von Kore Nordmann, 28.02.2008

Das Content-Modell von eZ Publish: Einstieg in eZ Publish

Aus dem
t3n Magazin Nr. 11

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  • Die Anpassbarkeit gestaltet sich problematisch, denn bei üblichen Active-Record-Implementierungen muss die Datenbank erweitert oder geändert werden, wenn neue Inhaltstypen angelegt werden sollen.
  • Wenn einzelne Inhaltsobjekte in der Applikation jeweils einer Zeile in der Datenbank entsprechen, lässt sich die Versionierung nur durch mehrspaltige Indizes umsetzen, dies gilt ebenso für die Mehrsprachigkeit und für verschiedene Status des Inhalts.
  • Einmal in der Datenbank abgelegte Inhalte müssen zur Darstellung für den Benutzer der Webapplikation strukturiert werden. Dies passiert meist durch das Assoziieren der Inhalte in einer Baumstruktur, die der Navigation entsprechen mag. Wenn verschiedene Inhalte (aus verschiedenen Tabellen) so strukturiert werden müssen, ist dies nicht mehr sinnvoll in einer relationalen Datenbank abzubilden und muss im Code implementiert werden. Dies erschwert das einheitliche Management von Inhalten.

eZ Publish

eZ Publish verwendet ebenfalls eine Implementierung des Active Record Patterns, jedoch lediglich zur Abstraktion des Datenbankzugriffs und nicht, um die Inhalte direkt in der Datenbank abzulegen. Zur Abbildung der Inhalte auf die relationale Datenbank implementiert eZ Publish ein objektorientiertes Modell für die Inhalte.

Der Entwickler einer Applikation kann Inhaltsklassen erstellen, die aus einer Reihe von Attributen unterschiedlichen Typs bestehen können. Die eigentlichen Inhalte sind Instanzen dieser Inhaltsklassen und werden mehrsprachig und versioniert auf die relationale Datenbank abgebildet. Sowohl die Definition als auch die Instanzen können jederzeit modifiziert werden, ohne dass die Datenbankstruktur selbst angepasst werden muss.

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