Beispiel: Redmine
Die Projektmanagement-Software Redmine [8] ist ein lizenzkostenfreies Open-Source-Projekt, das technologisch auf Ruby-On-Rails setzt. Redmine verfügt über alle gängigen Funktionen eines Projektmanagement-Tools wie beispielsweise Diskussionsforen, Wiki, Dokumentenverwaltung, E-Mail oder Ticket-Verwaltung. Die Stärken von Redmine liegen in der Subversion und der Ticket-Verwaltung, die besonders bei der Entwicklung von Softwareprojekten in der Gruppe zum Tragen kommen. Alternativen: eGroupWare [9], Project.net [10], ProjectPier [11].
Social Software
Der Begriff Collaboration ist in diesem Zusammenhang nicht mehr mit dem traditionellen Verständnis von Zusammenarbeit gleichzusetzen, sondern definiert sich durch die Verfügbarkeit der Web-2.0-Technologien grundsätzlich neu. Unternehmen bekommen mit diesen Technologien die Chance auf einen offenen Wissensdialog, der Entwicklungen entscheidend beschleunigen könnte. Diese Web-2.0-Techniken werden auch als Social Software bezeichnet und umfassen Wikis, Blogs, Instant Messaging bzw. Microblogging, Social Bookmarking, Tagging und Social-Networking-Anwendungen.
Wikis eignen sich dabei besonders gut zum Sammeln von Informationen, die alle Mitarbeiter eines Unternehmens lesen, bearbeiten und erstellen können. Weitere Möglichkeiten der Zusammenarbeit bieten dann spezielle Collaboration-Tools, in denen zum Teil auch Wikis integriert sind.
Beispiel: SocialText
Die Enterprise-Lösung SocialText [12] bietet Unternehmen eine Vielzahl an Komponenten an. Als klassisches Enterprise-Wiki gestartet, wurde SocialText kontinuierlich zu einer Collaboration-Suite ausgebaut. Gesteuert wird die Suite über ein Dashboard, das alle Funktionen übersichtlich darstellen kann und von jedem Benutzer über Widgets an die eigenen Bedürfnisse angepasst wird. Die wichtigsten Komponenten sind die an die Facebook-Funktionalität angelehnte Profil-Plattform „People“ und die Wiki-Anwendung „Workspaces“. Als Ergänzung bekommt die Enterprise-Plattform noch das Microblogging-Tool „Signals“ hinzu, mit der den Mitarbeitern ein weiterer Kommunikationskanal zur Verfügung gestellt wird. Noch befindet sich „Signals“ aber in der Beta-Phase.
Blogs
Für die Darstellung eines Unternehmens nach außen kann ein Corporate Weblog sehr gut geeignet sein. Mehr darüber im Artikel von Timo Lommatzsch ab Seite 30.







2 Antworten
von Johannes 28.09.2009 (13:51Uhr) 1.
Vielen Dank für die sehr hilfreichen Hinweise! Von dimdim hatte ich bis jetzt noch nichts gehört, nur webex.
von links for 2009-09-30 – synapsensch… 30.09.2009 (09:02Uhr) 2.
[...] Praktische und kostengünstige Anwendungen fürs Unternehmen: Enterprise 2.0 – Online-Tool... (tags: ToolTipps Enterprise2.0) [...]