Optimierungsmöglichkeiten
Der Einfachheit halber wurden in diesem Tutorial immer alle Events aus der Datenbank geladen, um sie anschließend auszuge-ben. Das macht in der Praxis aus mehreren Gründen wenig Sinn. Zum einen wäre die Last auf der Datenbank enorm groß, wenn bei jedem Aufruf der API alle Daten geladen würden, und zum anderen erzeugt solch eine große Datenmenge auch beim Client zu viel Last, da die Daten vor der Verarbeitung geparst werden müssen.
Das Problem kann ebenso, wie auch in anderen Fällen für die Weboberfläche sinnvoll, umgangen werden: Durch Partitionierung/Paginierung der Daten. So erhält der Client bei jedem Aufruf nur eine Untermenge der Daten (beispielsweise 15 Events). Nach Abarbeitung der Daten kann er durch die Übergabe eines Parameters den nächsten Teil der Daten anfordern (zum Beispiel über http://wevent.org/events.xml?page=2).
In der aktuellen Rails-Version 1.2 ist Pagination noch enthalten, mit Rails 2.0 wird das Konzept allerdings auf Plugins ausgelagert. Daher empfiehlt es sich, rechtzeitig nach einer Plugin-Lösung für das Problem Ausschau zu halten – als Empfehlung kann an dieser Stelle das Plugin „will_paginate“ [4] genannt werden, das sich momentan als präferierte Lösung unter Rails-Entwicklern abzeichnet.
Fazit
Wie das Tutorial zeigt, erlaubt es Ruby on Rails, Anwendungen nach außen zu öffnen, um so weitere Nutzungsmöglichkeiten der Daten für die Nutzer zur Verfügung zu stellen. Ganz allgemein werden APIs in Zukunft eine immer größere Rolle spielen und besonders die Verbreitung von REST-Schnittstellen wird zunehmen. Ruby on Rails hat das Konzept REST bereits fest integriert und wird auch dadurch weiter an Bedeutung gewinnen.





![Diese Tools nutzen Entwickler für unterschiedliche Aufgaben [Infografik]](http://t3n.de/uploads/t3n-news-post-351639_symbolbild-werkzeug-tool_medium.jpg)