Ein erster Blick auf die Benutzeroberfläche lässt noch keine allzu großen Änderungen gegenüber Firefox 2 erkennen, allein Nutzer von Linux und Mac OS werden bemerken, dass die Icons sich jetzt in das Gewand der Systemoberfläche hüllen. Ansonsten ist zwar scheinbar nur ein kleines Sternchen neben der Adressleiste hinzugekommen. Dahinter verbirgt sich jedoch die verbesserte Lesezeichenverwaltung „Staring“.
Bookmarks und Tabs
Ein einfacher Mausklick auf das Stern-Icon legt ein vorläufiges Bookmark für die aktuelle Seite im so genannten Places-Menü an. Erst nach einem zweiten Klick wird ein dauerhaftes Lesezeichen angelegt. Diese Bookmarks können zur besseren Sortierung mit Schlagwörtern versehen werden, über die sie auch durch Eingabe in der Adressleiste auffindbar sind. Eine komfortable Vorschlagsliste mit zu den eingegebenen Zeichen passenden Schlagworten beziehungsweise kürzlich besuchten URLs spart dabei lästige Tipparbeit.
Einige Neuerungen zeigen sich beim Surfen mit Tabs: Sind etwa mehr Tabs geöffnet, als angezeigt werden können, wird das Scrollen zwischen den Tabs nun flüssig animiert. Besonders schön wirkt dieses Feature, wenn man mit dem Mausrad arbeitet. Beim Schließen des Browsers fordert Firefox 3 zum Speichern der Tabs auf – praktisch, wenn man am nächsten Tag die Recherche fortsetzen will. Geöffnete Tabs lässt Firefox 3 beim Öffnen einer Website über den Lesezeichen-Ordner unberührt und öffnet stattdessen automatisch einen neuen Tab.
Verbessertes Handling
Endlich verfügt Firefox auch über eine echte Zoomfunktion: Wo bei alten Versionen immer nur der Text skaliert wurde und somit jedes Webdesign platzte, werden jetzt auch Bilder in der Größe verändert. Damit funktioniert der Zoom wie eine Bildschirmlupe. Auch das Markieren von Text wurde verbessert: Mit Hilfe der Control-Taste können einzelne Textstellen unabhängig voneinander markiert werden.





