Genau das ist der Punkt, an dem ein Open-Source-Projekt vom Engagement einer Software-Firma profitieren kann. Firmen, zumindest wenn sie Erfahrung im Software-Geschäft mitbringen, haben den Kontakt zu den Endanwendern und kennen deren Bedürfnisse und Probleme im Umgang mit Software. Firmen handeln im ureigenen Interesse, wenn sie dafür sorgen, dass das Open-Source-Projekt, in dem sie sich engagieren, nicht nur bezüglich der Code-Qualität, sondern auch im Hinblick auf die Benutzerfreundlichkeit gut abschneidet. Open Source ist ein Zusammenspiel verschiedener Interessen und Motive, die sich im optimalen Fall ideal ergänzen. Spaß spielt eine wesentliche Rolle bei der Erzeugung von Open-Source-Software. Das Eindringen von Firmen mit klaren Geschäftsinteressen in den Open-Source-Bereich muss den bisherigen Erfolg der Open-Source-Bewegung nicht zwangsläufig gefährden. Es sollte vielmehr dazu genutzt werden, bestehende Mängel zu beheben, damit in Zukunft noch bessere Open-Source-Software entsteht und verfügbar ist.


![Open Source: 98% aller Unternehmen setzen sie ein [mit Infografik]](http://t3n.de/uploads/t3n-news-post-332856_apache_18938_medium.jpg)

