Daneben ist die Firefox-Infrastruktur um einige Funktionen erweitert worden, die Entwicklern von Firefox-basierten Anwendungen beziehungsweise Firefox-Erweiterungen zur Verfügung stehen. Dazu zählen eine API zur Sitzungsspeicherung, eine SAX-Unterstützung oder eine SQLite-basierte Speicher-Engine, deren API aktuell allerdings noch nicht eingefroren wurde. Die Sitzungsunterstützung wird von Firefox selbst bereits eingesetzt, um nach einem Absturz oder einem von Firefox veranlassten Neustart eine Sitzung wiederherzustellen.
| Automatische Sitzungswiederherstellung |
| Leider gibt es aktuell keinen „Suspend-Modus“, den man über einen Button aufrufen kann. Über „Extras→Einstellungen→Allgemein→Start“ kann allerdings vorgegeben werden, dass Firefox grundsätzlich mit den Fenstern und Tabs der letzten Sitzung gestartet werden soll. Dass Firefox nur beim nächsten Start eine alte Sitzung wiederaufnimmt, erreicht man, indem man die Option „browser.sessionstore. resume_session_once“ auf „true“ setzt. |
Fazit
Firefox 2.0 ist die konsequente Weiterentwicklung eines bewährten Konzepts, das auf Anwenderseite neben dem Anti-Phishing-Mechanismus wenig zwingende Neuerungen bringt. Aber Funktionen wie die integrierte Rechtschreibprüfung und die neuen Mechanismen zur clientseitigen Datenspeicherung zeigen, dass Firefox weiter auf dem Weg zu dem Werkzeug ist, das man in einem Web braucht und das nicht mehr nur Informationsbasar, sondern gleichzeitig zentrales Arbeitsumfeld ist. Die aktuelle Firefox-Version kann direkt von der dieser T3N Ausgabe beiliegenden Heft-CD installiert werden.






