Kleine Shops werden in Deutschland meist von Einzelunternehmern gepflegt und betrieben, und nicht selten geschieht die Erstbefüllung des Systems in Handarbeit. Hier geht jedoch davon aus, dass der Betreiber ein Warenwirtschaftssystem verwendet und als Datenquelle benutzt. Gerade für konfigurierbare Produkte besteht hier noch Entwicklungspotenzial, da die Erstellung dieser Artikel als Basis jede mögliche Kombination als einfaches Produkt voraussetzt. Dies kann für einen T-Shirt-Anbieter bedeuten, dass ein Shirt in fünf Farben, fünf unterschiedlichen Größen und mit zehn verschiedenen Aufdrucken bereits 250 einfache Produkte voraussetzt, um im Shop später als einzelnes, konfigurierbares Produkt angeboten werden zu können. In einem Warenwirtschaftssystem stellt die Produkterstellung selbstverständlich kein Problem dar, da mit einem Ex- und Import bereits alle 250 Produkte in Magento vorhanden wären. Für einen kleinen Shopbetreiber jedoch beginnt an dieser Stelle ein langer Arbeitstag voller Handarbeit, auch wenn hier bereits mit einer „Schnell-Anlegen“-Funktion zur deutlichen Schmerzlinderung beigetragen wurde.

Ende April besuchten Roy Rubin und Peter Kaminski (Projektkoordinator) recht kurzfristig Deutschland. Anlass des Treffens im Restaurant eines Frankfurter Hotels war es, die deutschen Partner und die Community näher kennen zu lernen und über die vergangene, gegenwärtige und zukünftige Entwicklung von Magento im deutschen Markt zu diskutieren. Dabei ging es nicht speziell nur um den Abgleich des Funktionsumfangs, sondern hauptsächlich um mögliche Chancen und Verbesserungen für Magento am deutschen Markt. Viele Punkte, die der Community sehr am Herzen lagen, wurden hier in lockerer Runde angesprochen, unter anderem auch die Performance auf Shared-Hosting-Systemen, die momentan noch nicht mit aktuellen Systemen Schritt halten kann. Ebenso wurde auf das eingangs geschilderte Problem mit konfigurierbaren Produkten eingegangen.

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