TYPO3 hat mit der Änderung des Backend-Layouts ab Version 4.2 eine deutliche Verbesserung der Usability erreicht. Der standardmäßig installierte Rich-Text-Editor (RTE) HTMLArea ist allerdings nicht mehr State of the Art und wird seit einiger Zeit nicht mehr eigenständig weiterentwickelt. So entstand im September 2008 die Motivation zur Integration eines aktuellen und leistungsfähigen RTEs in Form einer Extension.
TinyMCE
Bei der Evaluation zahlreicher JavaScript-basierter WYSIWYG-Editoren stellte sich TinyMCE als klarer Sieger heraus. Positive Faktoren waren vor allem die große Community und Verbreitung des Open-Source-Projekts. Darüber hinaus konnte der RTE mit einer konsistenten API und guter Dokumentation punkten. Insgesamt wurde deutlich, dass das Projekt großen Wert auf eine einfache Integrationsmöglichkeit in Content Management Systeme und andere Web-Software legt.
Nachdem feststand, dass TinyMCE die technologische Basis der neuen RTE-Extension „tinymce_rte“ [1] bilden wird, ging es an die Umsetzung. Oberste Maxime dabei: Die Konfiguration der Extension soll der von TinyMCE möglichst ähnlich sein. Dies hat den Vorteil, dass Fragen, die nur TinyMCE betreffen, von der großen TinyMCE-Community beantwortet werden können. Die Extension selbst konfiguriert ein Admin in TYPO3 an einer zentralen Stelle: in der PageTSconfig. So werden sich gegenseitig überschreibende Konfigurationen verhindert.
tinymce_rte besitzt eine Standardkonfiguration für TYPO3-Transformationen, in der sämtliche TinyMCE-Features aktiviert sind. Das erleichtert Redakteuren die Arbeit mit dem Editor, der Administrator muss die Extension lediglich installieren und sich nicht mit der Konfiguration auseinandersetzen, bevor die Redakteure loslegen können.






