von Markus Franz, 01.03.2009

Entwicklungsumgebungen für PHP: Fünf IDEs für objektorientiertes und sprachübergreifendes Programmieren

Aus dem
t3n Magazin Nr. 16

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Zend Studio kann direkt mit Frameworks arbeiten und bietet einen leistungsfähigen Debugger.

Zend Studio kann direkt mit Frameworks arbeiten und bietet einen leistungsfähigen Debugger.

Zend Studio - Der Platzhirsch

Wer an denkt, spricht fast automatisch von den Lösungen von Zend Technologies. Das israelisch-amerikanische Unternehmen hat sich als Mutterschiff der PHP-Community über die Jahre etabliert. Noch vor einigen Jahren bestand das Portfolio lediglich aus dem PHP-Interpreter und der IDE für PHP-Anwendungen – dem Zend Studio. Jetzt bietet Zend aber auch ausgereifte Application Server an, die ähnlich den Applikationsservern für Java EE eine dedizierte sichere Umgebung für das Deployment von PHP-Webanwendungen bieten. Zend Server und Zend Platform sind hier die aktuellsten Produkte.

Am beliebtesten ist aber immer noch das Zend Studio. Die aktuelle Ausgabe gibt es für die Betriebssysteme Windows, Linux und Mac OS schon ab einem Kaufpreis von 475,00 Euro für eine Einzelplatzlizenz und ein Jahr Support sowie Updates. Die IDE selbst nutzt als Basis Java und Eclipse, sodass sich die Software reibungslos in bestehende Eclipse-Prozesse integrieren lässt. Daher kommt auch die exzellente Projektverwaltung – inklusive des Festlegens von Einstellungen für Frameworks und Application Server.

Zend Studio arbeitet direkt mit Zend Platform zusammen, sodass Remote Debugging und Deployment von Anwendungen erheblich einfacher wird. Das Zend Framework, der objektorientierte Aufsatz auf die Standardbibliothek, ist zusammen mit der Dokumentation in der IDE direkt enthalten. Im Kontextmenü für neue PHP-Dateien versteckt sich die leistungsfähige Option, damit direkt nach dem MVC-Muster zu entwickeln. Jeder Entwickler kann so einfache, moderne Anwendungen schreiben. Andere Frameworks lassen sich einfach über einen Assistenten in die IDE einbinden.

Zend Studio for Eclipse glänzt auch bei der Bandbreite an unterstützten Sprachen: Neben PHP kann man problemlos in HTML, CSS und JavaScript entwickeln sowie XML-Dateien verwalten. Komfortabel ist die WYSIWYG-Ansicht, die Features eines einfachen Webeditors mit der leistungsfähigen IDE kombiniert. Damit lassen sich sehr schnell Oberflächen für Webanwendungen aus standardisierten Modulen zusammenstellen – das kommt zwar nur fast an die Leistungsfähigkeit von JavaServer Faces heran, ist aber deutlich bequemer. Teams hilft die Unterstützung für CVS und Subversion, die auf dem sehr guten Eclipse-Niveau liegt. Projekte lassen sich direkt mit FTP/SFTP-Servern synchronisieren.

Exzellent ist auch die Bearbeitung von Klasse. Die einzige Schwäche zeigt sich beim Umgang mit Datenbanken: Dieser ist unnötig kompliziert, man muss manuell die JDBC-Treiber einbinden. Es wäre wünschenswert, dass hier eine Reihe von Datenbanken standardmäßig unterstützt wird. Darüber hinaus ist der Komfort beim Ausführen von SQL-Kommandos nicht besonders groß.

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3 Antworten

  1. von Entwicklungsumgebungen für PHP: Fünf I… 25.08.2009 (08:20Uhr) 1.

    [...] Aptana unter die Lupe genommen. Der Beitrag ist jetzt kostenlos in unserem Heftarchiv zu finden. » weiterlesen « vorheriger [...]

  2. von Wuerzelchens blog » Blog Archive &… 25.08.2009 (09:28Uhr) 2.

    [...] mehr und detaillierte infos benötight kann einfach hier noch ein bischen [...]

  3. von Patrick Dadzio 17.07.2010 (00:32Uhr) 3.

    Ich benutze php designer von mpsoftware.dk
    Günstig und meiner Meinung nach ein Super Programm.

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