<!-- Auszug aus der WURFL-Datei, hier Informationen zum Nokia E61 --> <device user_agent="NokiaE61" actual_device_root="true" fall_back="nokia_generic_series60_dp30" id="nokia_e61_ver1"> <group id="product_info"> <capability name="model_name" value="E61"/> </group> <group id="display"> <capability name="resolution_width" value="320"/> <capability name="resolution_height" value="240"/> <capability name="max_image_width" value="320"/> <capability name="max_image_height" value="220"/> </group> <group id="image_format"> <capability name="colors" value="16777216"/> </group> [...] </device>
Listing 2
Für den Zugriff auf WURFL sind Bibliotheken für viele Programmiersprachen verfügbar, darunter PHP, Java, Perl, Python, .NET, C++ und andere. Die Bibliotheken nutzen Caching, um den Zugriff massiv zu beschleunigen. Manche, etwa Tera-WURFL [7] für PHP, setzen auch Datenbanken wie MySQL ein, wodurch der Zugriff noch stärker beschleunigt werden kann. Für TYPO3 existiert eine Extension, die eine Integration von WURFL vereinfacht [8]. Ein Tutorial hierzu ist in dem dieser T3N-Ausgabe beiliegenden HOWTO zu finden.
WURFL ist zwar nicht immer so aktuell wie UAProf, doch enthält es auch Informationen, die über UAProf nicht zu bekommen sind. Außerdem ist der Aufwand, eine WURFL-basierte Applikation zu entwickeln, geringer als bei UAProf. Häufig wird man die Technologien gemeinsam einsetzen, um dem Nutzer das bestmögliche Produkt anbieten zu können.
Fazit
Die Entwicklung mobiler Webanwendungen stellt den Entwickler vor neue Probleme. So muss er stärker als je zuvor darauf Rücksicht nehmen, dass die Endgeräte der Nutzer starke Unterschiede aufweisen. Über die HTTP-Header erhält er die grundlegenden Informationen, um angepasste Inhalte auszuliefern. Moderne Technologien und Werkzeuge wie UAProf und WURFL bieten zudem Möglichkeiten, die verschiedenen Fähigkeiten der Endgeräte wesentlich besser auszunutzen. Darüber hinaus unterstützen mittlerweile auch einige Content Management Systeme wie TYPO3 oder Drupal die Entwicklung mobiler Anwendungen.



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