Cultured Code entschied sich, vorübergehend viele Kräfte auf die iPhone-Variante zu konzentrieren. Und tatsächlich schafften sie es, gleich zum Start des „AppStore“ dabei zu sein. Bald zeigte sich, dass sie genau die richtige Entscheidung getroffen hatten. „Zehntausende Kunden“ haben sich die Applikation zum Preis von knapp acht Euro gekauft. Damit ist nun die Entwicklung der Desktop-Version zunächst finanziell abgesichert.
„Besonders stolz sind wir, wenn Nutzer uns berichten, dass es Things in das iPhone-Dock am unteren Bildschirmrand schafft“, erklärt Werner Jainek. Gerade einmal vier Plätze für die wichtigsten Programme sind hier vorgesehen.
Jetzt geht die Entwicklung von Desktop- und iPhone-Version parallel weiter. Zum Beginn der MacWorld Expo am 9. Januar soll die Version 1.0 der Mac-Fassung von Things offiziell veröffentlicht werden. Weitere Plattformen wie Windows oder Android wären zwar interessant, stehen derzeit aber nicht auf der To-do-Liste der Things-Macher – höchstens unter „Irgendwann“. „Wir behalten das auf jeden Fall im Auge“, sagt Werner Jainek.
Open Source und offene Standards
Eine Offenlegung des Quelltextes hingegen sieht das Konzept von Things nicht vor. „Wir denken aber daran, die Teile unter eine Open-Source-Lizenz zu stellen, die für andere sinnvoll sind“, erklärt Werner Jainek. An sich sei man dem Thema sehr positiv gegenüber eingestellt. So soll beispielsweise das Speicherformat offengelegt werden. Derzeit gebe es für so umfangreiche To-do-Verwaltung nichts Vergleichbares. Damit wolle man einen regen Datenaustausch mit Things ermöglichen und den Nutzern die Sicherheit geben, dass sie im Fall der Fälle an ihre Daten herankommen. „Schließlich würden wir ein Programm nicht nutzen wollen, in dem unsere Informationen eingesperrt sind. Also entwickeln wir es auch nicht.“





