Fazit
Die Geschäftswelt ist voll von unterschiedlichst gearteten Businessplänen. Erfahrene Finanziers und Geschäftsleute können bestätigen, dass die kursierenden Papiere mehrheitlich nicht sonderlich ernst genommen werden, weil es – rasch erkennbar – schon an handwerklich sauberer Ausarbeitung und an ernsthafter Hinterfragung durch den Autor fehlt. Die Ansprüche sind bei Venture-Capital-Gesellschaften und anderen privaten Investoren wegen der größeren Risiken noch deutlich höher als bei Banken.
Wer den hohen Ansprüchen aber gerecht werden möchte, der profitiert gleich mehrfach: Zum einen ist die Überzeugung des Verhandlungspartners wahrscheinlicher und vielleicht fließt dann auch das erhoffte Geld. Zum anderen wird man als Unternehmer viel sicherer bei der eigenen Entscheidung, das fragliche Geschäft auf eine bestimmte Weise anzugehen – oder die Finger davon zu lassen. Sorgfältig erstellte (kritische!) Businesspläne können nämlich auch verhindern, dass man sich in finanzielle Untiefen begibt, weil sie im Vorfeld schon die Risiken bestimmter Vorhaben aufzeigen.
| Die weiteren Artikel der Serie erscheinen in den nächsten T3N-Ausgaben: | |
| Teil 1 (T3N Nr. 12) | Fabeltier Businessplan |
| Teil 2 (T3N Nr. 13) | Elevator, Pitch und Exposé |
| Teil 3 (T3N Nr. 14) | Präsentation und Verhandlung |
| Teil 4 (T3N Nr. 15) | Regeln, Absprachen, Verträge |
| Teil 5 (T3N Nr. 16) | Gemeinschaftsleben |


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