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10 coole Startups aus Deutschland: Von Motivation bis Gastronomie

Aus dem
t3n Magazin Nr. 33

09/2013 - 11/2013

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10 coole Startups aus Deutschland: Von Motivation bis Gastronomie

Innovative Ideen und spannende beweisen regelmäßig, dass das Internet noch nicht alles gesehen hat. t3n stellt einige Erfolg versprechende deutsche Jungunternehmen vor.

Mentor: Wenn Freunde motivieren

mentorEs gibt unzählige Situationen, in denen man einen Motivationsschub brauchen kann: beim Abnehmen, Joggen, Aufräumen oder bei der Steuererklärung. Die App Mentor erklärt kurzerhand den eigenen Freundeskreis zu Motivations-Trainern, die dabei helfen, die eigenen Ziele zu erreichen – und einen daran hindern, eigene Vorhaben (wieder einmal) zu verschieben. Nutzer posten mithilfe der App, bei welchem Thema sie Motivations-Unterstützung brauchen. Nun kommen die eigenen Freunde ins Spiel: Sie fragen nach, kommentieren, machen Mut, spornen an. So lange, bis man die Tätigkeit erledigt hat, dann gibt es Lob. Bisher gibt es die Mentor-App fürs iPhone.

Dieser Artikel stammt aus dem brandneuen t3n Magazin Nr. 33.
Dieser Artikel stammt aus dem brandneuen t3n Magazin Nr. 33.

Blogfoster: Umfassendes Analyse-Tool für Blogger

blogfosterViele Blogger nutzen Google Analytics, um sich einen Überblick über ihre Kennzahlen zu verschaffen. Eine spannende Alternative ist das Analyse-Tool Blogfoster, weil es zusätzliche Features bietet, die für Blogger relevant sind. Mithilfe der Web-App können Nutzer nicht nur die Anzahl der Besucher ermitteln, sondern auch deren Verhalten auf der Website analysieren – zum Beispiel in Bezug auf die Kommentaranzahl. Die Software ermöglicht, die eigenen Kennzahlen mit denen von anderen Bloggern zu vergleichen, und dies nicht nur in Bezug auf Abrufzahlen. Auch Verlinkungen und Besuchszeit werden miteinbezogen, was oftmals wesentlich aussagekräftiger ist. Interessant ist auch die Integration eines Blogger-Netzwerks: Blogger können sich mit anderen Blog-Betreibern vernetzen und gegenseitig Traffic bescheren. Hat man sich ein Netzwerk aus eigenen Freunden und interessanten Bloggern aufgebaut, werden unter jedem Artikel automatisiert thematisch passende Artikel von anderen Bloggern verlinkt. Nicht zuletzt sorgt Blogfoster auch für die Vermarktung des eigenen Blogs und bettet thematisch passende Anzeigen ein. Das Tool befindet sich noch im Beta-Stadium, Nutzer können sich aber für einen Zugang bewerben.

Projektmanagement mit Subtask

subtaskMindmap-Anwendungen gibt es wie Sand am Meer, ebenso Projektmanagement-Tools. Eine smarte Kombination aus beiden ist Subtask. Das Karlsruher Team vereint die Themen Mindmaps, To-do-Liste und Kalenderfunktion zu einem Werkzeug, das vor allem auf Kollaboration setzt. So können Projektmitglieder auf sämtliche angelegten Projekte jederzeit zugreifen und diese bearbeiten. Änderungen synchronisiert das Tool sofort, sodass alle Nutzer stets mit den aktuellen Daten arbeiten. Subtask bietet die Möglichkeit, typisch verästelte Mindmaps anzulegen, wobei jeder Ast ein Projekt oder eine Aufgabe darstellt. Die einzelnen Tasks lassen sich kommentieren, einem Kalenderdatum zuordnen und schließlich abhaken. Auch Dateien können angefügt werden. Die einzelnen Aufgaben lassen sich entweder in der Mindmap oder auch per Kalender-Ansicht anschauen. Insgesamt ist die Anwendung in ihrer Funktionalität schlicht, übersichtlich und konzentriert sich auf das Wesentliche. Kostenlos ist sie allerdings nur bis zu zwei Projekten à 100 Tasks und 10 MB Speicherplatz. Wer mehr Mindmaps erstellen will oder wem SSL-Verschlüsselung wichtig ist, muss auf eines der kostenpflichtigen Premiumpakete zugreifen.

