von Markus Franz,
online veröffentlicht am 25.08.2009
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Entwicklungsumgebungen für PHP: Fünf IDEs für objektorientiertes und sprachübergreifendes Programmieren

Aus dem
t3n Magazin Nr. 16

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PHP hat sich von der einfachen Skriptsprache zur vollen Basis für webbasierte Applikationen gemausert. Dem tragen auch aktuelle Entwicklungsumgebungen Rechnung: Immer mehr werden Projektmanagement und sinnvolle Objektorientierung ein wichtiges Feature. Wir nehmen die aktuellen Versionen von Zend Studio, NetBeans, Eclipse PDT, Komodo und Aptana unter die Lupe.

Unterhält man sich mit Entwicklern von PHP-Anwendungen, wird deutlich, dass auch heute noch nur eine Minderheit eine ausgewachsene IDE benutzt. Das liegt einerseits daran, dass – im Gegensatz zu Java oder .NET-Sprachen – die Objektorientierung recht spät gelernt hat. Gleichzeitig ist eine IDE für PHP aber auch nicht unbedingt notwendig: Es lassen sich schnell und einfach einige Skripte zusammenschreiben, mit denen man eine Webanwendung aufsetzen kann.

In den letzten Jahren setzten aber sogar die großen IT-Beratungshäuser und Dienstleister immer mehr auch auf PHP – und legten damit die Messlatte für ausgereifte Entwicklungsumgebungen recht hoch. Die Stärken von PHP für große Projekte sind vor allem die Performance der Anwendung, die perfekte Anbindung an Datenbanken und die sehr schnelle Entwicklung. Zwar machen Ruby on Rails und andere RAD-Frameworks PHP immer mehr Konkurrenz, kommen an die solide Verbreitung von PHP aber nicht heran.

Umgebungen für PHP

Zunächst muss eine IDE für PHP nicht mehr oder weniger Features bieten, die auch bei der Webentwicklung mit anderen Sprachen nötig sind. Besonderes Augenmerk liegt aber auf einigen elementaren Lösungen: Zunächst ist es wichtig, dass die PHP-IDE eine sinnvolle und ausgereifte Unterstützung für objektorientierte Entwicklung von Anwendungen bietet. Dazu gehört nicht nur ein einfacher Browser für Klassen, sondern auch eine Hierarchie und die effiziente Darstellung von Vererbung zählen dazu. Die integrierte Dokumentation zu Methoden und Eigenschaften eines Objekts sollte ebenfalls intelligent angezeigt werden. Kleinigkeiten, wie das Hervorheben abgelehnter Eigenschaften (deprecated), runden das Gesamtbild ab.

Die zweite wichtige Eigenschaft einer IDE für PHP ist, dass diese eben nicht nur PHP versteht. Moderne Webanwendungen kombinieren PHP mit HTML, JavaScript, CSS und eventuell auch XML. Wer im Projektmanagement die Übersicht über diese Dateien verliert, hat verloren – hier muss die IDE eine sinnvolle Integration der Ressourcen im Projektordner bereitstellen. Ideal wäre es, wenn für alle diese Technologien ebenfalls eine Hervorhebung der Syntax sowie eine automatische Vervollständigung vorhanden wären.

Nicht zuletzt muss eine PHP-IDE auch den Anschluss an die Außenwelt finden: Ein integrierter Browser für Datenbanken mag manchem Entwickler zwar überflüssig erscheinen, kann im täglichen Leben und bei der Fehlersuche aber massiv Zeit – und damit Projektkosten – einsparen. Das Durchblättern von Tabellen und Einträgen direkt in der IDE ist sehr effizient. Wer eine Möglichkeit hat, dort auch noch direkt Abfragen auszuführen, kann vollends glücklich sein. Zu diesen wichtigsten Punkten kommen die üblichen Features für Debugging, Verwaltung von Quellcode (CVS und Subversion), Zugriff auf FTP/SFTP-Server und mehr.

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3 Antworten

  1. von Entwicklungsumgebungen für PHP: Fünf I… 25.08.2009 (08:20Uhr) 1.

    [...] Aptana unter die Lupe genommen. Der Beitrag ist jetzt kostenlos in unserem Heftarchiv zu finden. » weiterlesen « vorheriger [...]

  2. von Wuerzelchens blog » Blog Archive &… 25.08.2009 (09:28Uhr) 2.

    [...] mehr und detaillierte infos benötight kann einfach hier noch ein bischen [...]

  3. von Patrick Dadzio 17.07.2010 (00:32Uhr) 3.

    Ich benutze php designer von mpsoftware.dk
    Günstig und meiner Meinung nach ein Super Programm.

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