektiven geschlossen, es sollten keine Views und Editoren zu sehen sein. Durch den Menüaufruf „Window->Open Perspective->Other“ gelangen Sie in einen Auswahldialog. Dort können Sie die Perspektive „Ressource“ auswählen, eine Basis-Perspektive mit allgemein nützlichen Views.

Legen Sie über das Menü „File->New->Project“ ein neues Projekt an. Es öffnet sich eine Auswahlbox unterschiedlicher Projekttypen, aus der Sie zunächst unter der Kategorie „Simple“ den Eintrag „Projekt“ auswählen. Über einen Wizard werden die notwendigen Informationen, etwa der Projekttitel, erfragt (z. B. „Eclipse Tutorial Part1“). Außerdem können Sie gegebenenfalls angeben, ob das neue Projekt sich auf andere Projekte im Workspace beziehen soll. Nach Beendigung dieses Dialogs befindet sich das neu angelegte Projekt im „Navigator“. Nun können Sie per Kontext- oder Workbench-Menü beginnen, Dateien oder Verzeichnisse anzulegen. Bestehende Daten können Sie über das Workbench-Menü „File->Import“ und den Eintrag „File system“ in Ihr Projekt importieren.

Fazit

Mit Eclipse hat IBM der weltweiten Entwicklergemeinde ein mächtiges Tool zur Verfügung gestellt. Der Einstieg fällt jedoch nicht immer leicht. Dieser erste Teil der dreiteiligen Artikelserie sollte Ihnen das minimale Grundlagenwissen zu Eclipse vermittelt haben. Der zweite Teil der Serie wird sich dem Thema PHP-Entwicklung mit Eclipse widmen. Weiterführende Artikel und Zusatzmaterial finden Sie auf der Website zu dieser Serie [3].

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Links und Literatur

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