Nextsocial: Tool für Facebook-Deals

netsocialOnline-Händler bekommen mit Nextsocial ein Tool an die Hand, mit dem sie Aktionen oder Deals bequem in ihre Facebook-Fanseiten einbinden und sogar direkt dort abwickeln können. Neben dem Vorteil zusätzlicher Abverkäufe ist Nextsocial auch ein interessantes Marketing-Instrument, denn es hilft dabei, passive Facebook-Fans in aktive Nutzer zu verwandeln und für mehr Interaktion auf der Fanpage zu sorgen. Fans können in Echtzeit zugreifen, wenn sie eine spannende Aktion sehen, ohne zu einem externen Shop weitergeleitet zu werden. Die Transaktion erfolgt über PayPal. Netterweise werden Nutzer davor verschont, im Vorfeld eine Facebook-App zu akzeptieren, auch werden die Kaufabwicklungsdaten nicht an Facebook übermittelt. Von den Verkaufserlösen behält Nextsocial sechs Prozent Provision ein.

Quandoo: Reservieren und Sparen

quandooAbends noch spontan essen gehen? Über die Plattform Quandoo können Nutzer Tische in Restaurants reservieren und dabei bis zu 50 Prozent des regulären Preises sparen. Für Gastronomen besteht der Anreiz darin, dass sie gerade in Zeiten, in denen kaum etwas los ist, die Auslastung optimieren und nebenbei Neukunden akquirieren können. Das Buchungssystem lässt sich individuell aus verschiedenen Modulen zusammenstellen, an Hardware wird lediglich ein Android-basiertes Tablet benötigt. Angefangen mit Restaurants ist das System mittlerweile auch für Dienstleister aus dem Wellness- und Beauty-Bereich verfügbar. Das Konzept klingt bekannt? Ein Teil der Gründer war vorher bei den Local-Schnäppchen-Plattformen CityDeal und Groupon involviert und versucht sich jetzt an einem neuen Projekt in einem ähnlichen Bereich.

Admineo: Easy-Produktverwaltung

admineoProduktdatensätze manuell einzupflegen war gestern: Ein intelligentes SaaS-Tool für Shop-Betreiber namens Admineo hilft dabei, den Austausch von Produktdaten zwischen Lieferanten und Online-Händlern besser zu organisieren. Über Admineo erhalten Shop-Betreiber die Produktdaten all ihrer Lieferanten – egal ob Texte, Bilder, Eigenschaften oder Preise – in einem einheitlichen Format und müssen nicht länger verschieden formatierte Excel-Listen per Copy-and-paste in das System übertragen. Die Produktdaten sind leicht durchsuchbar und exportierbar, auch sehen Shop-Betreiber auf einen Blick, wenn ein Lieferant seine Daten ändert. Aber auch die Lieferanten profitieren, weil sie alle Shop-Betreiber zentral mit ihren Produktdaten versorgen können, statt zig verschiedene Excel-Listen und Bilder-CDs zu verschicken. Für kleine Unternehmen mit wenigen Geschäftspartnern ist die SaaS-Lösung kostenlos, bei größeren Firmen richtet sich der Preis nach verschiedenen Faktoren.

9Cookies: Gastronomie-Bezahlsystem mit iPad

9cookiesWas nach einem leckeren Keks-Shop klingt, hat in Wahrheit mit Restaurants zu tun: 9Cookies ist ein Kassensystem für Restaurants, das – anders als viele Mitbewerber – auch den Bereich Lieferdienste miteinbezieht. Mit dem „GastroPad“ können Gastronomen ihre gesamten Abläufe über das iPad regeln: Tischmanagement, Zahlungen, Rechnungsdruck, Statistiken und Auswertungen zu Umsätzen. Neben dem iPad gehört auch ein Router sowie ein Bondrucker zum Hardware-Gesamtpaket, das Restaurant-Besitzer 499 Euro kostet. Hinzu kommt eine monatliche Gebühr von 129 Euro für den laufenden Service. Der zweite Vorteil liegt darin, dass Gastronomen einen Überblick über alle Lieferdienst-Tätigkeiten bekommen, darunter Bestellungen, Besteller-Analyse und eine Kundendatenbank. Außerdem lassen sich über die 9Cookies-Service-Plattform Apps und Services von Drittanbietern wie Marketing-Tools und Treueprogramme integrieren.

