von Wolfgang Schröder, Thomas Hempel, Stefan Steinbeck, 03.09.2006

Extensions für Linklisten im Vergleich

Aus dem
t3n Magazin Nr. 5

In diesem Artikel wollen wir den vorangegangenen Vorschlag zum Vergleich von Extensions aufgreifen und anhand eines Beispiels verdeutlichen.

Linklisten (Linkverzeichnisse) stellen mehr oder weniger umfangreiche und hierarchisch gegliederte Zusammenstellungen von Verweisen auf zumeist externe Webangebote dar. Sie dienen dem Verweis auf andere interessante Webseiten, der Vernetzung zwischen Webangeboten und haben Bedeutung bei der Verbesserung des Rankings in Suchmaschinen.

Da sich Links oft ändern oder neue hinzukommen, ist die Pflege recht arbeitsaufwendig. Es empfiehlt sich daher ein System, mit dem zumindest die Sortierung und Überprüfung auf Korrektheit der Adresse automatisiert werden kann. Wünschenswert ist auch die Möglichkeit zur Eingabe von Links durch die Besucher einer Website sowie der dazugehörige Freischaltungsmechanismus für Admins oder Redakteure.

Die Ausgabe sollte thematisch sortiert und gegebenenfalls variabel konfiguriert werden können. Für viele Anwendungen sind auch Ranking-/Rating-Mechanismen erwünscht, die den Besuchern die Bewertung von Links erlauben.

Suchkriterien und gefundene Extensions

Die Suche nach den richtigen Extensions birgt zwei Probleme: Einerseits muss ein eindeutiger Begriff gefunden werden. Andererseits findet sich im Suchergebnis schnell eine Menge „Beifang“, der wenig mit den gewünschten Extensions zu tun hat. So liefert die Suche mit dem Extension-Manager nach „linklist“ vier, nach „link“ über 40 Ergebnisse.

Bei einigen lässt sich anhand des Namens, etwa „make Printlink“, schnell klären, dass sie nicht geeignet sind. Bei anderen muss erst die Beschreibung durchforstet werden, um zu klären, ob sie in Frage kommen oder nicht. Mit dieser Vorgehensweise wurden die folgenden Extensions gefunden:

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