Blogger werden sich über die neu eingeführte Rechtschreibprüfung für Formularfelder freuen, die ähnlich funktioniert wie in einer Textverarbeitung. Über das Kontextmenü können Verbesserungsvorschläge abgerufen oder unbekannte Wörter in ein Benutzerwörterbuch aufgenommen werden, das allerdings nicht verwaltet werden kann. Wörterbücher für zusätzliche Sprachen können jederzeit wie Erweiterungen nachinstalliert werden.
Sicherheit
Die für die Browsersicherheit wichtigste Neuerung ist der Anti-Phishing-Mechanismus, mit dem Firefox-2.0-Anwender vor einem der größten Risiken im Web schützen will: gefälschten Websites, die versuchen, Passwörter und andere Informationen auszuspionieren. Wird eine Seite aufgerufen, deren URL sich auf einer von Google gepflegten Blacklist befindet, sperrt Firefox die Webseite und blendet eine Warnmeldung ein, in der der Benutzer gefragt wird, ob er mit der Verwendung der Seite fortfahren will. Standardmäßig verwendet Firefox eine lokale Blacklist, die regelmäßig aktualisiert wird. Über „Extras→Einstellungen→Sicherheit“ kann festgelegt werden, dass der Google-Server bei jedem Webseitenaufruf geprüft werden soll. Außerdem bietet das Hilfe-Menü die Möglichkeit, verdächtige Websites zu melden.
Ansonsten verlassen sich die Firefox-Entwickler auf die erprobten Sicherheitsmechanismen. Auch wenn für Firefox in den letzten Jahren Sicherheitslücken bekannt geworden sind, ist man mit Firefox immer noch sicherer im Web unterwegs als mit dem Internet Explorer. Die möglichen Auswirkungen der bekannten Sicherheitslücken sind, gerade was die Beschädigung des lokalen Systems betrifft, geringer als beim Internet Explorer. Außerdem werden bekannte Sicherheitslücken bei Firefox in der Regel schneller und umfassender behoben als beim wichtigsten Konkurrenten. Das gilt, zumindest unter Windows XP, auch für den Internet Explorer 7, da dessen wichtigster Sicherheitsmechanismus, der geschützte Modus, erst unter Windows Vista zum Greifen kommt.
Erweiterungen
Erweiterungen sind das Sahnehäubchen fast jeder Firefox-Installation. Sie ermöglichen es, Features nachzurüsten, die von den Firefox-Entwicklern ausgespart wurden, um Firefox schlank zu halten [3]. In Firefox 2.0 wurde eine gemeinsame Add-on-Verwaltung für Themes und Erweiterungen eingeführt, die insbesondere eine bessere Installationskontrolle der Erweiterungen ermöglicht. Bei den Erweiterungen selbst hat sich wenig getan. Hier gibt es weiterhin fast alles für fast jeden Zweck. Aber einige Erweiterungen sind so grundlegend, dass sie in keiner Firefox-Installation fehlen sollten.






