Das Tool gehört überhaupt zu den Überraschungen. Es wächst sehr viel schneller, als es ursprünglich geplant war und ist zu einem Aushängeschild von Hobnox geworden. Kein Wunder also, dass es noch weiter ausgebaut werden soll. Eine Timeline und die Möglichkeit, eigene Samples zu integrieren, stehen als nächstes auf dem Plan. Letztlich läuft es auf eine „browserbased production suite“ hinaus – eine Arbeitsumgebung im Browser.
Der Startschuss zu alldem fiel im Juni 2005. Der Arzt Dietrich Grönemeyer, Bruder von Sänger Herbert Grönemeyer, war der erste Geldgeber. Er finanzierte die Erstellung des Businessplans. „Er fand es sehr spannend, weil er gesehen hat, dass es einen kulturellen Impact haben kann“, erinnert sich Alexander Gorny. Nach „drei Monaten grauer Haare“ war der Businessplan schließlich fertig – gleich auf Englisch verfasst, um international mitmischen zu können. Der erste große Investor war dann ein Venture-Capital-Geber aus München. Damit konnte es losgehen: Der Start war abgesichert.
Highlights und Rückschläge
Im Juni 2006 startete das Portal parallel zum „Melt“-Festival, zu dem Zeitpunkt aber noch eher „undercover“, wie Alexander Gorny sagt. Im Februar 2007 folgte der offizielle Start.
Sehr viel Ressourcen gingen in die Entwicklung der Community-Funktionen. Das gehört zu den Punkten, die die Macher heute möglicherweise anders angehen würden. „Wir wollten das selbst bauen, weil es das in der Form damals noch nicht gab.“ Heute ist die Auswahl an entsprechenden Systemen auch im Open-Source-Bereich sehr viel größer.