Aoterra: Mit Server-Abwärme heizen

aoterra„Mit Servern heizen“ lautet in Kurzform das Konzept von Aoterra. Das Dresdner Team will den Heizungsmarkt in smarter Weise mit Cloud Computing verbinden. Das Startup, das über die Crowd-Investing-Plattform Seedmatch eine Million Euro eingesammelt hat, nutzt die Abwärme von Servern zur Beheizung von Gebäuden. Und so funktioniert es konkret: Aoterra baut in private sowie gewerbliche Gebäude Server ein, deren Rechenleistung im Cloud-Markt genutzt wird. Die entstehende Wärme wird zum Heizen der Häuser und zum Erwärmen von Trinkwasser genutzt. Dadurch sollen sowohl die Rechenleistungen als auch das Heizen preiswert und ökologisch nachhaltig werden. Indem die Energie zum Betrieb der Server ein zweites Mal genutzt wird, müssen Server in herkömmlichen Rechenzentren nicht mehr energieintensiv gekühlt werden.

Numbrs: Smarte Banking-App

numbrsDie Macher der Banking-App Numbrs wollen mit ihrem Produkt Banking intelligenter machen. Die Anwendung bündelt alle existierenden Konten und zeigt alle Ein- und Ausgaben auf einen Blick an. Das Interagieren mit der App ist intuitiv, das Design ansprechend, sodass das leidige Thema Finanzen seinen Schrecken verliert. So stellt die Anwendung die eigene Finanzlage grafisch dar und macht das Thema Überweisung sehr viel einfacher als bisher. Aber mehr noch: Ein Algorithmus analysiert das eigene Ausgabeverhalten sowie Geldein- und -abgänge und berechnet daraufhin die zukünftige Finanzlage sowie Möglichkeiten zur Einsparung. Momentan (Stand Juli 2013) befindet sich die App noch im Beta-Status. Das Schweizer Startup, das Numbrs entwickelt, erhielt kürzlich eine Finanzspritze in Höhe von sechs Millionen Euro.

ZenMate: Datenverkehr umleiten

zenmateDas Startup ZenMate bietet Nutzern ein Browser-Plugin für Google Chrome, das den eigenen Browser-Datenverkehr verschlüsselt und anonymisiert – angesichts von PRISM und Co. eine interessante Sache. Nutzer können das Plugin kostenlos im Chrome Web Store herunterladen und installieren. Die Funktionsweise sieht so aus, dass ZenMate den Netzwerkverkehr – ähnlich wie ein VPN-Dienst – über einen oder mehrere Server im Ausland umleitet. Dabei wird aber nicht der gesamte Netzwerkverkehr des Rechners umgeleitet, sondern nur der Datenverkehr im Browser, was die Einrichtung deutlich einfacher macht. Zusätzlich wird die Verbindung mit einem 256 Bit starken AES-Algorithmus verschlüsselt. Die Exit-Server für das ZenMate-Netzwerk befinden sich momentan wahlweise in den USA, Großbritannien, Hong Kong oder der Schweiz. Bisher ist ZenMate kostenlos, später wird es auch kostenpflichtige Accounts geben.

Dieser Artikel stammt aus dem brandneuen t3n Magazin Nr. 33.
Dieser Artikel stammt aus dem brandneuen t3n Magazin Nr. 33.

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4 Antworten
  1. von hscm am 01.09.2013 (19:41 Uhr)

    Vieleicht wäre mal ein Rückblick auf die obigen Projekte in einem Jahr hilfreich sind. Vermutlich sind meisten schon wieder wegen Erfolglosigkeit vom Markt verschwunden.

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  2. von acid21 am 02.09.2013 (13:57 Uhr)

    Auch sehr frisch und vielversprechend: http://www.daswarlecker.de - Mit Freunden teilen, was schmeckt...

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  3. von Wagnerus am 02.09.2013 (18:00 Uhr)

    Mentor gefällt mir. Ob es wirklich so funktioniert, wie man es vorgesehen hat? Hat es jemand schon persönlich getestet?

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  4. von Annikar am 18.10.2013 (15:13 Uhr)

    Insbesondere für Studenten auch interessante Website http://www.flipit.com/de - viel Geld sparen beim Onlineshoppen!

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