„Schlimmstenfalls geht der Software-Anbieter eines Unternehmens in Konkurs“, sagt Bertram Mandel, Geschäftsführer Zentraleuropa, Mittlerer Osten und Afrika bei Ingres. Dann stehe das Unternehmen mit seinen unzähligen Lizenzen da und habe weder Support noch die Aussicht auf Weiterentwicklungen, Updates und Patches.
Im Gegensatz dazu sieht Mandel die Communitys von Open-Source-Projekten als eine Art Schutzschild vor Stillstand bei der Weiterentwicklung von Software. Mit Ingres CAFÉ (Consolidated Application Foundation for Eclipse) haben diese erst neulich wieder eine innovative Weiterentwicklung angestoßen. „Das Bundle vereint alle Komponenten, um in der Open-Source-Entwicklungsumgebung „Eclipse“ Rich-Java-Applikationen schnell und einfach zu entwickeln und einzusetzen“, so Mandel weiter.
Hauptsache, die IT ist agil
Open Source biete somit nicht nur effektive Lösungswege für die bestehenden und kommenden Herausforderungen in der IT von Unternehmen. „Open Source gibt gleichzeitig Unternehmen mehr Spielraum und Flexibilität an die Hand, um auf Marktschwankungen besser eingehen zu können“, bilanziert Mandel.
Auch Jaspersoft, einer der Spieler auf dem hart umkämpften Markt für Business Intelligence, sieht sich auf der Überholspur positioniert. Zumindest bestätigt dies CEO Brian Gentile: „Wir sehen gute Chancen, dass die Nachfrage nach unseren Lösungen gerade wegen der angespannten Wirtschaftslage – und dieser zum Trotz – steigen wird.“
Durch exakte Analysemöglichkeiten und die geforderten Mindestrenditen auf Investitionen rechnet der Experte damit, dass Unternehmen jetzt andere Prioritäten bei ihrem Kapitaleinsatz und bei den Ausgaben setzen.
Im Klartext: Gerade die strikten Vorgaben beim Rückfluss von Investitionen (ROI-Vorgaben) spielten der zunehmend ausgereiften kommerziellen Open-Source-Software als auch den Business-Intelligence-Tools in die Hände, da diese eine umfassende Evaluierung der operativen Betriebsleistung ermöglichten. Allein beim Systemmanagement ließen sich durch quelloffene IT-Lösungen rund 35 Prozent an Kosten sparen, kalkuliert IT-Dienstleister it-novum.




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